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Pipifax am Bikini-Haus
Die Toiletten sind ein Geheimtipp im neuen Luxushotel 25hours am Bikini-Haus

Drei Dinge muss man wissen: 1. Reservieren. 2. Humus probieren. 3. Hinteres Klo benutzen. Nein, die Dachterrasse im 10. Stock des Hotels 25hours mit Restaurant „Neni“ und „Monkey Bar“ direkt neben dem Bikini-Haus ist längst kein Geheimtipp mehr. Viel besprochen, viel gelobt – und wegen der Touri-Dichte inzwischen von manchem Hipster wieder von der Liste gestrichen. Der Andrang derjenigen, die einfach nur mal gucken wollen, ist zeitweise so groß, dass ein junger Herr mit Headset und Designeranzug die Reservierung schon unten abfragt, so dass man nicht mal mehr zum Fahrstuhl kommt.

Wer es schafft, kämpft sich häufig trotzdem durch ein Meer der Staunenden auf der Suche nach dem schönsten Horizont.

Hilft nur die Toilette. Eingeweihte drücken sich ein wenig im chic-schwarzen Eingangsbereich des Sanitärbereichs zwischen Bar und Restaurant herum – denn nur von der hinteren Toilette bietet das Panoramafenster bis zum Boden den Blick über Affengehege, Siegessäule, bis weit in den Nordosten der Stadt. Da bleibt man gern ein bisschen länger sitzen, genießt, ganz allein, ganz in Ruhe, trotz des leichten Unwohlseins: „Wenn ich die sehe, könnten die mich doch auch...?“ Nein, sagen die Eingeweihten, ist alles verspiegelt. Ist es nicht, sagte eine Zeitung mit großen Buchstaben und holte das Teleobjektiv heraus. Nicht ganz so blickdicht wie gedacht, sagt das Hotel. Es werden nun Hinweiszettel aufgehängt und es wird nach einer „kreativen Lösung“ gesucht.

Ob es nun leerer wird? Zumindest die Herumdrücker in den Örtlichkeiten könnten verschwinden. Ob die dafür unten im Zoo zunehmen? Wohl eher nicht. Man braucht schließlich ein Ticket (13 Euro) und eine sehr gute Kamera. Für so manchen Spanner vielleicht doch ein wenig zu viel Aufwand.
Pipifax am Bikini-Haus
Die Toiletten sind ein Geheimtipp im neuen Luxushotel 25hours am Bikini-Haus

Drei Dinge muss man wissen: 1. Reservieren. 2. Humus probieren. 3. Hinteres Klo benutzen.
Die Toiletten sind ein Geheimtipp im neuen Luxushotel 25hours am Bikini-Haus

Drei Dinge muss man wissen: 1. Reservieren. 2. Humus probieren. 3. Hinteres Klo benutzen. Nein, die Dachterrasse im 10. Stock des Hotels 25hours mit Restaurant „Neni“ und „Monkey Bar“ direkt neben dem Bikini-Haus ist längst kein Geheimtipp mehr. Viel besprochen, viel gelobt – und wegen der Touri-Dichte inzwischen von manchem Hipster wieder von der Liste gestrichen. Der Andrang derjenigen, die einfach nur mal gucken wollen, ist zeitweise so groß, dass ein junger Herr mit Headset und Designeranzug die Reservierung schon unten abfragt, so dass man nicht mal mehr zum Fahrstuhl kommt.

Wer es schafft, kämpft sich häufig trotzdem durch ein Meer der Staunenden auf der Suche nach dem schönsten Horizont.

Hilft nur die Toilette. Eingeweihte drücken sich ein wenig im chic-schwarzen Eingangsbereich des Sanitärbereichs zwischen Bar und Restaurant herum – denn nur von der hinteren Toilette bietet das Panoramafenster bis zum Boden den Blick über Affengehege, Siegessäule, bis weit in den Nordosten der Stadt. Da bleibt man gern ein bisschen länger sitzen, genießt, ganz allein, ganz in Ruhe, trotz des leichten Unwohlseins: „Wenn ich die sehe, könnten die mich doch auch...?“ Nein, sagen die Eingeweihten, ist alles verspiegelt. Ist es nicht, sagte eine Zeitung mit großen Buchstaben und holte das Teleobjektiv heraus. Nicht ganz so blickdicht wie gedacht, sagt das Hotel. Es werden nun Hinweiszettel aufgehängt und es wird nach einer „kreativen Lösung“ gesucht.

Ob es nun leerer wird? Zumindest die Herumdrücker in den Örtlichkeiten könnten verschwinden. Ob die dafür unten im Zoo zunehmen? Wohl eher nicht. Man braucht schließlich ein Ticket (13 Euro) und eine sehr gute Kamera. Für so manchen Spanner vielleicht doch ein wenig zu viel Aufwand.

Der Tagesspiegel, [20.07.2014]

 

 
Vielseitig in Performance und Style
Topmodel Karlie Kloss präsentiert die NikeWomen Fall 2014 Kollektion

Für die moderne Sportlerin ist Vielseitigkeit das A und O.
Topmodel Karlie Kloss präsentiert die NikeWomen Fall 2014 Kollektion

Für die moderne Sportlerin ist Vielseitigkeit das A und O. Sie ist ein Workout-Chamäleon, das sich unterschiedlichsten Trainingsbedingungen anpasst. An einem Tag besucht sie eine Yogaklasse, am nächsten stärkt sie ihre Ausdauer beim High Intensity Training oder geht joggen. Oftmals macht sie auch ganz verschiedene Sportarten an einem einzigen Tag. Diese Vielseitigkeit ist der Schlüssel zu ihrer sportlichen Stärke und hält ihren Körper und Geist immer in Bewegung.

Auch bei Nike hat Vielseitigkeit oberste Priorität. Die NikeWomen Fall 2014 Kollektion motiviert und unterstützt Sportlerinnen in ihrem Facettenreichtum. Das breite Footwear- und Apparel-Angebot bietet nicht nur alles, was sie für ihre verschiedenen Workouts brauchen, sondern lässt sie auch vor und nach dem Training gut aussehen.

Im Mittelpunkt steht die revolutionär neue Nike Pro Bra Kollektion. Als Ergebnis einer über zweijährigen Entwicklungsphase, in der geforscht, getestet und designt wurde, entstand eine Kollektion aus fünf Bras, die jeder Sportlerin die richtige Passform und optimale Stützfunktionen liefert.

Darüber hinaus bietet die NikeWomen Fall 2014 Kollektion brandneue Footwear Innovationen, wie den Laufschuh Nike LunarGlide 6 und den Nike Lunar Element, der eigens für High Intensity Trainings designt wurde. Neue Nike Dri-FIT Knits sowie Nike Pro Hypercool und Nike Tech Fleece Silhouetten runden das Sortiment perfekt ab.

Karlie Kloss gilt als eines der weltweit beeindruckendsten und einflussreichsten Models. Ihre Leidenschaft für Sport begann lange vor ihrer Modelkarriere. In ihrer Jugend entdeckte Karlie die Bedeutung von Bewegung und Stärke beim klassischen Ballett. Auch heute kräftigt sie ihren Körper noch immer mit Ballett, ergänzt ihr Fitnessprogramm allerdings um regelmäßige Yoga-Einheiten und Nike Training Club Workouts. Darüber hinaus geht sie regelmäßig laufen.

"Ich liebe unterschiedliche Übungen zur Kräftigung und intensive Workouts wie ich sie gemeinsam mit den Nike Training Club Master Trainern gemacht habe", sagt Karlie Kloss. “Ich mag die Abwechslung und denke, dass vielseitige Übungen den Körper am besten herausfordern und ihn dadurch in jeder Hinsicht stärken."

Erst kürzlich verbrachte Kloss einen Tag mit Nike Training Club Master Trainer Traci Copeland in New York. Dabei trug sie nicht nur die neuesten Fall 2014 Styles, sondern testete sie auch im Studio und während herausfordernden High Intensity Workouts. Außerdem ging sie mit einigen Mitgliedern der New Yorker Running Crew laufen. Die Produkte der NikeWomen Fall 2014 Kollektion sind ab sofort bei ausgewählten Nike Händlern sowie auf Nike.com erhältlich.

 

 
Alessi: Neueröffnung im Bikini Berlin
Neue Boxes-Mieter und Alessi Pop-up Store im Bikini Berlin

Rund drei Monate nach dem Eröffnungsfest der Concept Mall Bikini Berlin Anfang April setzt der erste Mieter-Wechsel in den Bikini Berlin Boxes neue Impulse.
Neue Boxes-Mieter und Alessi Pop-up Store im Bikini Berlin

Rund drei Monate nach dem Eröffnungsfest der Concept Mall Bikini Berlin Anfang April setzt der erste Mieter-Wechsel in den Bikini Berlin Boxes neue Impulse. Von den insgesamt 19 Boxes, die für einen Zeitraum von drei bis maximal zwölf Monate gemietet werden können, sind fünf seit Juli neu besetzt. Die flexiblen Modulsysteme bieten die Möglichkeit, temporär Ideen und Produkte zu präsentieren sowie besondere Konzepte zu testen. Das deutsche Premiumfashion-Label Laurèl und der Schweizer Naturkosmetikhersteller Weleda feiern mit dem Boxes-Einzug ihr Store-Debüt in der Hauptstadt. Zudem können sich die Besucher auf Edsor Berlin, Glamoury Pharmacy, die Onlineshops Promobo und Le Monde Nallik freuen, während der bereits bekannte Mieter Mercy Would Mako aufgrund des großen Erfolgs erneut mit einer Box vertreten ist.

Am 7. Juli eröffnete Alessi einen Pop-Up Store bei Bikini Berlin. Noch bis Ende des Jahres können sich die Besucher auf die komplette Super&Popular-Kollektion der italienischen Designfabrik freuen. Zudem bietet Alessi auf der 180 Quadratmeter großen Fläche im ersten Obergeschoss Ausstellungen und Events.

Anfang April hat das Berliner Label German Garment in der Box Nr. 16 von Bikini Berlin einen neuen Shop-Standort gefunden. Die angesagte Marke rund um den Moderator Joko Winterscheidt und Schauspieler Matthias Schweighöfer bietet urbane Streetwear zu fairen Preisen. „Der Mall-Charakter und das unkonventionelle Konzept haben uns sofort überzeugt. Wir sind glücklich, Teil des Projekts sein zu dürfen.“ sagt Joko Winterscheidt. Zum Ende ihrer Mietlaufzeit können sich die Besucher auf ein ganz besondere Highlight freuen: Am Samstag, den 2. August gibt es Goodies, Musik und Drinks. Von 16 bis 21 Uhr wird Joko Winterscheidt selbst hinter dem Verkaufstresen stehen.

 

 

 
Die Toiletten sind ein Geheimtipp im neuen Luxushotel 25hours am Bikini-Haus

Drei Dinge muss man wissen: 1. Reservieren. 2. Humus probieren. 3. Hinteres Klo benutzen. Nein, die Dachterrasse im 10. Stock des Hotels 25hours mit Restaurant „Neni“ und „Monkey Bar“ direkt neben dem Bikini-Haus ist längst kein Geheimtipp mehr. Viel besprochen, viel gelobt – und wegen der Touri-Dichte inzwischen von manchem Hipster wieder von der Liste gestrichen. Der Andrang derjenigen, die einfach nur mal gucken wollen, ist zeitweise so groß, dass ein junger Herr mit Headset und Designeranzug die Reservierung schon unten abfragt, so dass man nicht mal mehr zum Fahrstuhl kommt.

Wer es schafft, kämpft sich häufig trotzdem durch ein Meer der Staunenden auf der Suche nach dem schönsten Horizont.

Hilft nur die Toilette. Eingeweihte drücken sich ein wenig im chic-schwarzen Eingangsbereich des Sanitärbereichs zwischen Bar und Restaurant herum – denn nur von der hinteren Toilette bietet das Panoramafenster bis zum Boden den Blick über Affengehege, Siegessäule, bis weit in den Nordosten der Stadt. Da bleibt man gern ein bisschen länger sitzen, genießt, ganz allein, ganz in Ruhe, trotz des leichten Unwohlseins: „Wenn ich die sehe, könnten die mich doch auch...?“ Nein, sagen die Eingeweihten, ist alles verspiegelt. Ist es nicht, sagte eine Zeitung mit großen Buchstaben und holte das Teleobjektiv heraus. Nicht ganz so blickdicht wie gedacht, sagt das Hotel. Es werden nun Hinweiszettel aufgehängt und es wird nach einer „kreativen Lösung“ gesucht.

Ob es nun leerer wird? Zumindest die Herumdrücker in den Örtlichkeiten könnten verschwinden. Ob die dafür unten im Zoo zunehmen? Wohl eher nicht. Man braucht schließlich ein Ticket (13 Euro) und eine sehr gute Kamera. Für so manchen Spanner vielleicht doch ein wenig zu viel Aufwand.

Der Tagesspiegel, [20.07.2014]

 

 
Topmodel Karlie Kloss präsentiert die NikeWomen Fall 2014 Kollektion

Für die moderne Sportlerin ist Vielseitigkeit das A und O. Sie ist ein Workout-Chamäleon, das sich unterschiedlichsten Trainingsbedingungen anpasst. An einem Tag besucht sie eine Yogaklasse, am nächsten stärkt sie ihre Ausdauer beim High Intensity Training oder geht joggen. Oftmals macht sie auch ganz verschiedene Sportarten an einem einzigen Tag. Diese Vielseitigkeit ist der Schlüssel zu ihrer sportlichen Stärke und hält ihren Körper und Geist immer in Bewegung.

Auch bei Nike hat Vielseitigkeit oberste Priorität. Die NikeWomen Fall 2014 Kollektion motiviert und unterstützt Sportlerinnen in ihrem Facettenreichtum. Das breite Footwear- und Apparel-Angebot bietet nicht nur alles, was sie für ihre verschiedenen Workouts brauchen, sondern lässt sie auch vor und nach dem Training gut aussehen.

Im Mittelpunkt steht die revolutionär neue Nike Pro Bra Kollektion. Als Ergebnis einer über zweijährigen Entwicklungsphase, in der geforscht, getestet und designt wurde, entstand eine Kollektion aus fünf Bras, die jeder Sportlerin die richtige Passform und optimale Stützfunktionen liefert.

Darüber hinaus bietet die NikeWomen Fall 2014 Kollektion brandneue Footwear Innovationen, wie den Laufschuh Nike LunarGlide 6 und den Nike Lunar Element, der eigens für High Intensity Trainings designt wurde. Neue Nike Dri-FIT Knits sowie Nike Pro Hypercool und Nike Tech Fleece Silhouetten runden das Sortiment perfekt ab.

Karlie Kloss gilt als eines der weltweit beeindruckendsten und einflussreichsten Models. Ihre Leidenschaft für Sport begann lange vor ihrer Modelkarriere. In ihrer Jugend entdeckte Karlie die Bedeutung von Bewegung und Stärke beim klassischen Ballett. Auch heute kräftigt sie ihren Körper noch immer mit Ballett, ergänzt ihr Fitnessprogramm allerdings um regelmäßige Yoga-Einheiten und Nike Training Club Workouts. Darüber hinaus geht sie regelmäßig laufen.

"Ich liebe unterschiedliche Übungen zur Kräftigung und intensive Workouts wie ich sie gemeinsam mit den Nike Training Club Master Trainern gemacht habe", sagt Karlie Kloss. “Ich mag die Abwechslung und denke, dass vielseitige Übungen den Körper am besten herausfordern und ihn dadurch in jeder Hinsicht stärken."

Erst kürzlich verbrachte Kloss einen Tag mit Nike Training Club Master Trainer Traci Copeland in New York. Dabei trug sie nicht nur die neuesten Fall 2014 Styles, sondern testete sie auch im Studio und während herausfordernden High Intensity Workouts. Außerdem ging sie mit einigen Mitgliedern der New Yorker Running Crew laufen. Die Produkte der NikeWomen Fall 2014 Kollektion sind ab sofort bei ausgewählten Nike Händlern sowie auf Nike.com erhältlich.

 
Neue Boxes-Mieter und Alessi Pop-up Store im Bikini Berlin

Rund drei Monate nach dem Eröffnungsfest der Concept Mall Bikini Berlin Anfang April setzt der erste Mieter-Wechsel in den Bikini Berlin Boxes neue Impulse. Von den insgesamt 19 Boxes, die für einen Zeitraum von drei bis maximal zwölf Monate gemietet werden können, sind fünf seit Juli neu besetzt. Die flexiblen Modulsysteme bieten die Möglichkeit, temporär Ideen und Produkte zu präsentieren sowie besondere Konzepte zu testen. Das deutsche Premiumfashion-Label Laurèl und der Schweizer Naturkosmetikhersteller Weleda feiern mit dem Boxes-Einzug ihr Store-Debüt in der Hauptstadt. Zudem können sich die Besucher auf Edsor Berlin, Glamoury Pharmacy, die Onlineshops Promobo und Le Monde Nallik freuen, während der bereits bekannte Mieter Mercy Would Mako aufgrund des großen Erfolgs erneut mit einer Box vertreten ist.

Am 7. Juli eröffnete Alessi einen Pop-Up Store bei Bikini Berlin. Noch bis Ende des Jahres können sich die Besucher auf die komplette Super&Popular-Kollektion der italienischen Designfabrik freuen. Zudem bietet Alessi auf der 180 Quadratmeter großen Fläche im ersten Obergeschoss Ausstellungen und Events.

Anfang April hat das Berliner Label German Garment in der Box Nr. 16 von Bikini Berlin einen neuen Shop-Standort gefunden. Die angesagte Marke rund um den Moderator Joko Winterscheidt und Schauspieler Matthias Schweighöfer bietet urbane Streetwear zu fairen Preisen. „Der Mall-Charakter und das unkonventionelle Konzept haben uns sofort überzeugt. Wir sind glücklich, Teil des Projekts sein zu dürfen.“ sagt Joko Winterscheidt. Zum Ende ihrer Mietlaufzeit können sich die Besucher auf ein ganz besondere Highlight freuen: Am Samstag, den 2. August gibt es Goodies, Musik und Drinks. Von 16 bis 21 Uhr wird Joko Winterscheidt selbst hinter dem Verkaufstresen stehen.

 

 
Das Internationale Sommerfest für den Kurfürstendamm vom 1. bis 17. August 2014

Anlässlich des Sommerfestes der AG City wird der Kurfürstendamm in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für Berliner und Besucher aus der ganzen Welt. Rund eine Million Gäste erwarten die Veranstalter vom 1. bis 17. August 2014, wenn sich der Breitscheidplatz erneut in eine Shopping- und Flaniermeile mit internationalem Flair verwandelt.

Unter dem Motto "Summer In The City" werden auch in diesem Jahr die weltweit bekannten Einkaufsstraßen der Metropolen Paris, Moskau, London, New York, Rom, Wien und Peking in einem landestypischen Ambiente präsentiert und bieten Spezialitäten, Kultur und Kunsthandwerk ihrer Heimatländer an. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Peking steht in diesem Jahr die Kultur Chinas besonders im Fokus der Veranstaltung. Somit wird China das zweite Veranstaltungs-Wochenende gewidmet.

In diesem Jahr werden den Besuchern neue, hochwertige Stände mit Pagodendächern, ein tägliches Veranstaltungsprogramm mit Darbietungen von Kleinkünstlern sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an den drei Veranstaltungs-Wochenenden geboten. Während das Auftakt-Wochenende ganz im Zeichen der internationalen Partner-Boulevards steht und am 9. August die Kultur Chinas den Schwerpunkt bildet, findet am 10. August "International Music for Charity" mit der Björn Schulz Stiftung statt. Neu im Programm ist ein Berliner Tag am 16. August mit Kunst und Kultur wie dem Auftritt des "Hauptmanns von Köpenick" zum Abschluss der Veranstaltung.

Zur Intensivierung des internationalen Austausches zwischen dem Kurfürstendamm und seinen Part-ner-Boulevards sowie zur Etablierung einer internationalen Marke der führenden Einkaufsstraßen findet im Rahmen von "Summer In The City" zum zweiten Mal ein internationaler Workshop statt. Für diesen wichtigen Erfahrungsaustausch, der im Showroom der Bayerischen Hausbau stattfindet, haben Vertreter vom Vorstand der AG City, der IHK-Berlin, des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg sowie der Straßenpartner aus Wien, Montreal und Paris zugesagt.

Mit rund 900.000 Besuchern im letzten Jahr werden 2014 bis zu eine Million Besucher erwartet. Sie können folgende Prachtstraßen und Plätze entdecken, die mit einer beeindruckenden Kulisse und in einem landestypischen Ambiente abgebildet werden:

1. Petrovka
2. Regent Street, Oxford Street, Bond Street
3. Wangfujing Street, Jinbao Street
4. Times Square, Fifth Avenue
5. Avenue Champs-Élysées
6. Piazza Italia
7. Das Wiener Viertel
8. Der Kurfürstendamm

Die Boulevards werden mit typischen Spezialitäten wie "Fish and Chips" aus London, ausgewählten Whiskysorten aus New York, Kaiserschmarn und Deftigem aus dem Wiener Viertel, Wein, Käse und Meeresfrüchten aus Paris sowie Pizza und Pasta aus Italien auf dem Fest präsentiert. Jeden Tag findet ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Artisten und Jongleuren statt.

"4. Summer In The City" 2014

vom 1. (ab 16.30 Uhr) bis 17. August 2014
So. - Do. von 10 - 22 Uhr
Fr. & Sa. von 10 - 24 Uhr
Veranstaltungsort: Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Eintritt frei!
(Individueller verkaufsoffener Sonntag am 3. August 2014 von 13 bis 18 Uhr im Europa-Center)

Foto: Darmer

 
AG City lud zum Anrainergespräch ein

Erste Hilferufe kamen durch die Galerie C/O Berlin, den Betreiber der Eventpassage im Yva-Bogen und das city hotel & youth hostel aletto, die unter der Zunahme von Aggressivität und Vandalismus im Umfeld des Bahnhof Zoo leiden.

Diebstahl, erheblicher Alkohol- und Drogenkonsum waren für die AG City Anlass genug, die Anrainer rund um den Bahnhof Zoo am 2. Juli 2014 an einen Tisch zu holen. Gemeinschaftlich und in Abstimmung mit der Polizei soll ein privater Sicherheitsdienst beauftragt werden, um die prekäre Lage in den Griff zu bekommen.

Der Bahnhof Zoo ist seit vielen Jahren ein sozialer Brennpunkt. Der Leiter der Bahnhofsmission, Dieter Puhl, sprach von jährlichen Zuwachsraten Obdachloser im zweistelligen Bereich, vornehmlich aus Osteuropa. Er beklagte die dabei stagnierenden Unterstützungsleistungen und die fehlenden Anlaufstellen für Bedürftige.

Die Deutsche Bahn AG hilft zwar unter anderem durch den Einsatz mobiler Einzelfallhelfer und stellt den Ausbau der Sozialstation im S-Bahn-Bogen in Aussicht. Das jedoch allein reicht nicht aus, um der Lage Herr zu werden.

Die aktuelle Installation der neuen Bahnbrückenbeleuchtung der Hardenbergstraße wird ebenfalls dazu beitragen, dass sich die Anrainer sicherer fühlen. "Die Wartungs- und Betriebskosten für die Bahnbrückenbeleuchtung werden auch durch die Anrainer für zehn Jahre übernommen. Ein zusätzlicher Sicherheitsdienst wäre eine gute Investition für die Zukunft", so Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied der AG City.

 

 
Das Sommerfest am Kurfürstendamm

Unter dem Motto "Summer In The City" werden auch in diesem Jahr die weltweit bekannten Einkaufsstraßen der Metropolen Paris, Moskau, London, New York, Rom, Wien und Peking in einem landestypischen Ambiente präsentiert und bieten Spezialitäten, Kultur und Kunsthandwerk ihrer Heimatländer an. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Peking steht die Kultur Chinas besonders im Fokus der Veranstaltung.

Es werden den Besuchern neue, hochwertige Stände mit Pagodendächern, ein tägliches Veranstaltungsprogramm mit Darbietungen von Kleinkünstlern sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an den drei Wochenenden geboten. Während das Auftakt-Wochenende ganz im Zeichen der internationalen Partner-Boulevards steht und am 9. August die Kultur Chinas den Schwerpunkt bildet, findet am 10. August "International Music for Charity" mit der Björn Schulz Stiftung statt. Neu im Programm ist ein Berliner Tag am 16. August mit Kunst und Kultur wie dem Auftritt des "Hauptmanns von Köpenick" zum Abschluss der Veranstaltung.

Öffnungszeiten Sommerfest vom 1. bis 17. August 2014:
Freitag und Samstag 10 bis 24 Uhr (am 01.08.2014 ab 16.30 Uhr)
Sonntag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr

Veranstaltungsort:
Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, 10789 Berlin

Individueller verkaufsoffener Sonntag am 3. August 2014 von 13 bis 18 Uhr im Europa Center

Eintritt frei!

 
Seit Montagmorgen verkehren auf der wichtigen West-Ost-Linie der Stadtbahn keine Züge mehr

Alle paar Minuten entlassen eintrudelnde S-Bahnen am Montagmorgen im Bahnhof Friedrichstraße Passagierschwärme auf Gleis 5 und 6. Sie alle kommen aus Richtung Alexanderplatz und müssen hier die S5, S7 oder S75 verlassen. Seit 4 Uhr fährt keine Stadtbahn mehr zwischen Friedrichstraße und Zoo. Bis zum 4. August sind die Linien wegen Sanierungsarbeiten unterbrochen.

Eine eigentlich lebenserhaltende Ader des Berliner Verkehrsnetzes ist weggebrochen, etwa 600 Züge sind normalerweise pro Tag auf der Stadtbahn unterwegs. "An so einen Bausommer kann ich mich nicht erinnern", sagte Detlef Speier in der vergangenen Woche der Berliner Zeitung. Er arbeitet seit vielen Jahren für die Fahrgastinformation der Berliner S-Bahn. Bis zu 150.000 Fahrgäste sollen pro Tag betroffen sein.

Viele Betroffene stehen am Montagmorgen an der benachbarten Fern- und Regionalbahntrasse im Bahnhof Friedrichstraße. Hier verkehren zum normalen S-Bahn-Tarif zusätzliche Doppelstockzüge bis zum Bahnhof Zoo. Das Gleis ist voll, platzt jedoch nicht aus allen Nähten, genau wie der einfahrende Zug. Im späteren Verlauf des Vormittags drängen sich dann doch die Fahrgäste in den Regionalzügen ab und an dicht an dicht. Vor allem auf dem Abschnitt zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof verstopfen sperrige Koffer und Reiserucksäcke schon einmal das Abteil bis zur Kapazitätsgrenze. Auch Passagiere, die den Ersatzverkehr mit Bussen genutzt haben, berichten von vollen Karossen.

"Es läuft eigentlich alles reibungslos", sagt Christina Dreger, Service-Mitarbeiterin bei der S-Bahn. Sie hilft gestrandeten Fahrgästen und verteilt Informationsbroschüren. "Die Regionalbahnen fahren ja häufig." Sieben mal pro Stunde rollt ein Regionalzug durch den Bahnhof. Auch ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die U5 fährt vom Alexanderplatz aus häufiger als üblich bis zum Zoo, alle vier Minuten.

"Am Morgen hat es hier einen Notarzteinsatz gegeben, da hakte der Fahrplan etwas", erzählt Dreger. "Und natürlich meckert auch der eine oder andere Fahrgast, der von der Sperrung nichts wusste. Aber die allermeisten haben Verständnis."

Obwohl die Bauarbeiten auf der Teilstrecke am 4. August abgeschlossen sein sollen, ist nur ein bedingtes Ende des Bausommers bei der S-Bahn in Sicht. Denn im Anschluss wird bis zum 25. August die Trasse zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof gesperrt. Insgesamt 32 Kilometer verschlissene Schienen gilt es auszutauschen, 2500 Tonnen Schallabsorber zu erneuern und 20.000 Dübel zu ersetzen. 17 Millionen Euro kostet das die Stadt.

Berliner Zeitung, [14.07.2014]

 
Nach dem Abpfiff verwandelte sich der Kurfürstendamm in eine gigantische Diskomeile

Es war eine Nacht, an die viele sich lange zurückerinnern werden und vielleicht gleich heute morgen mit Kopfschmerzen. Der gestrige Abend war nass und kalt. Auf dem bereits gegen 19 Uhr wegen Überfüllung gesperrten Gelände rund um das Brandenburger Tor versammelte sich nach Schätzungen eine halbe Million Menschen und dies im strömenden Regen. Eine halbe Stunde vor Anpfiff des WM-Finales zwischen Deutschland und Argentinien dann tatsächlich das erste Omen: An der Siegessäule, im Westen, ging die Sonne wieder auf, der Regen stockte, und weil das Bier aber weiter floss und in Rio der Ball ins Rollen kam, wurden die Schlachtenbummler für ihre Ausdauer belohnt und brachen in Jubel aus, als ARD-Kommentator Tom Bartels persönlich nach Berlin grüßte.

Ihre Nerven jedoch wurden erst so spät entlastet in diesem packendem Spiel und so konnte man beobachten, dass aber der zweiten Spielhälfte die Stadiongesänge verstummten und alle Aufmerksamkeit sich gebannt auf die Leinwände richtete. Dann traf Mario Götze, und sofort knallte und fackelte es. Jetzt brachen die ohrenbetäubenden Böller los - und zahlreiche bengalische Feuer wurden gezündet, wahrscheinlich zum Erstaunen der Sicherheitskontrolleure an den Eingängen der Fanmeile.

Nach dem Abpfiff ging alles sehr schnell. Wer jetzt nichts verpassen wollte, hatte sich zu beeilen. Dem opulenten Feuerwerk über dem Brandenburger Tor wandten viele nur den Rücken zu, denn den echten Fans war die Richtung klar: Immer dem Strom nach, zum Kurfürstendamm. Wer sich wie der Reporter wirklich beeilte, kam dann recht schnell zum Ernst-Reuter-Platz und ab da dann eigentlich nirgendwo mehr hin. In Berlin herrschte rund um den Kurfürstendamm nach dem Abpfiff in Rio de Janeiro schlicht Ausnahmezustand. Bis 5 Uhr am Morgen tobten Autocorsos und Bierduschen zwischen Leibnizstraße und Tauentzienstraße. Die alles dominierende Stimmung war bier- und fußballselig und da trafen sich deutsche Fankultur und Silvesterstimmung.

Die Polizei schätzt heute morgen, dass 15.000 Menschen in der Nacht auf der Flaniermeile feierten, mit vielleicht fast ebenso vielen hupenden Automobilen. Jeder, der brüllen und lärmen konnte, tat dies nach bestem Gewissen - und auf den Straßen tanzten Hundertschaften entfesselter Fans mit ihren Flaggen und Flaschen. Viele der am Ku'damm ortsüblichen BMWs mit den getönten Scheiben hatten schwarz-rot-goldene Blondinen auf dem Dach sitzen, Motorradbanden ließen ihre Motoren jaulen und Otto Normalberliner versuchte mit Einsatz der Warnblinker und Dauerhupen alles aus seinem Kleinwagen zu holen, was möglich war.

Gegen drei Uhr morgens traf ein Traktor aus dem brandenburgischen Umland auf dem Ku'damm ein, der in einem Anhänger den örtlichen Fußballverein in die Hauptstadt schleppte. Bei der gestrigen Verkehrslage muss er wohl mit dem Abpfiff zur Pilgerfahrt nach Charlottenburg gestartet sein. Champagner floss bei den einen, Bier bei den anderen, aber eines hatten in dieser Fannacht alle gemeinsam: den Wahnsinn dieser Siegernacht im Herzen.

Der Tagesspiegel, [14.07.2014]

 

 
Sommerferien Öffnungszeiten

In den Ferien hat der Ballettshop Güldner geänderte Öffnungszeiten: Vom 14.07. bis 17.08.2014 monatgs - freitags 12:00 - 18:30 Uhr / samstags geschlossen!

Ab dem 18.08.2014 hat der Ballettshop Güldner wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet

Das Team vom Ballettshop freut sich auf Ihren Besuch!

 

 
Berlin jubelt zur WM 2014

Am Sonntag ist es so weit: Die deutsche Elf spielt in Rio um den WM-Titel. Nun wurde bekannt gegeben, dass das Team danach auf der Fanmeile in Berlin feiern will - aber nur, falls die Mannschaft den Pokal im Gepäck hat.

Es war der definitiv letzte Akt des Sommermärchens: mit Gänsehautfeeling, unglaublicher Begeisterung, aber auch Tränen. Schließlich war der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 – wie gerade Brasilien – im Halbfinale ausgeschieden und „nur“ Dritter geworden und der Bundestrainer der Herzen, Jürgen Klinsmann, verabschiedete sich kurz darauf.
Trotzdem hat Fanmeilen-Veranstalter Willy Kausch den Empfang für die Nationalelf auf der Berliner Fanmeile vor acht Jahren in guter Erinnerung. Und freut sich über die Nachricht des DFB: Im Fall eines WM-Finalsieges der deutschen Elf wollen die Spieler kommenden Dienstag am Brandenburger Tor den Jubel der Fans entgegennehmen.

Veranstalter haben Genehmigung, die Fanmeile zu verlängern

Senatssprecher Richard Meng ist optimistisch: „Ganz Berlin würde sich freuen“, sagt er. Nicht nur Berlin, meint Willy Kausch. 2008, nach der Fußball-Europameisterschaft, gab es ebenfalls einen Empfang, da war Deutschland Zweiter und Löw schon Trainer – es müsste jetzt also die Steigerung kommen, wünscht sich der Fanmeilen-Veranstalter. Die Fanmeile schließt regulär nach dem Finalspiel am Sonntag. Organisatorische Probleme sieht Kausch aber nicht: „Wir haben Genehmigung, die Fanmeile bis Dienstag zu verlängern“, sagt er. Und freut sich, dass es diesmal, anders als 2006 eine klare Ansage vom DFB gibt: Die Elf kommt nur, wenn sie gewinnt.

Kommen die Toten Hosen?

Kausch erwartet die Jungs im Fall der Fälle am Dienstag zwischen 12 und 14 Uhr und hat bereits mit seinen Partnern Vorbereitungen beraten. Zwar wurde die Meile schon zum Halbfinale um 500 Meter verlängert, aber da kamen wegen des Regens nur etwa 150 000 Fans. Am Sonntag und Dienstag könnten es viel, viel mehr werden, zumal da bislang endlich mal kein Regen angesagt ist.
„Für den Empfang müssen wir die Bühne umbauen“, sagt Kausch. Auch ein musikalisches Rahmenprogramm wird geplant. Allerdings hoffe man da auf die Hilfe von Medienpartnern wie ARD und ZDF. „Die haben andere Mittel und Möglichkeiten“, sagt Kausch: „Die Toten Hosen mit ,Tage wie diese‘ – das wärs doch.“

Für das Finale am Sonntag steht zusätzliches Personal bereit

Aber auch die Sicherheit darf nicht zu kurz kommen. Zum Spiel gegen Argentinien am Sonntag, Beginn: 21 Uhr, stellen die beteiligten Behörden schon mal zusätzliches Personal bereit. Im Lagezentrum vor Ort wird entschieden, ob und wann die Fanmeile aus Sicherheitsgründen wegen Überfüllung geschlossen wird. Anja Marx vom Veranstalter rät den Fans, möglichst schon am Nachmittag zu kommen. Abends könnte es zu spät sein. Fest steht inzwischen, dass nach Ende des Spiels ein großes Feuerwerk gezündet wird.

Am Sonntag soll es sonnig und warm werden. Deshalb rechnen die Sanitäter vom DRK mit weit mehr Hilfseinsätzen als beim verregneten Halbfinalspiel gegen Brasilien. 120 Helfer seien da, "zusätzliche Kräfte in Reserve", sagte DRK-Sprecher Rüdiger Kunz. Vier Behandlungszelte sind über die Strecke verteilt aufgebaut. Dazwischen laufen 16 Helfer-Teams Streife. Beim Brasilien-Spiel gab es 86 kleinere Hilfseinsätze und fünf Notfälle. Letzteres betraf vor allem Menschen mit akuten Kreislaufproblemen oder Kontrollverlust nach zuviel Alkohol.

Beim Brasilien-Spiel gab es 86 kleinere Hilfseinsätze und fünf Notfälle

Vor allem junge Frauen würden auf die Fanmeile gehen, ohne vorher etwas zu trinken, weil sie sich vor öffentlichen Toiletten fürchteten, erzählt Kunz. Dann besteht die Gefahr, dass sie dehydrieren und zusammenbrechen. Häufiger registriert würden auch Fußverletzungen, wenn Fans in Badelatschen oder Sandalen auf die Meile gehen. Wichtig seien auch Kopfbedeckung und Sonnencreme. Das Publikum habe ein Lob verdient, findet Kunz. "Die Besucher sind im Vergleich zu 2006 und 2010 überraschend diszipliniert."

Der Fahrgastverband Igeb fordert, dass BVG und S-Bahn vor allem nach Spielschluss auf den wichtigsten Linien mehr Busse und Bahnen einsetzen – auch für die Besucher in der Alten Försterei, in der ebenfalls ein Public Viewing stattfindet. Die BVG werde ihre Betriebszeiten auf mehreren Linien verlängern, sagte Sprecher Markus Falkner. Ein Bahnsprecher verwies darauf, dass die S-Bahn schon bei den bisherigen Spielen mehr Züge eingesetzt habe. Gefahren werde auch am Sonntag bis 1.30 Uhr. Nach Ansicht der Igeb sollten Veranstalter verpflichtet werden, mit den Verkehrsunternehmen im Voraus ein Konzept zu entwickeln – für die nächsten Sommermärchen.

Der Tagesspiegel, [10.07.2014]

 

 
Genießen Sie eine wohltuende Massage

Um den Alltags-Stress zu entkommen, reichen manchmal ein paar wohl gewählte Stunden.

Der 800 m² große Palace SPA bietet Fitness und Wellness mit Pools, Saunen, Eisgrotte, Saunagarten und Ruheraum.

Genießen Sie eine wohltuende Massage und profitiere Sie von unserem sommerlichen Massage-Special:

30% auf alle Massagen!

Ob eine klassische Ganzkörpermassage, eine Aromaölmassage oder eine Stone Energy Massage, wir sorgen für pure Entspannung!

Eine Reservierung vorab ist erforderlich; auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.

Palace SPA
im Hotel Palace Berlin
Budapester Str. 45, 10787 Berlin
Tel.: 49 30 2502 1070
E-Mail: pool@palace.de

 
Music Lounge – Das Sommer Musikhighlight im DORMERO Hotel Brandenburger Hof Berlin

Die Berliner Musikszene ist mindestens genauso vielfältig und gemischt wie das klangvolle Sommer Special im DORMERO Hotel Brandenburger Hof Berlin. Bekannte Musiker, Sänger und DJ’s treten wöchentlich vom 15. Juli bis 27. September 2014 jeden Dienstag bis Samstag in der Lounge des renommierten 5-Sterne Hotels von 18.00 h – 22.00 h auf. Darunter Keith Coles (Soul, Funk, Blues aus den USA), Joel Sanmartin (Gitarrenmeister aus Kuba, Flamenco, Classical und Jazz), Phil Roberts (Rock und Pop), Dirty Row (Blues, Rock und Pop), Evi Lancora (Finalistin bei the Voice of Germany), Mark Merritt (Pop und Country Classics), DJ AKIS & Co. (Frankfurts angesagtester DJ) und Steve Casey (Klassische Songs von gestern und heute).

Der Eintritt ist kostenfrei. Sie machen die Stimmung.

15. – 19.07.2014 Keith Coles
22. – 26.07.2014 Keith Coles
29.07. – 02.08.2014 Joel Sanmartin
05. – 09.08.2014 Keith Coles
12. – 16.08.2014 Phil Roberts
19. – 23.08.2014 Dirty Row
26. – 30.08.2014 Evi Lancora
02. – 06.09.2014 Mark Merritt
09. – 13.09.2014 Keith Coles
16. – 20.09.2014 DJ AKIS & Co.
23. – 27.09.2014 Steve Casey

 

 
100.000 Menschen waren beim Halbfinale auf der Straße des 17. Juni

Zum Endspiel am Sonntag werden deutlich mehr Fans erwartet. Eine Verlängerung bis Dienstag ist noch offen.

Nach holprigem Start entwickelt sich die Fanmeile doch noch zum Schauplatz für das Sommermärchen 2014. Der Torrausch im Brasilien-Spiel übertrug sich auf die feiernde Meute vor den Videowänden. 100 000 Menschen sahen nach Angaben der Veranstalter das Spiel, es hätten deutlich mehr sein können, hätte es am Nachmittag keine Unwetterwarnung gegeben.

Doch Halbfinale war am Dienstag, jetzt bereiten sich alle Beteiligten auf das Finalspiel am Sonntag vor.

Dann wird die rund 1,3 Kilometer lange Fanzone, die vom Brandenburger Tor bis kurz vor die Siegessäule reicht, wahrscheinlich ausgebucht sein. Die Veranstalter nennen keine Maximalkapazität, die Rede ist von einer halben Million Menschen. Polizei und Sicherheitsdienst würden je nach Situation entscheiden, wann der Zugang gesperrt wird. Am Donnerstag ist eine große Einsatzbesprechung anberaumt. Polizei, Sanitäter vom DRK, Verkehrslenkung und Bezirk nehmen daran teil.

Dann soll auch entschieden werden, ob die Fanmeile bis zum Dienstag verlängert werden kann, um die deutsche Nationalmannschaft nach ihrer Rückkehr am Montag mit einer Party zu empfangen. Gespräche darüber mit dem DFB gebe es bislang nicht, sagte Anja Marx vom Veranstalter „Hyundai Fan Park Berlin“. Sportsenator Frank Henkel (CDU) würde die von Joachim Löw trainierte Truppe gerne begrüßen. Auch Mittes Stadtrat Carsten Spallek (CDU) spricht sich für eine Verlängerung der Fanmeile aus.

Gibt es ein großes Feuerwerk?

Beim Halbfinale waren 500 Ordner und 400 Polizisten an der Fanmeile im Einsatz. Größere Störungen habe es nicht gegeben, sagte eine Sprecherin. Später wurden allerdings zwei Polizisten beim nächtlichen Autokorso auf dem Ku’damm durch Flaschenwürfe verletzt. Dort waren laut Polizei 11 000 Fans unterwegs.

Unklar ist noch, ob nach dem Finale ein großes Feuerwerk an der Fanmeile gezündet wird. Tore der deutschen Mannschaft mit Raketen und Böllern zu feiern, gehört schließlich in fast allen Berliner Kiezen inzwischen zum festen Ritual. Bereits in der Vorrunde wurden in Berlin vor Kneipen Bengalische Feuer gezündet. In der Nacht zu Mittwoch knallte es silvesterhaft in Friedrichshain.

Laut Berliner Polizei gab es während der WM bisher keine Verletzten wegen Feuerwerkskörpern. Anzeigen wegen Knallern und Raketen hat es bislang keine gegeben, sagt eine Polizeisprecherin. Die sind außer in der Silvesterzeit in Deutschland sowieso nicht legal käuflich – im Gegensatz zu Polen. Dort kaufen die Deutschen auch im Sommer. Das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) hatte zuletzt am Tag des deutschen Achtelfinales Feuerwerkskörper sichergestellt.

Der Tagesspiegel, [10.07.2014]

 

 
Spekulationen über den Wegzug der Bread & Butter haben Berlin in Atem gehalten

Die Modemesse Bread & Butter wird sich teilweise aus Berlin zurückziehen. Parallel zur offiziellen Eröffnung des Events im einstigen Tempelhofer Flughafengebäude am Dienstag wurde bekannt, dass der traditionell im Januar stattfindende Messetermin nun in Barcelona geplant ist, und zwar so früh, dass es weltweit die erste Modemesse im Kalenderjahr ist. Im Juli 2015 allerdings soll die Bread & Butter wieder in Berlin stattfinden, und im September folgt dann noch eine Messe in Seoul.

Wie es danach weitergeht, ließ Messe-Chef Karl-Heinz Müller offen. Vielleicht wollten ja die Aussteller im Sommer lieber nach Barcelona und im Winter nach Berlin, spekulierte er.

Nur dass es auch im September 2016 nach Seoul gehen wird, stehe fest.

Buh-Rufe aus dem Publikum

Die Messe ist Teil der Fashion Week, in deren Rahmen derzeit zahlreiche Modeereignisse in Berlin stattfinden. Mit seiner Planung setzt Müller den gewohnten Saisonrhythmus außer Kraft. Das Publikum reagierte auf die Ankündigung teilweise mit Buhs und Rufen wie „Verräter!“.

Insider gehen davon aus, dass eine Verlagerung in ein anderes Land früher oder später dazu führen würde, dass die Messe Berlin ganz den Rücken kehrt. Der Wegzug wäre „ein Schlag für den Modestandort Berlin“, sagte Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop. Sie wirft dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor, sich erst „mit großer Geste“ für den umstrittenen Zehn- Jahres-Vertrag mit der Bread & Butter auf dem Tempelhofer Gelände eingesetzt zu haben – „und jetzt taucht er ab“. Wowereit hatte, wie berichtet, den lange geplante Eröffnungsrundgang über die Bread & Butter überraschend abgesagt.

"Nicht schön" für die Modemetropole Berlin

Die Berliner Regierungsfraktionen SPD und CDU können einem möglichen Wegzug auch Positives abgewinnen. Für die Modemetropole Berlin sei das zwar „nicht schön“, sagte der SPD-Wirtschaftsexperte Frank Jahnke. Andererseits sei es wünschenswert, dass das Flughafengebäude „auch anderweitig besser genutzt“ werde könne. CDU-Fraktionschef Florian Graf sagte dem Tagesspiegel: „Der teilweise Rückzug von Bread & Butter gibt den Planungen für das Flughafengebäude mehr Flexibilität und beeinträchtigt aus meiner Sicht die Mode-Kreativszene in Berlin nicht.“ Ramona Pop kündigte an, beim Senat Akteneinsicht zu beantragen, um die Konditionen des Mietvertrages mit Bread & Butter zu prüfen.

In der Berliner Modeszene wurden die Überlegungen der Bread & Butter, deren 2009 geschlossener Vertrag mit Berlin offiziell noch bis 2019 läuft, mit Überraschung zur Kenntnis genommen. „Falls die Bread & Butter wieder umzieht, wäre das natürlich schade für Berlin“, sagte der Modemacher Michael Michalsky. Nicht auszuschließen ist, dass Bread & Butter-Chef Müller mit seinen Rückzugsplänen nur bessere Konditionen erzwingen will. Er hatte sich zuletzt öfters über die aus seiner Sicht immer schwierigeren Rahmenbedingungen in Berlin beschwert. Schon 2006 zog Müller mit der Veranstaltung nach Spanien – 2009 war er wieder da.

Der Tagesspiegel, [08.07.2014]

 
Deutschland zerlegt Brasilien im WM-Halbfinale

07.25 Uhr: Und zum Ende dieses Blogs das Résumé der Polizei in Berlin nach einer denkwürdigen, durchfeierten Nacht: 11.000 Fans haben in der City-West rund um den Ku'damm gefeiert - und einen Autokorso, der dort auch wild hupend feiern wollte, ziemlich schnell zum Auto-Stau gemacht. Dabei ist es aber insgesamt friedlich geblieben, der Polizeisprecher nennt nur vereinzelt "ungezielte Flaschenwürfe". Allerdings hat dann eine Flasche dann eine Polizistin getroffen und verletzt, so dass sie ihren Dienst vorzeitig beenden musste. Darüber hinaus hat es offenbar aber keine Vorfälle gegeben - jetzt wird gespannt auf's Finale gewartet.

01.55 Uhr: Und das war es von diesem unglaublichen WM-Tag. Die deutsche Mannschaft spielt Brasilien an die Wand, über das 7:1 wird sicher noch sehr lange geredet werden. Zunächst mal am Mittwoch, dann sind wir wieder mit allen Nachrichten rund um das Turnier für Sie von früh bis spät da. Bis dahin eine gute Nacht!

01.35 Uhr: Am Kurfürstendamm wird derweil weiter gehupt. Ab Uhlandstraße ist zwar alles für die feiernden Fußgänger gesperrt, aber der kluge Autokorso-Teilnehmer verlagert seine Ehrenrunde dann eben auf andere Straßenzüge. Richtung Olivaer Platz sind nach ein Uhr immer noch mehrere hundert Autos unterwegs, berichtet Cay Dobberke.

01:30 Uhr: Im Finale könnte Deutschland auf Argentinien treffen. Die Mannschaft von Alejandro Sabella spielt am Mittwoch gegen Holland im zweiten Halbfinale. Der Trainer zeigte sich vom deutschen Sieg mächtig beeindruckt: "7:1 ist ein enormes Ergebnis zwischen zwei Mächten im Weltfußball, das passiert selten, das ist kein normales Ergebnis. Im Fußball muss man damit zurechtkommen, diese Dinge passieren, das kann man nicht vorhersehen. Deshalb ist Fußball der unlogischste Sport der Welt und das macht ihn auch so wunderschön." Ob Sabella mit seiner Mannschaft der deutschen deswegen jetzt lieber aus dem Weg gehen möchte!

01.25 Uhr: Wer noch Lust auf sachliche Analysen hat, dem sei die Einzelkritik unseres WM-Reporters Michael Rosentritt ans Herz gelegt (siehe Bildergalerie unten). Zu mäkeln gab es diesmal allerdings nicht wirklich viel - wäre ja auch merkwürdig, oder?!

00.55 Uhr: Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari hat das 1:7-Halbfinal-Debakel gegen Deutschland auf seine Kappe genommen. "Das ist die schlimmste Niederlage aller Zeiten. Das Ergebnis fällt auf mich zurück, ich bin der Verantwortliche", sagte der 65-Jährige am Dienstagabend bei der Pressekonferenz in Belo Horizonte. Und ergänzte: "Dem brasilianischen Volk möchte ich sagen: Bitte entschuldigt diese Niederlage!". Scolari erschien mit roten Augen, wahrte aber die Fassung, berichtet dpa. "Das Leben geht weiter, auch mein Leben geht weiter". Zu seiner Zukunft sagte er nichts, meinte aber: "Vielleicht wird es in die Geschichte eingehen, dass ich die schlimmste Niederlage für Brasilien zu verantworten habe."

00.50 Uhr: Brasiliens Trainer Luiz Felipe Scolari hat das 1:7-Halbfinal-Debakel gegen Deutschland auf seine Kappe genommen. "Das ist die schlimmste Niederlage aller Zeiten. Das Ergebnis fällt auf mich zurück, ich bin der Verantwortliche", sagte der 65-Jährige am Dienstagabend bei der Pressekonferenz in Belo Horizonte. Und ergänzte: "Dem brasilianischen Volk möchte ich sagen: Bitte entschuldigt diese Niederlage!". Scolari erschien mit roten Augen, wahrte aber die Fassung, berichtet dpa. "Das Leben geht weiter, auch mein Leben geht weiter". Zu seiner Zukunft sagte er nichts, meinte aber: "Vielleicht wird es in die Geschichte eingehen, dass ich die schlimmste Niederlage für Brasilien zu verantworten habe.

00.40 Uhr: Auch Jürgen Klinsmann ist stolz auf die deutsche Mannschaft - und vielleicht auch ein bisschen auf seine eigene. Mit Team USA hat er ja nur 0:1 gegen Deutschland verloren.

00.30 Uhr: Am Kurfürstendamm hat sich der übliche Autokorso gebildet. Mittendrin ist wieder unser Reporter Cay Dobberke. Er berichtet von Jubelszenen, die das Niveau des Frankreich-Spiels erreicht haben - Dienstag um Mitternacht. Allerdings ist die Polizei diesmal in voller Kampfmontur anwesend - anders als zuletzt. Mit dem Auto kommt man auch gar nicht voran, es wimmelt von Menschen auf der Straße.

00.10 Uhr: Es ist wie Silvester in Berlin. Schon während des Spiels hörte man vereinzelt Kracher, doch nach dem Schlusspfiff knatterte, rummste und zischte es richtig los in der Stadt. Und auf der Bühne am Brandenburger Tor  wurde noch eine Zugabe angestimmt – „Steh auf, mach laut“ –, doch während die einen noch begeistert mitsangen, zog es die anderen schon nach Hause. „Starker Abstrom“ meldete die Polizei kurz nach dem Spiel. „Alle glücklich, alle freuen sich“. Stress: Keiner. Wen man auch fragte: Zufriedenheit. „Das war ein wunderbares Spiel und die Stimmung auf der Fanmeile sehr angenehm. Am Sonntag gerne nochmal genauso“, „wünschte sich Nadia (26) aus München. Und der 70-jährige Horst aus Wedding begeisterte sich: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Wahnsinn, wie die spielen!“ Spott über die glücklosen Brasilianer? Kein Gedanke. „Natürlich war es ein gutes Spiel, aber fast ein wenig langweilig. Und die Brasilianer tun mir jetzt echt leid“ sagte Julia (19) aus Magdeburg. Ähnlich sah es der 21-jährige Malte: „Gottseidank haben sie noch das eine Gegentor schießen dürfen, die armen Brasilianer.

00.00 Uhr: Schluss in Belo Horizonte! Deutschland gewinnt 7:1 gegen Brasilien und steht im WM-Finale!

23.40 Uhr: Auf der Fanmeile wird der Jubel langsam zur Routine. Noch ein Tor. Hände werden über dem Kopf zusammengeschlagen. Man lacht, irgendwie fast ungläubig. Es gibt kaum noch eine Steigerung in der Geräuschkulisse, nur noch gleich bleibender Dauerjubel, ein ausgelassenes Volksfest auf der Straße des 17. Juni. Gleiches Bild im Yaam, brasilianische Farben sieht man dort kaum noch. Die deutschen Fans natürlich in Hochstimmung, auch wenn sie die Fließband-Tore ebenfalls kaum noch fassen können. „Das kann doch nicht wahr sein“, spricht aus den Gesichtern, bevor die Arme erneut zum Jubel hochfliegen.

23.30 Uhr: Anders ist die Lage in Brasilien. Über dem Fanfest an der Copacabana in Rio kreisen nun Hubschrauber, schreiben mehrere Nutzer auf Twitter. Die Militärpolizei rücke mit Hundertschaften an. Und als wären sechs deutsche Tore, verärgerte Brasilienfans und eine anscheinend beendete Panik aufgrund von lauten Schüssen auf dem Fanfest der Copacabana nicht genug, setzt nun auch noch ein Platzregen ein. "Nun geht auch der letzte Brasilianer nachhause", heißt es auf Twitter.

23.25 Uhr: Die Polizei ist auf der Fanmeile in Berlin, hat aber nicht viel zu tun. „Nur das Übliche: ein paar Betrunkene, Drogen.“ Aber die Beamten wirken sehr entspannt.

23.20 Uhr: In einer Sambaschule in Tijuca in Rio de Janeiro stellt sich erst Entsetzen, dann Stille und schließlich eine ganz eigenartige Stimmung ein, berichtet unser Brasilien-Korrespondent Philipp Lichterbeck. Der Rückstand ist schon so hoch, dass die etwa 1000 Gäste ihn als unwirklich wahrnehmen. Ein etwa 30 Jahre alter Journalist sagt jedoch: "Gut, dass das Ergebnis so hoch ausfällt. Dann sieht man wenigstens, wie es um unser Land wirklich steht."

23.16 Uhr: In einer Sambaschule in Tijuca in Rio de Janeiro stellt sich erst Entsetzen, dann Stille und schließlich eine ganz eigenartige Stimmung ein, berichtet unser Brasilien-Korrespondent Philipp Lichterbeck. Der Rückstand ist schon so hoch, dass die etwa 1000 Gäste ihn als unwirklich wahrnehmen. Ein etwa 30 Jahre alter Journalist sagt jedoch: "Gut, dass das Ergebnis so hoch ausfällt. Dann sieht man wenigstens, wie es um unser Land wirklich steht.

23.00 Uhr: Mit dem Mann ist nicht mehr zu reden, keine Chance! Brasilianer offenbar, der nicht mehr antworten kann auf Fragen nach dem Gefühl, dem Spiel und so. Schüttelt nur fassungslos den Kopf. Immerhin, er ist noch da im Yaam, wo zu Beginn des Spiels die Farben Brasiliens ziemlich häufig zu sehen waren, nun aber fast gar nicht mehr. Nach und nach haben sie die Fans des WM-Gastgeberlandes mit hängendem Kopf davongeschlichen, umbrandet vom Jubel der Fans ins Schwarz-Rot-Gold. Auf der Fanmeile ein ähnliches Bild. Die Tore waren so schnell hintereinander erfolgt, dass viele kaum noch mitkamen: Gerade die Wiederholung des dritten Tores gesehen, da schon das vierte. Kann das sein? Passend dazu dann doch das Wetter: Kühl und trocken, geht gar nicht besser.

22.55 Uhr: WM-Reporter Sven Goldmann berichtet, dass die brasilianischen Fans das Stadion in Belo Horizonte in Scharen verlassen. Mal sehen, wie das dann gleich in der zweiten Halbzeit aussieht.

22.35 Uhr: Auf der Fanmeile schallt es natürlich überall "Oh, wie ist das schön! Sowas hat man lange nicht gesehen!" In Belo Horizonte skandieren die Fans derweil Auswärtssieg. Tatsächlich hat es so etwas in einem WM-Halbfinale wohl noch nie gegeben.

22.27 Uhr: 2:0, 3:0, 4:0 und 5:0! Nach einer halben Stunde. So etwas dürfte es bei einer WM noch nicht gegeben haben. Im Stadion von Belo Horizonte kullern Tränen, in Berlin böllert's immer lauter.

22.10 Uhr: Deutschland führt 1:0! Thomas Müller trifft - natürlich nach einer Ecke. Anschließend kommt ein bisschen Silvesterstimmung auf - es böllert in Berlin. Und bei Twitter ist Gary Lineker über den Torschützen kein bisschen überrascht: "Müller does what Müllers do."

Der Tagesspiegel, [03.07.2014]

 
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Mit neuen Modebüros von Porsche Design, Otto und Zalando wächst die Branche in der Stadt

Mode in Berlin, das ist spannend für die Medien, wirtschaftlich ohne Relevanz – so lautet das Vorurteil. Also kann die Modewoche auch an der Peripherie stattfinden, meinen manche Politiker.

Szene, Streetstyles, Schauen

Mode wird nicht nur in Berlin gelebt, sie wird hier auch wirtschaftlich relevant. Über die Jahre haben die Designer, die Modewoche und eine ganze Reihe von Unternehmen, die hier seit langem Geld verdienen, mit Mode (Evelin Brandt, Blacky Dress, Harald Glööckler, Jackenlabel IQ), Accessoires (Mykita, IC! Berlin, Liebeskind) oder Schuhen (Trippen) ein beachtliches professionelles Netzwerk aufgebaut.

Mit Schnittmachern, Produktionsgesellschaften, Fotografen, Agenturen und Studios entstanden die entscheidenden Zuliefererstrukturen. Wählten früher deutsche Modeunternehmen eine Münchner oder Hamburger Agentur für ihre Öffentlichkeitsarbeit, wird heute immer öfter eine Berliner PR-Agentur beauftragt. Hinzu kommen die vielen Showrooms internationaler Luxus-Modemarken und vor allem Läden. Früher wurden neue Ladenkonzepte meist in Düsseldorf eröffnet, nun streben alle nach Berlin.

Vorbild: Mailänder V-Modell

Damit etablieren sich hier langsam Strukturen, wie sie in Paris, Mailand, London oder New York schon lange vorhanden sind: Design und Kommunikation sitzen in der Metropole, die Produktion ist im Land oder irgendwo auf der Welt. Auch Messechef Karl-Heinz Müller war sich schon vor Jahren sicher: „Wenn die Modeunternehmen begriffen haben, dass die Bread & Butter, die Premium und die Mercedes-Benz Fashion Week bleiben, wird es hier bald die ersten Firmenzentralen geben.“

Designer, Hersteller und Händler zugleich

Die Otto Group, Porsche Design oder Zalando haben hier Designbüros aufgebaut, bislang weitgehend unbeachtet von Modeszene und Medien. Konkrete Zahlen gibt es noch nicht, auch weil die Dynamik der Mode nur schwer mit Statistiken zu fassen ist. Denn die neuen Geschäftsmodelle sind zumeist vertikal organisiert, machen also von der Produktentwicklung über die Steuerung der Produktion bis zum Vertrieb alles selber. Doch der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) interpretiert die Zahlen des Senats so, dass Berlin mittlerweile die höchste Dichte an Modeunternehmen in Deutschland hat. Er plant daher mit dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG einen Arbeitskreis Mode.

Wir sind der erste große Anker

Porsche Design kam wegen des guten Images von Berlin, der Anziehungskraft für Mitarbeiter und dem professionellen Netzwerk. Die Otto-Group ist mit der neuen Eigenmarke Edited in Berlin vertreten, die wiederum zum Start-up Collins mit 140 Mitarbeitern gehört. Unter der Leitung von Clarissa Labin arbeiten hier Design-, Produktmanagement- und Produktionsspezialisten. „Wir glauben, dass es wichtig ist, Experten und Kreative in dem für sie besten Umfeld einzusetzen“, begründet Co-Geschäftsführer Tarek Müller die „strategische Entscheidung“.

Für Zalando entwickelt das Tochterunternehmen Z-Labels zwölf eigene Schuh-, Mode- und Accessoire-Kollektionen. Der Bedarf ist groß: Seit letztem Jahr verkauft der Onlinehändler mehr Mode als Schuhe. Am Ostkreuz sitzen in einem 20 000 Quadratmeter großen Neubau über 200 Mitarbeiter aus Design und Produktmanagement, Produktentwickler oder Einkäufer. Mehr als weitere 50 Stellen sind derzeit ausgeschrieben. Für das Team wurden seit Ende 2010 Mitarbeiter aus London, Spanien, Schweden, Italien und Frankreich gewonnen. Sie arbeiteten zuvor bei großen Anbietern wie Zara, Mango, H&M oder Topshop. Sie bringen nicht nur Erfahrungen mit, sondern auch professionelle Netzwerke wie Lieferanten und andere Arbeitsprozesse.

Mit ihnen steigen auch die Gehälter in Berlin: „Wir wollen kein Lohndumping, sondern die besten Leute für ein langfristig erfolgreiches Geschäft“, sagt Geschäftsführer Jan Wilmking zu Dumping-Tagessätzen von 150 Euro, die Z-Labels frei arbeitenden Modedesignern zahlen soll, wie in der Szene erzählt wird.

Know-how aus aller Welt

Mit den neuen Designbüros erlebt die Mode in Berlin ein strukturelles Wachstum. Eine neue Qualität entsteht jenseits der Frage, welches Unternehmen hier eine Modenschau zeigt oder nicht. Denn mit den neuen Modebüros kommt wieder Know-how aus aller Welt in die Stadt – so, wie einst Juden und Hugenotten kamen und hier die Modekonfektion erfanden. Von diesem Know-how profitieren auch kleinere Labels. Die Mode in Berlin nimmt weiter Fahrt auf.

Joachim Schirrmacher ist Creativ Consultant in den Bereichen Mode und Design. Er verantwortet den Nachwuchspreis European Fashion Award FASH der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie.

Der Tagesspiegel, [08.07.2014]

 
Zum Auftakt der Aktionärsversammlung in der Urania präsentierte Zoo-Chef Andreas Knieriem erste Zahlen

Die Aktionärsversammlung der Zoo AG in der Urania hat begonnen. 297 Aktionäre sind erschienen, der ehemalige Direktor Bernhard Blaszkiewitz, der Zoo und Tierpark bis zum 31. März 2014 leitete, allerdings nicht. Sorgen um den Zoo müssen sich die Berliner nicht machen. "Dem Zoo geht's gut", erklärte Zoo-Chef Andreas Knieriem zum Auftakt der Versammlung. Die Bilanzsumme der Zoo AG lag 2013 bei 60,8 Millionen Euro. Knieriem lobte die Hauptstadtzoos: "Keine Stadt der Welt hat so viele Zootiere". 20.000 Tiere werden im Zoo, 8.000 Tiere im Tierpark Friedrichfelde gehalten.

Mit dem Slogan „Täglich wilde Szenen“ werben die Hauptstadtzoos seit 2012 um Jahreskarten für Zoo, Aquarium und den Tierpark.

Mehr als vier Millionen Besucher kamen 2013 in die beiden Einrichtungen. Allerdings sind Zoo und Aquarium mit mehr als drei Millionen Besucher die Zuschauermagneten. Der Tierpark Friedrichsfelde dagegen verzeichnete 1,035 Millionen Gäste, 13.000 Besucher weniger als in 2012. In Zahlen: Die Zoo AG machte 2013 einen Gewinn von fast 882.000 Euro. Die Tierpark GmbH, eine Tochtergesellschaft der Zoo AG, arbeitet dagegen weiter nicht kostendeckend: Das Land bezuschusst Friedrichsfelde in diesem und nächstem Jahr mit je 6,22 Millionen Euro. Der neue Chef von Zoo und Tierpark, Andreas Knieriem, wird auf der Aktionärsversammlung am Dienstag auch darüber sprechen, was mit dem Zoo-Gewinn gemacht werden soll – und welche mittel- und langfristigen Ziele er für den Tierpark verfolgt.

Zoo Hannover als Vorbild

Der Zoo Hannover stand vor den gleichen Problemen wie der Berliner Tierpark. Niedrige Besucherzahlen, altmodische Gehege, kaum Einnahmen. Anfang der 90er Jahre stand er gar vor der Schließung. Dann kam die Expo 2000 in die niedersächsische Landeshauptstadt. Ausgehend von dem Konzept „Zoo 2000“ flossen zwischen 1996 und 2013 rund 120 Millionen Euro in den Tierpark: Es entstanden sieben Themenwelten auf 21 Hektar Fläche wie der indische Dschungelpalast für Elefanten und Tiger oder die Sambesi-Flusslandschaft für Antilopen Löwen und Giraffen. Die Besucherzahlen stiegen von rund 600.000 auf mehr als 1,6 Millionen in den Jahren 2011 und 2012. Danach ging es wieder etwas abwärts, inzwischen geht die Tendenz wieder nach oben.

Kein Geld vom Zoo für den Tierpark

Der Hauptausschuss besuchte den Hannoveraner Zoo im Juni und war begeistert. Knieriem sagte damals beim Rundgang durch den Zoo, jeder Zoo solle „sein eigenes, stimmiges Konzept haben. Wir wollen Tiere und Natur zeigen, und nicht Tiere und Stall“. Nach Tagesspiegel-Informationen gehört zu den Ideen für den Tierpark, durch die Kontinente der Welt und ihre Tierbestände zu führen. Derzeit wird der Gesamtbestand der Tier- und Pflanzenwelt im Tierpark Friedrichsfelde analysiert. Darüber will Knieriem die Aktionäre auf der Hauptversammlung in der Urania ebenfalls informieren. Aber eines ist auch klar: Aus den Rücklagen des Zoos in Höhe von mehr als 42 Millionen Euro soll kein Geld in den Tierpark fließen, dessen Eigenkapital nur noch 1,98 Millionen Euro umfasst. Der frühere Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz gehört übrigens auch zu den Zoo-Aktionären. ist aber zur diesjährigen Aktionärsversammlung nicht erschienen. Das letzte Geschäftsjahr 2013, über das heute gesprochen wird, haben er und Gabriele Töne, der frühere kaufmännische Vorstand, zu verantworten. Thöne verließ das Unternehmen bereits Ende September 2013.

Der Tagesspiegel, [08.07.2014]

 
Der Auszug des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf aus dem Rathaus am Fehrbelliner Platz und die Verteilung auf andere Standorte ist eine ambitionierte Aufgabe

Manch einer sieht schon Parallelen zu anderen Berliner Großprojekten. „Wir benötigen keinen Hartmut Mehdorn“, sagte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) am Donnerstag. Soll heißen: Man brauche keinen Tausendsassa-Manager, der vieles in Bewegung setze, aber wohl nicht immer in die richtige Richtung. Nein, alles laufe nach Zeit- und Geldplan, so Naumann.

Bis zum Jahresende soll das Rathaus leer sein. 500 der 2.150 Beschäftigten des Bezirks werden dann umgezogen sein. Den Bau will die Berliner Immobilienmanagement (BIM), die die landeseigenen Gebäude bewirtschaftet, vermieten. Insgesamt sechs Millionen Euro soll der durch die Fusion mit Charlottenburg möglich gewordene Umzug kosten. Insgesamt 1 500 Quadratmeter Fläche sei andernorts „gefunden“ worden, so Naumann. Das bedeute, dass jetzt viele Mitarbeiter enger zusammenrücken müssten.

Groß aber unpraktisch

Zusammen mit der Stadträtin für Immobilien, Dagmar König CDU), präsentierte Naumann am Donnerstag eine Lösung für die umstrittene Veränderung am Bildungsstandort Schmargendorf an der Berkaer Straße. Die dortige Carl-Orff-Grundschule hatte ein Hort-Gebäude abgeben sollen – was Protest von Schulleitung und Eltern provoziert hatte. Das sei vom Tisch, so Naumann. Außerdem blieben Musikschule und Bibliothek im alten Rathaus Schmargendorf mit seiner fotogenen Backsteinoptik – genau wie das Standesamt. Dort trauten sich schon Physiker Albert Einstein, Boxer Bubi Scholz oder Entertainer Harald Juhnke.

Weiteres Problemhaus beim Großumzug war zuletzt das Rathaus Charlottenburg am Richard-Wagner-Platz. Das sieht zwar imposant aus, ist aber aus dem Jahr 1905 und als Verwaltungsgebäude denkbar ungeeignet. „Das Rathaus war ein Zeichen des Bürgerstolzes gegenüber Adel und Monarchie“, sagt Naumann und zeigt auf sein Büro, einen großen, hohen Raum mit großzügiger Fensterfront zur Otto-Suhr-Allee.

„Es ist riesig. Aber hier kann man nicht einfach Wände einziehen“, sagt er. Außerdem sei das Rathaus stadtgeschichtlich zu wichtig, um es aufzugeben. Doch jetzt liege endlich ein Raumplan vor. Die Logistik werde in Containern auf dem Hof untergebracht. Außerdem ziehe die Volkshochschule aus und komme in einem früheren Schulgebäude an der Prinzregentenstraße unter. So entstehe Platz für das Vermessungsamt vom Fehrbelliner Platz. Heiteres Stühlerücken also.

Berliner Zeitung, [03.07.2014]

 
Bisher prägen vor allem das Erotikmuseum, zwei Sexshops, Imbissbuden und "Burger King" das Bild

Der US-Investor Hines hat es eilig mit seinen Bauplänen am Zoo: Am Donnerstag beriet eine Jury über fünf Entwürfe für ein neues Geschäftshaus an der Stelle der als „Schmuddelecke“ verrufenen Passage zwischen Kant-, Joachimstaler und Hardenbergstraße. Der bekannteste Mieter ist dort das Beate-Uhse-Erotikmuseum. Mehreren Läden wie der langjährigen Blumenhandlung „Blumen Range“ wurde bereits zum Jahresende gekündigt.

Zum Preisgericht gehörten Hines-Niederlassungschef Christoph Reschke, der Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrat Marc Schulte (SPD) und der Leiter der Abteilung Städtebau und Projekte in der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung, Manfred Kühne.

Eingeladen waren auch Bezirksverordnete, der Investor wünschte sich dennoch Vertraulichkeit.

Am Breitscheidplatz wurde der Grundstein für den Zwillingsturm "Upper West" gelegt

Es geht nicht um ein weiteres Hochhaus in der City West. Nebenan steht das „Zoofenster“ mit dem Hotel Waldorf-Astoria. Am Breitscheidplatz wurde soeben der Grundstein für den Zwillingsturm „Upper West“ gelegt. Bezirksbaustadtrat Marc Schulte (SPD) hatte auch Hines ermuntert, über die Berliner Traufhöhe von 22 Metern hinaus zu bauen. Doch dafür müsste der Bezirk ein zwei- bis dreijähriges Bebauungsplanverfahren starten. Dies lehnen die Amerikaner ab, sie wollen so schnell wie möglich bauen. Am Alexanderplatz in Mitte plant Hines dagegen einen 150-Meter-Wohnturm.

Nach Tagesspiegel-Informationen kam es zu einer Überraschung: Alle Konzepte sehen sieben bis zehn Etagen vor und liegen damit über der bisher zulässigen Höhe. Ohne Bebauungsplanverfahren müssten die Pläne abgespeckt werden. Außerdem gibt es keinen Sieger, sondern zwei Zweitplatzierte: das Potsdamer Architekturbüro Axthelm & Rolvien und Hascher Jehle Architektur aus Berlin.

Bisher prägen vor allem das Erotikmuseum, zwei Sexshops, Imbissbuden und "Burger King" das Bild

Stadtrat Schulte sprach von „sehr spannenden Entwürfen“, die aber überarbeitet werden müssten. Darüber will er auch mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher beraten, die nicht dabei war. Für das nächste Jurytreffen gibt es noch keinen Termin.

Am Zoo soll es in den unteren Etagen künftig wieder Einzelhandel geben, allerdings auf höherem Niveau. Bisher prägen vor allem das Erotikmuseum, zwei Sexshops, Imbissbuden und „Burger King“ das Bild in den Gebäuden aus den 1970er Jahren. Die oberen Etagen im Neubau sind für Büros gedacht.

Bereits im Oktober hatte Hines das Eckhaus an der Kantstraße gekauft. Der Passagenteil gegenüber dem Bahnhof Zoo gehörte damals noch anderen Eigentümern – wie auch der kleine Flachbau an der Kantstraße mit dem Second-Hand-Laden Humana, der ebenfalls weichen soll. Baustadtrat Schulte nimmt an, das Hines inzwischen alle drei Grundstücke erworben habe.

Der Tagesspiegel, [04.07.2014]