Ihr Browser unterstützt kein Java-Script, bitte aktivieren!
GO! Komfortsuche (z.B. nach Öffnungszeiten)
News aus der Region News Berlin Kurfürstendamm
Spielzeugspendenaktion startet erneut
Die Spielzeugspendenaktion "Bring alt, mach glücklich!" der Wilmersdorfer Arcaden geht nach ihrem fulminanten Anfangserfolg in die zweite Saison

Es sind schwierige Zeiten in den wir leben, wie immer trifft es vor allem die Kleinsten. In Berlin ist rund jedes dritte Kind von Kinderarmut betroffen (Studie der Hans-Böckler-Stiftung 11/2012). Während der Charity-Aktion "Bring alt, mach glücklich!" wurden im Herbst 2013 über 25 Kubikmeter an gebrauchten und neuen Spielzeugen gesammelt und an bedürftige Einrichtungen verteilt. Mit dabei war neben einem Flüchtlingsheim in der Soorstraße und einem Familienzentrum in Wilmersdorf auch die Kinder- und Jugendmedizin des Vivantes Klinikums am Friedrichshain. Mehrere tausend Kuscheltiere gingen hier her, denn die werden dringend benötigt, wie Chefarzt Professor Dr. Hermann Gierschick erzählt: "Es ist erschreckend mit wie viel Kinderarmut man hier täglich in Berührung kommt. Die Kleinen freuen sich schon, wenn sie einen Teddy mit nach Hause nehmen können, denn dort haben sie oft gar nichts…".

Auch dieses Jahr wenden sich die Wilmersdorfer Arcaden und ihre Unterstützer an die Kunden und Bürgerinnen und Bürger Berlins mit der Bitte gebrauchtes Spielzeug an der Kundeninformation des Centers abzugeben. "Diesmal haben wir den Annahmezeitraum noch verlängert und geben unseren Kunden nun den gesamten September über die Möglichkeit gebrauchtes Spielzeug abzugeben" so der Centermanager Peter Schönbrunn. Die Spenden werden gesichtet, sortiert, gelagert und dann am Ende der Sammelphase an bedürftige Einrichtungen verteilt.
Spielzeugspendenaktion startet erneut
Die Spielzeugspendenaktion "Bring alt, mach glücklich!" der Wilmersdorfer Arcaden geht nach ihrem fulminanten Anfangserfolg in die zweite Saison

Es sind schwierige Zeiten in den wir leben, wie immer trifft es vor allem die Kleinsten.
Die Spielzeugspendenaktion "Bring alt, mach glücklich!" der Wilmersdorfer Arcaden geht nach ihrem fulminanten Anfangserfolg in die zweite Saison

Es sind schwierige Zeiten in den wir leben, wie immer trifft es vor allem die Kleinsten. In Berlin ist rund jedes dritte Kind von Kinderarmut betroffen (Studie der Hans-Böckler-Stiftung 11/2012). Während der Charity-Aktion "Bring alt, mach glücklich!" wurden im Herbst 2013 über 25 Kubikmeter an gebrauchten und neuen Spielzeugen gesammelt und an bedürftige Einrichtungen verteilt. Mit dabei war neben einem Flüchtlingsheim in der Soorstraße und einem Familienzentrum in Wilmersdorf auch die Kinder- und Jugendmedizin des Vivantes Klinikums am Friedrichshain. Mehrere tausend Kuscheltiere gingen hier her, denn die werden dringend benötigt, wie Chefarzt Professor Dr. Hermann Gierschick erzählt: "Es ist erschreckend mit wie viel Kinderarmut man hier täglich in Berührung kommt. Die Kleinen freuen sich schon, wenn sie einen Teddy mit nach Hause nehmen können, denn dort haben sie oft gar nichts…".

Auch dieses Jahr wenden sich die Wilmersdorfer Arcaden und ihre Unterstützer an die Kunden und Bürgerinnen und Bürger Berlins mit der Bitte gebrauchtes Spielzeug an der Kundeninformation des Centers abzugeben. "Diesmal haben wir den Annahmezeitraum noch verlängert und geben unseren Kunden nun den gesamten September über die Möglichkeit gebrauchtes Spielzeug abzugeben" so der Centermanager Peter Schönbrunn. Die Spenden werden gesichtet, sortiert, gelagert und dann am Ende der Sammelphase an bedürftige Einrichtungen verteilt.

 
Schulanfang bei Karstadt am Kurfürstendamm
Alles für die Schule finden Sie auf dem Schulmarkt im Untergeschoss

Kaum sind die Ferien vorüber und die ganze Familie ist gut erholt aus dem Urlaub zuhause angekommen, beginnen auch schon die Vorbereitungen für das neue Schuljahr.
Alles für die Schule finden Sie auf dem Schulmarkt im Untergeschoss

Kaum sind die Ferien vorüber und die ganze Familie ist gut erholt aus dem Urlaub zuhause angekommen, beginnen auch schon die Vorbereitungen für das neue Schuljahr. Und bereits nach den ersten Schultagen kommen die Kinder mit einer langen Einkaufsliste zurück: neue Hefte, Malblöcke, Vokabelhefte, Stifte, Malkasten und -farben, Radiergummi, Einpackpapier und Umschläge für Hefte und Bücher – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Das alles und noch viel mehr bekommen Eltern und Schüler bei Karstadt am Kurfürstendamm im großen Schulmarkt im Untergeschoss!

 
Beate Uhse zieht zum KaDeWe
Erotikmuseum zieht an die Tauentzienstraße

Bald gibt es wieder mehr Sex in der City West.
Erotikmuseum zieht an die Tauentzienstraße

Bald gibt es wieder mehr Sex in der City West: Das seit Anfang August wegen eines Neubauprojekts geschlossene Beate Uhse Erotikmuseum an der Joachimstaler Straße und der dortige Sexshop, der Mitte September zumacht, sollen ins Haus Tauentzienstraße 4 schräg gegenüber dem Kaufhaus KaDeWe umziehen. Das bestätigte die Beate Uhse AG am Mittwoch.

Erst vor drei Wochen hatte Sprecherin Doreen Schink mitgeteilt, man suche keinen Ersatzstandort mehr. Jetzt aber habe sich „überraschend eine Option ergeben“, sagt sie.

Im altrosafarbenen Gebäude an der Tauentzienstraße stehen Büros leer, ein Plakat wirbt um Mieter.

Im Parterre verkauft ein „Quiksilver“-Modeladen, der bleibt. Oben war früher die City-Redaktion der „Berliner Morgenpost“. Die Ausstellungs- und Verkaufsräume des Museums und des Sexshops sollen in die erste Etage ziehen, unten kommt ein kleiner Eingangsbereich hinzu. Noch sei der Mietvertrag „nicht final unterschrieben“, sagt Sprecherin Schink, man stehe aber kurz davor. Die Eröffnung sei noch in diesem Jahr geplant.

Im Haus an der Joachimstaler Straße, Ecke Kantstraße gab es rund 2700 Quadratmeter in drei Etagen, von denen das Erotikmuseum zwei nutzte. Jetzt stehen nur noch 500 Quadratmeter zur Verfügung, davon 300 für das Museum. Die Etage bestehe aus einigen kleinen Räumen, in denen man vermehrt Wechselausstellungen zeigen wolle, erläutert die Sprecherin.

Vor allem aber geht es mit dem Abschied aus der Bahnhofsgegend am Zoo um ein neues Ladenkonzept, auf das die Beate Uhse AG auch andernorts setzt. Ein Sexkino oder Videokabinen wird es in der Tauentzienstraße nicht geben – solche Angebote sind durch die vielen Pornoangebote im Internet kaum noch gefragt.

Jetzt will man vor allem Frauen und Paare anlocken. Die Kundschaft von Beate Uhse bestehe inzwischen zu mehr als 70 Prozent aus Frauen, sagt Doreen Schink. Früher hätten sich diese kaum in einen Sexshop getraut, heute gehöre dies „zu einem normalen Einkaufsbummel“. Erotikspielzeug zum Beispiel habe ein ansprechenderes Design als früher und kein zweifelhaftes Image mehr. Dazu könne unter anderem die populäre amerikanische Fernsehserie „Sex and the City“ beigetragen haben.

Die Neuausrichtung des Konzerns zeigt sich auch auf dessen Webseite, wo als erstes Angebote für Frauen ins Auge springen, und am pinkfarbenen neuen Logo mit einem geschwungenen Schriftzug und einem Herz.

Das KaDeWe sei von ihr informiert worden und habe sich dafür bedankt, sagt die Sprecherin. Abgesehen von dem Warenhaus und Peek & Cloppenburg ist die Umgebung geprägt von internationalen Filialisten, die Mode zu niedrigen bis mittleren Preisen anbieten und damit viele Touristen anlocken. Bei den Passantenzahlen liegt die Tauentzienstraße unter Berlins Einkaufsstraßen auf dem ersten Platz.

Am alten Beate-Uhse-Standort rückt der für 2015 geplante Abriss erkennbar näher. Für „abbruchvorbereitende Maßnahmen“ stehen Gerüste an der als Schmuddelecke verrufenen Passage zwischen Hardenberg-, Kant- und Joachimstaler Straße.

Der US-Investor Hines plant ein neues Geschäftsgebäude mit Läden und Büros, das wegen des geltenden Baurechts aber kein Hochhaus werden soll. Mitte September wollen Hines und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Neubauentwürfe vorstellen.

Der Tagesspiegel, [28.08.2014]

 

 

 
Die Spielzeugspendenaktion "Bring alt, mach glücklich!" der Wilmersdorfer Arcaden geht nach ihrem fulminanten Anfangserfolg in die zweite Saison

Es sind schwierige Zeiten in den wir leben, wie immer trifft es vor allem die Kleinsten. In Berlin ist rund jedes dritte Kind von Kinderarmut betroffen (Studie der Hans-Böckler-Stiftung 11/2012). Während der Charity-Aktion "Bring alt, mach glücklich!" wurden im Herbst 2013 über 25 Kubikmeter an gebrauchten und neuen Spielzeugen gesammelt und an bedürftige Einrichtungen verteilt. Mit dabei war neben einem Flüchtlingsheim in der Soorstraße und einem Familienzentrum in Wilmersdorf auch die Kinder- und Jugendmedizin des Vivantes Klinikums am Friedrichshain. Mehrere tausend Kuscheltiere gingen hier her, denn die werden dringend benötigt, wie Chefarzt Professor Dr. Hermann Gierschick erzählt: "Es ist erschreckend mit wie viel Kinderarmut man hier täglich in Berührung kommt. Die Kleinen freuen sich schon, wenn sie einen Teddy mit nach Hause nehmen können, denn dort haben sie oft gar nichts…".

Auch dieses Jahr wenden sich die Wilmersdorfer Arcaden und ihre Unterstützer an die Kunden und Bürgerinnen und Bürger Berlins mit der Bitte gebrauchtes Spielzeug an der Kundeninformation des Centers abzugeben. "Diesmal haben wir den Annahmezeitraum noch verlängert und geben unseren Kunden nun den gesamten September über die Möglichkeit gebrauchtes Spielzeug abzugeben" so der Centermanager Peter Schönbrunn. Die Spenden werden gesichtet, sortiert, gelagert und dann am Ende der Sammelphase an bedürftige Einrichtungen verteilt.

 
Alles für die Schule finden Sie auf dem Schulmarkt im Untergeschoss

Kaum sind die Ferien vorüber und die ganze Familie ist gut erholt aus dem Urlaub zuhause angekommen, beginnen auch schon die Vorbereitungen für das neue Schuljahr. Und bereits nach den ersten Schultagen kommen die Kinder mit einer langen Einkaufsliste zurück: neue Hefte, Malblöcke, Vokabelhefte, Stifte, Malkasten und -farben, Radiergummi, Einpackpapier und Umschläge für Hefte und Bücher – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Das alles und noch viel mehr bekommen Eltern und Schüler bei Karstadt am Kurfürstendamm im großen Schulmarkt im Untergeschoss!

 

 
Erotikmuseum zieht an die Tauentzienstraße

Bald gibt es wieder mehr Sex in der City West: Das seit Anfang August wegen eines Neubauprojekts geschlossene Beate Uhse Erotikmuseum an der Joachimstaler Straße und der dortige Sexshop, der Mitte September zumacht, sollen ins Haus Tauentzienstraße 4 schräg gegenüber dem Kaufhaus KaDeWe umziehen. Das bestätigte die Beate Uhse AG am Mittwoch.

Erst vor drei Wochen hatte Sprecherin Doreen Schink mitgeteilt, man suche keinen Ersatzstandort mehr. Jetzt aber habe sich „überraschend eine Option ergeben“, sagt sie.

Im altrosafarbenen Gebäude an der Tauentzienstraße stehen Büros leer, ein Plakat wirbt um Mieter.

Im Parterre verkauft ein „Quiksilver“-Modeladen, der bleibt. Oben war früher die City-Redaktion der „Berliner Morgenpost“. Die Ausstellungs- und Verkaufsräume des Museums und des Sexshops sollen in die erste Etage ziehen, unten kommt ein kleiner Eingangsbereich hinzu. Noch sei der Mietvertrag „nicht final unterschrieben“, sagt Sprecherin Schink, man stehe aber kurz davor. Die Eröffnung sei noch in diesem Jahr geplant.

Im Haus an der Joachimstaler Straße, Ecke Kantstraße gab es rund 2700 Quadratmeter in drei Etagen, von denen das Erotikmuseum zwei nutzte. Jetzt stehen nur noch 500 Quadratmeter zur Verfügung, davon 300 für das Museum. Die Etage bestehe aus einigen kleinen Räumen, in denen man vermehrt Wechselausstellungen zeigen wolle, erläutert die Sprecherin.

Vor allem aber geht es mit dem Abschied aus der Bahnhofsgegend am Zoo um ein neues Ladenkonzept, auf das die Beate Uhse AG auch andernorts setzt. Ein Sexkino oder Videokabinen wird es in der Tauentzienstraße nicht geben – solche Angebote sind durch die vielen Pornoangebote im Internet kaum noch gefragt.

Jetzt will man vor allem Frauen und Paare anlocken. Die Kundschaft von Beate Uhse bestehe inzwischen zu mehr als 70 Prozent aus Frauen, sagt Doreen Schink. Früher hätten sich diese kaum in einen Sexshop getraut, heute gehöre dies „zu einem normalen Einkaufsbummel“. Erotikspielzeug zum Beispiel habe ein ansprechenderes Design als früher und kein zweifelhaftes Image mehr. Dazu könne unter anderem die populäre amerikanische Fernsehserie „Sex and the City“ beigetragen haben.

Die Neuausrichtung des Konzerns zeigt sich auch auf dessen Webseite, wo als erstes Angebote für Frauen ins Auge springen, und am pinkfarbenen neuen Logo mit einem geschwungenen Schriftzug und einem Herz.

Das KaDeWe sei von ihr informiert worden und habe sich dafür bedankt, sagt die Sprecherin. Abgesehen von dem Warenhaus und Peek & Cloppenburg ist die Umgebung geprägt von internationalen Filialisten, die Mode zu niedrigen bis mittleren Preisen anbieten und damit viele Touristen anlocken. Bei den Passantenzahlen liegt die Tauentzienstraße unter Berlins Einkaufsstraßen auf dem ersten Platz.

Am alten Beate-Uhse-Standort rückt der für 2015 geplante Abriss erkennbar näher. Für „abbruchvorbereitende Maßnahmen“ stehen Gerüste an der als Schmuddelecke verrufenen Passage zwischen Hardenberg-, Kant- und Joachimstaler Straße.

Der US-Investor Hines plant ein neues Geschäftsgebäude mit Läden und Büros, das wegen des geltenden Baurechts aber kein Hochhaus werden soll. Mitte September wollen Hines und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf die Neubauentwürfe vorstellen.

Der Tagesspiegel, [28.08.2014]

 
Entdecken Sie die neuen Herbst-Trends 2014

Profitieren Sie auch vom aktuellen Coupon exklusiv für Kundenkarteninhaber:
http://werbung.karstadt.de/karstadt_webkatalog/WP000093a/karstadt_index.html

Sie besitzen noch keine Kundenkarte?
Dann schnell hier anmelden und sparen!

http://www.karstadt.de/customercard-start.html

 
Der September-Klassiker im Savoy

Seit vielen Jahren bietet das Savoy im September das beliebte Verkostungsmenü an, in dessen Rahmen man Spitzenweine entdecken und allerlei Wissenswertes über den Weinanbau erfahren kann.

Auch in diesem Jahr präsentieren zwei renommierte Weingüter ihre erlesenen Tropfen: Das Weingut Thörle aus Rheinhessen und die Winzer des Gutes Couly-Dutheil aus der von der Natur gesegneten Loire-Region Chinon.

Fein abgestimmt auf die Weine hat Savoy-Küchenchef Stefan Förster wieder einmal ein Menü kreiert, das jedem Gourmet das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Freuen Sie sich auf getrüffelte Sellerieschaumsuppe, Eismeerlachsforelle und rosa Kalbstafelspitz – um nur einige der köstlichen Komponenten zu nennen.

Der moderierte Eröffnungsabend findet am Freitag, 29. August um 19 Uhr statt. Danach sind täglich ab 18 Uhr Reservierungen möglich. Sonntags ist das Restaurant geschlossen.

Freitag, 29. August bis Dienstag, 30. September 2014

Wein-Degustationsmenü, 4 Gänge inklusive Apéritif, korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee, 69,00 Euro.

Reservierungen unter: (030) 31103-334 oder event@hotel-savoy.com.

 
Am 30. & 31. August 2014 im KPM QUARTIER

Am letzten Augustwochenende lädt die KPM Berlin zum traditionellen Hoffest in den schönsten Innenhof der Stadt auf dem historischen Manufakturgelände im KPM QUARTIER ein. Dort erwartet Sie Samstag, 30.8.2014, 10-20 Uhr und Sonntag, 31.8.2014, 13-18 Uhr ein spannendes Programm mit vielen Attraktionen für die ganze Familie:

• Besondere Angebote, wie zum Beispiel KURLAND BLANC NOUVEAU in der 2. Sortierung und auf alle weiteren Porzellane der 2. Sortierung zusätzlich 20% Rabatt

• ausgewählte Porzellane der 1. Sortierung bis zu 50 % reduziert

• Design-Ausstellung "Who is Mari?"

• Kulinarisches vom Street Food Thursday der Markthalle Neun in Kreuzberg

• kostenloser Barista-Workshop inklusive Kaffee-Verkostung

• Porzellan-Bemalen für Kinder

• Programm mit dem Kindermuseum MACHmit!, u. a. Märchenerzählerin und Schattenspieltheater

• Elegante Blumendekorationen mit dem vielfältigen Vasensortiment der KPM Berlin in Kooperation mit der Blumenagentur Florale Welten

• Musikalisches Live-Programm und Gewinnspiel

Mehr Informationen

KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH
Wegelystraße 1
10623 Berlin
www.kpm-berlin.com

 
Der Guerlain Spa Waldorf Astoria Berlin verwöhnt Gäste mit neuer Maniküre und Pediküre

Ab sofort gibt es ein neues Verwöhnprogramm für Hände und Füße der Gäste: Im Rahmen der "Luxury Guerlain Manicure" oder "Pedicure" genießen Wellnessliebhaber im Anschluss an die Begrüßung mit einem Glas Ruinart Champagner eine 60-minütige Behandlung. Dazu erhalten Sie einen Guerlain Nagellack als Geschenk und bei Buchung der Pediküre ein entspannendes Fußbad.

Der Einführungspreis der Behandlung beträgt im August und September 70 EUR (regulär 110 EUR). Der Guerlain Spa im Waldorf Astoria Berlin hat die neue "Luxury Guerlain Manicure" oder "Pedicure" deutschlandweit exklusiv im Angebot.

In Deutschlands erstem "Guerlain Spa Waldorf Astoria" kommen Hotel- und Tagesgäste in den Genuss wohltuender Behandlungen mit hochwertigen Guerlain Produkten. Anwendungen aus der rund 200-jährigen Geschichte der französischen Schönheitsmarke werden hier mit innovativen Konzepten kombiniert. Auf über 1.000 Quadratmetern und in acht unterschiedlich gestalteten Behandlungsräumen bedient der Spa höchste Ansprüche.

Für das Waldorf Astoria Berlin hat Guerlain zwei exklusive Angebote kreiert: Die kombinierte Gesichts- und Körperbehandlung "Beauty Revelation" erneuert und regeneriert die Haut. Eine Hommage an die Hauptstadt ist die "Berlin Chic Massage", die ganzheitliche Bewegungen zur Beruhigung des Geistes und tiefenwirksame Griffe zur Entspannung der Muskulatur kombiniert. Dabei werden die Massage-Griffe im Einklang mit der Berliner Stadtgeschichte ausgeführt, angefangen beim "Bau der Mauer" auf der Wirbelsäule, bis hin zum "Berliner Bär", der über den Rücken läuft. Im Frühjahr 2014 erhielt der Guerlain Spa den World Luxury Spa Award in den beiden Kategorien "Best Luxury Hotel Spa" und "Best Luxury Destination Spa" und wurde damit zum besten Luxushotel Spa und gleichzeitig zum besten Spa Deutschlands gekürt.

Waldorf Astoria Berlin
Hardenbergstraße 28
10623 Berlin
Tel.: 030 81 4000 0
www.waldorfastoriaberlin.com

 
Das Nachbarschaftsfest Lützowplatz am 30. August 2014

Twisper, die digitale Reiseplattform, organisiert zusammen mit Travel Massive, TRAVELBOOK.de und dem Hotel Berlin, Berlin eine sommerliche Veranstaltung am Lützowplatz. Nachbarn aus der City Westkommen zusammen, um sich untereinander besser kennenzulernen und auf den attraktiven Standort Lützowplatz im Westteil der Stadt aufmerksam zu machen. Hier sind Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen ansässig. Der Lützowplatz ist ein Schwerpunkt des Berliner Tourismus und dies ist ein Grund zum Feiern und zum Networking.

Der Berliner Westen ist unter anderem seit der Eröffnungen des Hotels Waldorf Astoria im Zoofenster und BIKINI Berlin im April 2014 in aller Munde. Der so lange schlafende Westteil der Stadt zieht durch die Entwicklungen um den Bahnhof Zoo wieder regionale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Diesen Trend unterstützen Twisper, deren Partner und das Regionalmanagement City West.

Die Veranstaltung `The West is Back’ ist öffentlich und findet am östlichen Platzrand des Lützowplatzes am Samstag, den 30. August 2014 von 15.00 bis 21.00 Uhr unter freiem Himmel statt. Aufgebaut werden Informationsstände, eine kleine Bühne, ein Relaxing Areal mit Liegestühlen sowie eine ‘West is Back’ Fotowand.

Zusammen mit Querdenkern, Unternehmern, Kulturschaffenden, Innovatoren, Tourismusexperten und Künstlern wollen wir den Westteil Berlins auf der Landkarte zum Leuchten bringen. Und Sie sind herzlich eingeladen zu einem Tag voller guter Laune und Inspiration: Es wird Anlass zu Gesprächen mit neuen Nachbarn und alten Partnern geben, Musik, die Ausstrahlung des Films 'Welcome Goodbye' - einer Dokumentation des Tourismuswachstums in Berlin, gutes Essen, ein Reise-Gewinnspiel und Sommer Drinks. Zum Ausklang des Abends kann die Bar Trompete besucht werden. Die Eintrittskarten sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter www.thewestisback.com

 
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit tritt zum Ende des Jahres zurück

Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat bereits sein Interesse bekundet. Allerdings ist unklar, ob die CDU die Koalition fortführen wird. Die Grünen fordern Neuwahlen. Lesen Sie alle Ereignisse im Live-Ticker.

12.45 Uhr. Die Berliner Grünen-Politikerin Renate Künast pocht nach dem angekündigten Rücktritt des Regierenden Bürgermeisters auf Neuwahlen. "Die Berliner müssen über die Zukunft Berlin selbst entscheiden dürfen", sagte Künast dem Tagesspiegel. Für ihre eigene Partei schloss Künast auch ein Schwarz-grünes Bündnis nicht aus. "Es wird mit uns keinen rot-grünen Automatismus gebe", sagte Künast. Klaus Wowereit warf sie vor "eine einzige Baustelle" zu übergeben, "vom BER bis hin zur Mietpreisbremse". Sämtliche Kernprobleme Berlins seien nicht gelöst.

12.30 Uhr. In Potsdam sortiert sich die Politik im neuen Landtag noch. Äußern will sich hier noch keiner, erst recht nicht Wowereits Amtskollege Dietmar Woidke. Die SPD will erst einmal die Rede des Regierenden hören, der sich um 13 Uhr äußern will. Auch die Linke schweigt. Sie telefonieren gerade hektisch mit Berlin, um eine gemeinsame Linie abzustimmen.

12.09 Uhr. Der Rücktrittstermin am 11. Dezember ist offenbar deswegen gewählt, weil dies der Tag der letzten Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses in diesem Jahr ist. Wenn sich die Koalition oder wer auch immer schon früher auf einen Nachfolger geeinigt hat, würde Wowereit auch früher zurücktreten, sagte Senatssprecher Richard Meng auf Anfrage. Auf die Frage der Nachfolge, sagte Meng, in jedem Fall müsse wohl ein Mitgliederentscheid über die Spitzenkandidatur erfolgen. Für Wowereit habe schon lange festgestanden, dass er nicht die volle Amtszeit Regierender bleiben wolle. Er habe aber gehofft, das erst später bekannt geben zu können.

12.05 Uhr. Dem Vernehmen nach will Klaus Wowereit in seiner Pressekonferenz um 13 Uhr auch mitteilen, wie er sich die Nachfolge im Amt des Regierenden Bürgermeisters vorstellt. Der SPD-Landeschef Jan Stöß steht dazu offenbar bereit, ob auch der SPD-Fraktionschef Raed Saleh oder Mitglieder des Senats kandidieren werden, ist noch offen. In Frage kämen Stadtentwicklungssenator Michael Müller, Arbeitssenatorin Dilek Kolat und der parteilose Finanzsenator Ulrich Nußbaum, dem allerdings der politische Rückhalt in der Berliner SPD fehlt.

Wowereit plant offenbar, seinen Nachfolger in der Abgeordnetenhaussitzung am 11. Dezember wählen zu lassen. Die CDU hat aber noch nicht bestätigt, für die rot-schwarze Koalition weiter zur Verfügung zu stehen. Die Grünen fordern bereits Neuwahlen. Demnach kommt ein fliegender Wechsel zu einem rot-grünen Regierungsbündnis mit einer Stimme Mehrheit nicht in Frage.

12.00 Uhr. Heinz Buschkowsky (SPD), Bezirksbürgermeister von Neukölln, möchte sich derzeit nicht zum Rücktritt Wowereits äußern. Sein Parteikollege Matthias Köhne (SPD), Bezirksbürgermeister in Pankow, sagte: "Es gab ja schon in den vergangenen Wochen eine öffentliche Debatte darüber dass es Entscheidungen in der SPD geben muss. Es ist immer gut wenn man solche Entscheidungen selbst trifft."

11.56 Uhr. Wissen Sie noch, wie es damals losging? Am 16. Juni 2001 hatte Klaus Wowereit seinen ersten Arbeitstag als Regierender Bürgermeister von Berlin.

11.50 Uhr. Der SPD-Fraktionschef Raed Saleh will zum Rücktritt Wowereits erst am frühen Nachmittag ein Statement abgeben, teilte die Pressestelle der Abgeordnetenhausfraktion mit. Ob er sich auch um die Nachfolge für das Amt des Regierenden Bürgermeisters bewerben will, ist derzeit noch unklar. Bewerben will sich offensichtlich Jan Stöß: Nach Tagesspiegel-Information will der Landesvorsitzende der SPD dies dem Landesvorstand am Nachmittag vorschlagen.

11.46 Uhr. Die Grünen fordern Neuwahlen in Berlin. Die Fraktionsvorsitzende Ramona Pop sagte dem Tagesspiegel: "Denn es wäre angemessen und richtig, dass die Berliner entscheiden, wer die Stadt weiter regiert. Es kann nicht sein, dass SPD und CDU dies untereinander ausmachen."

Darüber hinaus äußerte Pop "Respekt vor der Entscheidung Wowereits, er hat seine Verdienste für die Stadt, aber hinterlässt nun auch ein schweres Erbe. Damit meine ich nicht nur den Flughafen BER."

11.36 Uhr. Klaus Lederer, Landesvorsitzender der Linken in Berlin, spekulierte über ein mögliches Ende der Koaltion aus SPD und CDU: "Es ist ja bekannt, dass diese Stadt seit geraumer Zeit grottenschlecht regiert wird und der Vorrat an Gemeinsamkeiten zwischen SPD und CDU aufgebraucht ist."

11.30 Uhr. "Das klärt jetzt viel, die Entscheidung müssen wir respektieren, es gab parteiintern eh viele Diskussionen in den letzten Monaten", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Spandau / Charlottenburg-Nord, Swen Schulz. "Wichtig ist jetzt, dass schnell eine stabile Entscheidung in der SPD über die Nachfolge gefällt wird. Und die CDU muss rasch entscheiden, ob sie die Koalition mit der SPD in Berlin fortsetzen will. Die Stadt muss stabil weiterregiert werden."

11.22 Uhr. Martin Delius von der Piratenpartei und Vorsitzender des BER-Untersuchungsausschusses, äußerte sich auf Twitter zum Wowereit-Rücktritt. "Nicht die Zeit für Schadenfreude. Wir haben einen Haushalt zu machen. Auf wenn können sich SPD/CDU einigen? Gab es Vorgespräche?

11.15 Uhr. Die Nachricht machte am Dienstagvormittag die Runde: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will offenbar zum Jahresende zurücktreten. Das erfuhr der Tagespiegel am Dienstag aus Senatskreisen, nachdem zuvor verschiedene Medien darüber berichtet hatten.

Ein SPD-Kreisvorsitzender bestätigte dem Tagesspiegel, Wowereit werde heute um 13 Uhr bekannt geben, dass er "Mitte Dezember" zurücktreten wird. Dies hat Wowereit dem Landesvorsitzenden Jan Stöß mitgeteilt. Ab 15 Uhr tagt der SPD-Landesvorstand, um alles weitere zu besprechen.

Die SPD Bundestagsabgeordnete Eva Högl sagte dem Tagesspiegel: "Das ist doch in Ordnung. Das bringt Bewegung in die Sache." Högl hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, dass sie selbst nicht als Spitzenkandidatin zur Verfügung steht.

Nachfolger will offensichtlich Jan Stöß werden, nach Tagesspiegel-Information will der Landesvorsitzende der SPD dies dem Landesvorstand am Nachmittag vorschlagen.

Der neue Regierende Bürgermeister soll in der Abgeordnetenhaussitzung am 11. Dezember gewählt werden.

Der Tagesspiegel, [26.08.2014]

 
Das Bikini-Haus am Breitscheidplatz wirkt nach fünf Monaten immer noch wie ein Ausstellungsprojekt

Die beiden Männer in Anzügen könnten Teil der Inszenierung sein. „Sehr gewagt“, sagt der eine, „mal was anderes“, der andere. Sie stehen im Eingangsbereich zum Bikini-Haus und drehen sich mehrfach um die eigene Achse. Da bewundern sie das Panorama-Fenster zum Pavian-Gehege, dort die breite Treppe aus mintgrün gestrichenen Stahlträgern, hier die Holzkäfige, in denen Händler, Designer, Lebenskünstler sich ausprobieren. Der kurze Rundum-Blick genügt den beiden Männern. Sie sind nicht aus Berlin, sondern geschäftlich in der Gegend. Aber vom Bikini haben sie gehört. Nun wollen sie es mal sehen.

Zum Gucken kommen knapp fünf Monate nach der Eröffnung immer noch viele in das Einkaufszentrum am Breitscheidplatz. Vor der Panorama-Glasscheibe sitzen sie mittags nebeneinander: Manche haben Fotoapparate umhängen, einige unterhalten sich auf Englisch, andere haben Koffer dabei. Familien mit Kindern, Rentner, Berliner, Touristen – alles durcheinander. Im Durchschnitt seien es täglich 20.000 Besucher, 50 Prozent Touristen, sagen die Betreiber. Sie sind zufrieden.

Am Geländer im ersten Stock lehnt ein älteres Paar und blickt über das Treiben. Sie wohnen in Dahlem und kennen das Bikini seit Jahrzehnten. „Ist doch nett geworden“, sagt die Frau, eben anders als Einkaufszentren sonst. Schöner. Nicht so altmodisch. Ihr gefällt das.

Frisch gepresster Saft

Direkt vor der großen Glasscheibe wurde drei Wochen lang jeden Tag Fruchtsaft ausgeschenkt: Smoothies aus Orange, Mango, Ananas, Gemüse, wilde Mischungen, Getränke mit dem Namen „Perfekter Tag“ zum Beispiel. Alles frisch zubereitet. Dafür muss man auf so einen Saft etwas warten, auf ein Sandwich mit Gemüsefüllung immerhin zehn Minuten. Das funktioniert in einem Einkaufszentrum, wo viele Menschen gleichzeitig etwas essen oder trinken wollen, natürlich nur bedingt. Manch einer trampelt dann ungeduldig mit den Füßen.

Die Betreiber des Bikini-Hauses nehmen so etwas in Kauf. „Shop different“, ist das Maß aller Dinge. In großen Buchstaben steht die Maxime auf einer schwarzen Litfaßsäule. Das Anders-Sein ist Programm und soll es auch bleiben.

Die Saftbar ist jetzt wieder fort. Sie wurde Pop-up Juice Bar genannt. Ein Element, das auftaucht und wieder verschwindet. Eine Art Inszenierung. Das zieht sich durchs ganze Erdgeschoss. Händler und Designer verkaufen hier aus grob gezimmerten Holzkäfigen heraus. Auf den ersten Blick wirken die Holzkäfige durchaus befremdlich. „Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt allerdings Anique Stucken, die in einer der Boxen Wohnaccessoires der Firma Urbanara verkauft.

Sonst vertreibt die Firma ihre Waren nur über das Internet. „Das ist eine sehr gute Erfahrung, um auszuprobieren, ob es sich lohnen würde, einen richtigen Laden aufzumachen“, sagt die Verkäuferin. Wenn es nach ihr ginge, auf jeden Fall. Ins Bikini kämen andere Käufer, als über die Online-Seite. Seit Mai ist Urbanara im Bikini. Die Probierphase wird einige Monate dauern. Dann zieht wieder ein anderes Geschäft in die Box.

Gleich nebenan gibt es ein Sammelsurium verschiedenster Kleinigkeiten zu kaufen: Ketten aus Haselnüssen, Mini-Stempel aus Holz, Topfwächter aus buntem Kunststoff, Gürtel wie im Flugzeug, nur bunter. Shopleiterin Fereschta Sarwari findet das ganze Bikini-Haus „mega-cool gemacht“. Ihre Firma Promobo vermietet kleine Holzkästen, die Designer mieten können. Auf ihrer Verkaufsfläche haben sie die Kästen zu Regalen gestapelt. Lauter Miniläden in einem. Promobo ist erst seit einem Monat im Bikini, will aber ein Jahr bleiben. „Unsere Box ist immer voller Kunden“, sagt Fereschta Sarwari.

Die Dauermieter in den richtigen Ladengeschäften geben sich auch recht zufrieden. Angaben zu Umsätzen wollen sie aber nicht machen. Kusmi Tea hat das Erlebnis in den Vordergrund des Geschäfts gestellt. In der Mitte, an einer Art Duftbar, kann man an den Dosen schnuppern, bevor man 13 Euro für 125 Gramm aromatisierten Schwarztee ausgibt. Man muss nur eine der Dosen ergattern. Denn schnuppern wollen viele.

Vollkommen leer ist es in manchen Geschäften im Obergeschoss, bei LaboArt zum Beispiel. Hier gibt es italienische Designer-Kleidung für Frauen. Die Preise sind hoch, was vielleicht die Leere im Laden erklärt. „Wir sind sehr zufrieden. Wir bleiben auf jeden Fall hier“, sagt allerdings Sasha Skott, die hier verkauft. Wochentags gingen die Geschäfte gut, sagt sie, wobei fünf oder sechs Kundinnen eben auch schon ausreichten, damit es sich lohne, sagt sie. An den Wochenenden kämen die Leute mehr zum Gucken. Sasha Skott glaubt, dass das Bikini-Haus sich noch in der Anfangsphase befindet. „Es muss erst noch eine Identität finden“, sagt sie.

Bei Murkudis nebenan werden Designobjekte verkauft. Eine Ausprobierphase, sei das jetzt, sagt Verkäufer Konstantin Laschkow: „Es läuft an und etabliert sich dann hoffentlich.“ Es seien eben lauter Liebhaberläden versammelt. Entsprechend sei auch das Publikum sehr vielfältig: vom Rentner bis zum jungen Hipster. Auf Dauer werde sich schon ein Kundenstamm finden. „Nur voll ist gar kein Kriterium.“

Berliner Zeitung, [24.08.2014]

 
Die Tage der ungeliebten Passage an der Joachimstaler Straße sind gezählt

Das Erotikmuseum von Beate Uhse an der Joachimstaler Straße hat schon geschlossen, nebenan erhielten Läden die Kündigung zum Jahresende – und nun künden auch Gerüste an der Passage nahe dem Bahnhof Zoo vom geplanten Abriss im kommenden Jahr. Laut einer Sprecherin des US-Investors Hines, der ein neues Geschäftshaus plant, laufen „abbruchvorbereitende Maßnahmen“. Unter anderem würden „Stahl-Glas-Elemente des Sonnenschutzes und sonstiger überstehender Fassadenteile“ entfernt.

Dazu gehören alte Werbeelemente. Stattdessen soll es am Gerüst erst einmal neue Großplakate mit Werbung geben.

Die überarbeiteten Architektenenentwürfe für den Neubau liegen unterdessen noch nicht vor. Eigentlich sollten sie Mitte August vorgestellt werden, doch laut Baustadtrat Marc Schulte (SPD) hat Hines den Termin auf Mitte September verschoben.

Anfang Juli hatte eine Jury, der Bezirksvertreter angehörten, über erste Vorschläge beraten. Dabei gab es Probleme mit der Bauhöhe: Alle fünf Entwürfe lagen zumindest etwas über der Berliner Traufhöhe von 22 Metern, die der geltende Bebauungsplan vorsieht.

Hines will kein Hochhaus bauen – anders als am Alexanderplatz, wo das Unternehmen einen 150 Meter hohen Wohnturm plant. In Charlottenburg möchte man lieber schnell als hoch bauen. Doch auch schon bei einer relativ geringfügigen Überschreitung der Traufhöhe wäre ein zwei- bis dreijähriges Bebauungsplanverfahren notwendig.

Im Neubau sind unten hochwertigere Geschäfte als bisher geplant und darüber Büros.

Die bisherige Passage aus den 1970er Jahren ist der Nachfolger des einstigen „Aschinger-Hauses“ und einer ehemaligen Filiale der Modehandlung Leineweber. In Diskussionsveranstaltungen zur City West war oft von einer „Schmuddelecke“ und einem „Schandfleck“ die Rede. Der Sportkneipe „Hanne am Zoo“ hatte der damalige Vermieter bereits 2010 gekündigt, zwei Jahre später musste das Hostel „A&O“ schließen. Auch der kleine Flachbau mit dem Second-Hand-Laden Humana an der Kantstraße steht vor dem Abriss.

Der Tagesspiegel, [22.08.2014]

 

 
Das Team von Trainer Jos Luhukay wird im Hotel Palace übernachten

Das privat geführte Hotel Palace Berlin ist neuer offizieller "1892-Partner von Hertha BSC". Das Team von Trainer Jos Luhukay wird damit vor jedem Heimspiel in der Saison 2014/2015 im Hotel Palace in der Budapester Straße übernachten und die letzten Vorbereitungen treffen.

"Es ist uns eine außerordentliche Freude und Ehre der Berliner Hotelpartner des Bundesligisten Hertha BSC sein zu dürfen. Das gesamte Hotel Palace Team wird alles daran setzen, die wichtige Vorbereitungsphase für die Elf von Trainer Jos Luhukay so angenehm wie möglich zu gestalten. Höchste Qualität sowie individueller und flexibler Service sind hier unser oberstes Gebot. Wir wünschen unserem Hertha BSC-Team einen erfolgreichen Saisonauftakt und freuen uns auf eine Partnerschaft mit Zukunft", so Hotel Palace Generaldirektor Michael Frenzel.

Das Hotel Palace Berlin ist ein privat geführtes, elegantes Business- und Gourmethotel. Zwischen Zoologischem Garten, Gedächtniskirche, Ku’damm und KaDeWe gelegen, bedient die zentrale Lage alle Interessen. 238 Zimmer und 40 Suiten bieten höchsten Komfort und genügen allen Ansprüchen eines modernen Reisenden. Das "Leading Hotel of the World" ist zudem bekannt für sein Gourmetrestaurant "first floor" unter Leitung von Sternekoch Matthias Diether, Berliner Meisterkoch 2013. Seine Kreationen interpretieren die klassische französische Haute Cuisine erfrischend modern.

Fotos: Hotel Palace Berlin

 
Wohnen in Berlin wird immer teurer

Wer im vergangenen Jahr eine neu gebaute Wohnung in Berlin angemietet hat, musste dafür im Schnitt 10,80 Euro je Quadratmeter (kalt) bezahlen – acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus der am Mittwoch präsentierten Studie „Die Immobilienmärkte in der Metropolregion Berlin-Potsdam“ hervor, die das Analysehaus Bulwiengesa im Auftrag der Berliner Volksbank und der Hochtief Projektentwicklung erstellt hat.

Berlin ist weiter beliebt. „Der bereits seit einigen Jahren zu beobachtende Trend zurück in die Stadt hat sich weiter verstärkt“, sagte Gordon Gorski, Niederlassungsleiter von Hochtief Projektentwicklung.

Mietanstieg wird sich fortsetzen

Der Mietanstieg wird sich der Studie zufolge in diesem Jahr fortsetzen. Wer 2014 in Berlin eine neu errichtete Wohnung als Erstmieter bezieht, wird im Schnitt 11,13 Euro je Quadratmeter zahlen müssen. Zum Vergleich: In Potsdam wurden neu errichtete Wohnungen im vergangenen Jahr für durchschnittlich 10,20 Euro je Quadratmeter vermietet, in diesem Jahr erwartet Bulwiengesa dort einen Anstieg auf 10,51 Euro je Quadratmeter.

Eigentumswohnungen in Neubauten kosteten in Berlin im vergangenen Jahr im Schnitt 3700 Euro je Quadratmeter, in Potsdam 3400 Euro. Bulwiengesa rechnet damit, dass die Quadratmeterpreise in diesem Jahr in Berlin im Schnitt auf 3889 und in Potsdam auf 3568 Euro anziehen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies in Berlin einen Anstieg um zirka 11 Prozent und für Potsdam um etwa 9,8 Prozent.

Andere Städte noch teurer

Wer sich Wohneigentum zulegen will, muss in Berlin und Potsdam in Bezug auf das Jahreseinkommen weniger bezahlen als in anderen Städten. So müssen laut der Studie Käufer in Potsdam für den Erwerb von Wohneigentum durchschnittlich 6,5 Jahres-Durchschnittsgehälter aufbringen, in Berlin sind es 7,8-Jahres-Durchschnittsgehälter. In München (11,7), Frankfurt am Main und Stuttgart (beide 8,7) liegen die Werte deutlich höher. Hamburg (7,9) rangiert in etwa auf Berliner Niveau.

In der Metropolregion Berlin-Potsdam sind laut Bulwiengesa seit 2011 bis 2018 Bauprojekte im Wert von 26,1 Milliarden Euro geplant. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, in dem die Vorhaben für den Zeitraum von 2010 bis 2017 erfasst wurden, sind damit Projekte im Wert von 3,7 Milliarden Euro hinzu gekommen. Ein Teil der Vorhaben ist in Bau, ein anderer Teil bereits fertiggestellt oder noch in Planung.

Mit 66 Prozent entfällt der Großteil der geplanten Neubauflächen in Berlin auf das Wohnsegment. Das entspricht einem Plus von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verfügbare Flächen im Zentrum werden jedoch knapp. Die Projektentwickler weichen deswegen verstärkt auf Bezirke wie Lichtenberg und Treptow-Köpenick aus.

Nach Wohnungen werden am zweithäufigsten Büros gebaut. Der Anteil der Büros an den geplanten Projekten hat sich jedoch verringert. Die Studie erwartet eine weitere Verknappung mit steigenden Mieten. „Jetzt achtet auch mal auf den Büromarkt“, empfiehlt Bulwiengesa-Chef Andreas Schulten.

Berliner Zeitung, [20.08.2014]

 
Dreitägige Hochzeitsfeier mit Sandra Stanull

Sven Schimank, Inhaber und Geschäftsführer des 5-Sterne-Longstay-Hotels am Kurfürstendamm 160, Louisas Place, hat am Wochenende der Mutter seiner 5-jährigen Tochter Louisa, Sandra Stanull, das Ja-Wort gegeben. "Sandra hat mich ja schon länger fest im Griff, ich habe das nur länger verdrängt", so der Ehemann lachend.

Unter den 100 Gästen der dreitägigen Hochzeitsfeier mit BBQ, Gourmetdinner und Feuerwerk auf einem Brandenburger Schloss waren auch zahlreiche Berliner Gastronomen und Club-Betreiber, u.a. der gerade als Berliner Meisterkoch nominierte Berliner Spitzenkoch Markus Semmler mit seiner Frau Tatiana (dessen Küchencrew für das Hochzeitsmenü verantwortlich war) , der Inhaber des Kudamm-Restaurants Eiffel, Anjou Hauffe mit seiner Lebensgefährtin Simone Borsch sowie der Besitzer des Hauptstadt-Szeneclubs 40 Seconds sowie der Kudamm-Bar Vesper, Thorsten Schermahl und seine Frau Anna.

Trauzeuge war der Ferrari-Rennfahrer Pierre Ehret, dessen Ehefrau Susan in Californien das Familien-Weingut leitet. Aus München angereist waren Gräfin Susanne und Graf Klaus von Moltke, Besitzer der Egerner Höfe am Tegernsee sowie Uwe Schlappner, der Sohn des legendären Fußballtrainers Klaus Schlappner.

 
Das Highlight am Ku'damm vom 21. August bis 7. September 2014

Zum zweiten Mal lädt das Neue Kranzler Eck zum eigenen Filmfestival ein und präsentiert 18 ausgewählte Kinohighlights: Das Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck startet wie auch im letzten Jahr direkt nach der Rückkehr der Berliner aus den Schulferien, am 21. August 2014. Dann heißt es "Film ab" für Filmklassiker wie Dirty Dancing und neue Blockbuster wie Hangover 3.

Auf 200 bequemen Sitzplätzen in der chilligen Atmosphäre im Volierengarten beginnt die Sommerkinoreihe 2014 mit James Bond und Skyfall. Natürlich gibt es dazu auch stilechten Martini – geschüttelt, nicht gerührt. Auf der großen Leinwand ist für jeden etwas dabei: von Ziemlich beste Freunde und White House Down, über Der Große Gatsby und König der Löwen bis Django Unchained und 21 Jump Street – jeden Tag tolles Popcornkino kostenlos in der Mitte der City West.

Mit der Sommerkinoreihe setzt das Neue Kranzler Eck eigene Vorteile gekonnt in Szene: "Eins der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale vom Neuen Kranzler Eck ist seine Offenheit. Zumindest in der City West kann kein anderes Shoppingcenter ein Freiluftkino anbieten", erläutert Viola Krecker, Centermanagerin vom Neuen Kranzler Eck die Hintergründe der Aktion. "Man muss nur die richtigen Dinge vor dem Film tun", schmunzelt sie sogleich. "Vor Pretty Woman sollte sich jede Frau erst mal einen kleinen Ku'damm-Bummel erlauben und sich mit ein-paar Kleinigkeiten verwöhnen. Dann ein feiner Salat bei Dean&David oder ein Amorino Eis, und schon fühlt man sich mit seinen eleganten Boutique-Tüten perfekt für den Film vorbereitet".

Bereits im Vorfeld und während dieser drei Wochen können Radiohörer Einkaufsgutscheine oder VIP-Plätze auf der Terrasse gewinnen. Weitere Informationen zu den jeweiligen Filmen und dem Ablauf von Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck gibt es tagesaktuell unter #NKE_Sommerkino.

Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck
21. August bis 7. September 2014
täglich ab 19 Uhr

Programm von Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck

DO 21.08.2014 James Bond 007 - Skyfall

FR 22.08.2014 21 Jump Street

SA 23.08.2014 The Dark Knight

SO 24.08.2014 Captain Phillipps

MO 25.08.2014 Hangover 3

DI 26.08.2014 White House Down

MI 27.08.2014 Frau Ella

DO 28.08.2014 Dirty Dancing

FR 29.08.2014 Der Große Gatsby

SA 30.08.2014 Der König der Löwen

SO 31.08.2014 Pretty Woman

MO 01.09.2014 Argo

DI 02.09.2014 Wir sind die Millers

MI 03.09.2014 Moneyball

DO 04.09.2014 Lone Ranger

FR 05.09.2014 Marvel's The Avengers

SA 06.09.2014 Ziemlich beste Freunde

SO 07.09.2014 Django Unchained

 

 
Eine Lesung mit dem Schauspieler und ehrenamtlichen Familienbegleiter Hans Brückner

Seit Anfang 2014 bestärken wir mit 50 Cent jeder Übernachtung in einem der H’Otello Häuser zwei unterstützungswürdige Institutionen in München und Berlin!

In Berlin fördern und begleiten wir das neue Kindertages-und Nachthospiz Berliner Herz. Zur seiner Eröffnung Januar 2015 werden Ehrenamtliche gesucht.

Daher veranstalten wir gemeinsam mit dem Berliner Herz am Tag des freiwilligen Engagements, am 12.09.2014 um 18:30 Uhr im H’Otello K’80| Berlin eine Lesung mit dem Schauspieler und ehrenamtlichen Familienbegleiter, Hans Brückner und erfahren von seinem Einsatz, seinen Eindrücken und Erkenntnissen im Ehrenamt.

Denn ohne das Engagement und die Mitarbeit von Ehrenamtlichen kann kein Werk vollbracht werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie!

Mehr über H’Otello hilft auf >> www.hotello.de/hilft

Alle Infos zur Lesung auf >> www.freiwilligentag.berlin/aktionen/

 

 
Der Finalschuh von Mario Götze steht ab sofort im Nike Berlin

Er ist der wohl berühmteste Schuh des Sommers – der original Nike Magista Finalschuh von Mario Götze’s linkem Fuß. Vor einem Monat erzielte der Edeltechniker mit diesem Schuh das entscheidende Tor im Finale und versetzte ganz Fußball-Deutschland in Ekstase. Vom Maracanã über München ist der Magista nun in Berlin angekommen.

Die ehrenvolle Aufgabe, den Finalschuh von Mario persönlich in München in Empfang zu nehmen und ihn ins Nike Berlin zu bringen, übernahm dabei das Nachwuchstalent Thomas Maier, der sich wie zahlreiche andere User über die neue Nike Football App für diesen einzigartigen Moment beworben hatte. Nach einem kurzen Gespräch mit Mario und der Schuhübergabe in München flog Thomas in die Hauptstadt und brachte den Schuh ins Nike Berlin – wo der Nike Magista nun bis Ende August zu sehen sein wird bevor er zugunsten eines guten Zwecks versteigert wird.

"In dem Moment als ich den Ball ins Tor schoss, habe ich es gar nicht so richtig realisiert. Selbst heute ist es noch schwer zu realisieren was da eigentlich genau passiert ist" so Mario über sein entscheidendes Tor. Die Nike Football App bietet Fußballern neben exklusiven Zugang zu Stars wie Mario die Möglichkeit, Spiele zu organisieren, mit Freunden und Teamkollegen zu chatten und exklusiv auf Nike-Produkte zugreifen zu können.

Der Ausstellungsort des Finalschuhs von Mario Götze ist bis Ende August der Nike Berlin am Europa-Center (Tauentzienstraße 9-12). Auf drei Ebenen können die Konsumenten in den Bereichen Fußball, WMNS, Running, Basketball, Action Sports, Young Athletes und Nike Sportswear (NSW) die gesamte Bandbreite der hochwertigen Nike Kollektionen erleben.

Fotos: Nike

 
Centerpläne bei Karstadt am Kurfürstendamm

Fast scheint es, als hätten Karstadts Mitarbeiter am Kurfürstendamm ein Schweigegelübde abgelegt. Nicht einmal anonym wollen sie in diesen Tagen etwas zur Übernahme aller Karstadt-Filialen durch den österreichischen Unternehmer René Benko sagen. „Kein Kommentar“, hieß es in den Verkaufsräumen und oben vor dem Personalrestaurant. Dabei gibt es am Ku’damm derzeit eigentlich besonders viel Gesprächsstoff. Denn Benko, der Centerspezialist Harald Huth und die vom israelischen Milliardär Beny Steinmetz geführte Firma BSG Real Estate wollen ein Einkaufszentrum um das Warenhaus bauen.

Dem Vernehmen nach geht es um mindestens 40 000 Quadratmeter Verkaufsfläche zusätzlich – das entspricht der Größe der Potsdamer-Platz-Arkaden. Karstadt am Kurfürstendamm, 1971 als Wertheim eröffnet und erst im Spätsommer 2011 modernisiert, bedient auf 28 500 Quadratmetern in acht Etagen. Für das Center sollen das Bettenhaus an der Augsburger Straße und das Parkhaus mit der Zufahrt an der Rankestraße abgerissen werden.

Die Investoren wollen Nachbarhäuser erwerben

Doch die Pläne sind weit größer. Es laufen auch Kaufverhandlungen für Nachbarhäuser. Eines davon ist der angrenzende kleinere Bau mit einem Telekom-Shop und einer „Orsay“-Filiale. Gespräche gab es auch um das Bürohaus Rankestraße 5–6, wie dessen Eigentümer Polis Immobilien bestätigt. Einer der Mieter ist dort die Techniker-Krankenkasse. Polis sehe das Interesse „gelassen“ und wolle sich zumindest momentan nicht von dem denkmalgeschützten Siebengeschosser aus den 1950er Jahren trennen, sagte Vorstandssprecher Alan Cadmus.

Sogar auf das Neue Ku’damm-Eck mit C & A und dem Swissôtel-Hotel sollen die Centerplaner laut einem Bericht der „Immobilien-Zeitung“ ein Auge geworfen haben. Dafür war keine Bestätigung von der Eigentümerfirma Grothe oder den Mietern zu erhalten. Der markante Bau mit der großen Video-Werbewand steht seit 2001 an der Ecke Joachimstaler Straße.

Einzelhandelsexperten halten es für plausibel, dass die miteinander befreundeten Unternehmer Benko und Huth das Ku’damm-Eck einbeziehen wollen. „Ohne die Ecke ist es erheblich schwieriger, die Passantenströme zu lenken“, sagt Christoph Meyer, Geschäftsführer der CM Best Retail Properties GmbH, der ehrenamtlich den Stadtentwicklungsausschuss der IHK Berlin leitet.

Das Warenhaus scheint nicht bedroht

Erstmals wurden die Ausbaupläne im Januar bekannt – damals war aber noch nicht von einem so großen Center die Rede. In einem vertraulichen Gespräch mit Harald Huth hatte der Charlottenburg-Wilmersdorfer Baustadtrat Marc Schulte (SPD) den Eindruck gewonnen, es gehe um ein „großes Geschäftshaus“. Details dürfe er nicht nennen, sagt Schulte. Nur so viel: Die Flächen hinter dem Warenhaus seien „verbesserungswürdig“ und böten viel Potenzial. Eine neue Lösung müsse sich aber in den „gewachsenen Einzelhandelsstandort“ integrieren: „Eine völlig in sich gekehrte Mall wäre der falsche Weg.“

Mit einer Schließung des Karstadt-Hauses rechnet niemand, die Filiale gilt als sehr umsatzstark. Huth hat gegenüber dem Bezirk keine Abrisspläne geäußert, die Geschäftsführung des Kaufhauses beruhigte die Mitarbeiter vor einem halben Jahr in einer Betriebsversammlung.

Bisher gibt es drei Center im Bezirk

Noch ist die Centerlandschaft in Charlottenburg übersichtlich. Der Oldtimer ist das 1965 eröffnete Europa-Center am Breitscheidplatz mit rund 70 Läden. Nebenan kam im April die 17 000 Quadratmeter große Passage „Bikini Berlin“ im modernisierten Bikini-Haus am Zoo hinzu. In der Wilmersdorfer Straße gibt es seit sieben Jahren die 25 000 Quadratmeter großen Wilmersdorfer Arcaden.

Dagegen kommen die Neubaupläne für das Ku’damm-Karree mit dem Theater am Kurfürstendamm kaum voran.

Umstritten ist aktuell, ob das seit dem Frühjahr geschlossene Internationale Congress Centrum (ICC) zum Einkaufszentrum werden soll.

Das Projekt rund um Karstadt hat noch keine Kritik ausgelöst – vielleicht auch, weil es der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) noch gar nicht vorgestellt wurde. Nur der Piratenpolitiker Siegfried Schlosser äußerte auf Nachfrage Bedenken. Lob kommt von der AG City. Werde das Vorhaben „kreativ“ umgesetzt, bringe es „einen richtigen Aufschwung für den Ku’damm“ , findet Vorstandsmitglied Gottfried Kupsch.

Jetzt prüft das Bundeskartellamt die Pläne

Zeitpläne sind noch nicht bekannt. Harald Huth, der am 25. September zunächst seine „Mall of Berlin“ am Leipziger Platz in Mitte eröffnen will, und Benkos Signa-Gruppe ließen Anfragen unbeantwortet. Ein Wort mitzureden hat das Bundeskartellamt: Laut einem Sprecher prüft es, ob das Investorentrio das Karstadt-Grundstück gemeinsam erwerben darf.

Eigentlich gehört die Immobilie Benko schon – aber der Antrag beweist, dass er nicht alleine plant.

Der Tagesspiegel, [17.08.2014]

 
Die kreative Pause ist zu Ende

Das "first floor" Team um Matthias Diether ist gut erholt mit neuen kreativen Kompositionen aus der Sommerpause zurück.

Die Kreationen aus der "first floor"-Sterneküche interpretieren die klassische Haute Cuisine erfrischend modern und überraschen die Gäste. Auch die vielfach ausgezeichnete Weinkarte und das legendäre Schau-Caveau lassen Weinkennerherzen höher schlagen. Die Stunden im Gourmetrestaurant zählen zu den großen Genüssen der Stadt.

Taube – Pistazie – Gänseleber. Werfen Sie einen Blick auf unsere aktuelle Speisekarte.

Reservierungen unter Telefon (030) 2502 1020 oder via E-Mail firstfloor@palace.de.

 
Beate Uhses Erotikmuseum an der Joachimstaler Straße hat nach fast zwei Jahrzehnten dichtgemacht

Nur ein Schild am Eingang weist auf die Neuigkeit hin. Knapp 20 Jahre nach seiner Eröffnung hat das Beate Uhse Erotikmuseum an der Joachimstaler / Ecke Kantstraße in Charlottenburg geschlossen – früher als erwartet und in aller Stille. Seit 1995 hatte das Museum auf 2000 Quadratmeter Fläche in drei Etagen rund 5000 Exponate gezeigt, die 2001 verstorbene Konzerngründerin Beate Uhse hatte sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Jetzt musste die Ausstellung den Neubauplänen des US-Investors Hines weichen, der wie berichtet die als Schmuddelecke verrufene Passage abreißen will.

Im Museum ging es um Erotik in aller Welt und zu allen Zeiten. Das Spektrum der Sammlung reichte von asiatischen Bildrollen über afrikanische Masken bis zum japanischen Phallusschrein. Viele Exponate galten als kunsthistorisch wertvoll. Dazu gehörten auch erotische Zeichnungen von Heinrich Zille sowie ein paar der ältesten Pornofilme und der ersten Kondome.

Beate Uhse war eine Wegbereiterin

Außerdem zeigte die Schau das Leben von Beate Uhse, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Versandhandel für Erotikartikel aufgebaut und 1962 in Flensburg den weltweit ersten Sexshop eröffnet hatte. Später entstand daraus eine Aktiengesellschaft, und die Chefin wurde berühmt – auch als Wegbereiterin gesellschaftlicher Veränderungen. Darüber hinaus war sie Kunst- und Freizeitpilotin.

In Berlin hatte die Beate Uhse AG kurz nach dem Bekanntwerden der Neubaupläne zunächst einen Ersatzstandort für das Museum gesucht, inzwischen gibt es laut Sprecherin Doreen Schink aber keine solchen Bemühungen mehr. Bis auf Weiteres werde die Sammlung unter der Aufsicht von Kuratoren eingelagert. Der Sexshop unter den Museumsräumen schließt am 14. September. Ende September soll die Fläche an den Vermieter übergeben werden.

Von den Neubauplänen nahe dem Bahnhof Zoo sind weitere Mieter betroffen. In der Passage an der Joachimstaler Straße gibt es unter anderem noch einen zweiten Sexshop, Imbissbuden und eine Burger-King-Filiale. In der langjährigen Pflanzenhandlung „Blumen Range“ erzählen Verkäufer, ihrem Geschäft sei zum Jahresende gekündigt worden. Gezählt scheinen auch die Tage des kleinen Flachbaus an der Kantstraße mit dem Second-Hand-Laden Humana.

Der Größe des Neubaus ist noch fraglich – ein Hochhaus wird er nicht

Die Investorenfirma Hines will ein neues Geschäftshaus auf den Grundstücken bauen, die früher drei verschiedenen Eigentümern gehörten, . Im Parterre soll es hochwertigere Läden geben und in den Etagen darüber Büros. Die genaue Bauhöhe ist noch nicht klar.

Anders als am Alexanderplatz, wo die Amerikaner einen 150-Meter-Wohnturm planen, soll hier kein Hochhaus entstehen – obwohl Bezirksbaustadtrat Marc Schulte (SPD) die Firma ermuntert hatte, über die Berliner Traufhöhe von 22 Metern hinaus zu planen.

Doch dafür wäre etwa dreijähriges Bebauungsplanverfahren nötig. Hines will lieber kleiner, aber dafür so schnell wie möglich bauen. Anfang Juli berieten Investoren- und Bezirksvertreter über fünf Architektenvorschläge. Dabei gab es eine Überraschung: Alle Entwürfe überschritten nun doch etwas die Traufhöhe, zumindest um ein paar Etagen. Laut Baustadtrat Schulte sollen Mitte August überarbeitete Entwürfe vorgestellt werden. Bis dahin will er sich nicht zu Einzelheiten äußern.

Der Tagesspiegel, [08.08.2014]