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Sommerkino im Neuen Kranzler Eck
Sommerstimmung und tolle Kino-Highlights unter freiem Himmel

Auch dieses Jahr heißt es direkt nach den Sommerferien täglich ab 19:00 Uhr "Film ab!" im Neuen Kranzler Eck. Ab dem 21. August bis zum 7. September 2014 gibt es großes Popcorn-Kino mit fetten Blockbustern und Klassikern wie Dirty Dancing.

Mit 200 Plätzen in der chilligen Atmosphäre im Volierengarten startet das Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck 2014 mit James Bond und Skyfall. Natürlich gibt es im Ampelmann-Café direkt im Hof auch stilechten Martini dazu – geschüttelt, nicht gerührt.

Mit dieser Art der Filmvorführung setzt das Neue Kranzler Eck eigene Vorteile gegenüber anderen Shopping Centern oder dem Online-Handel gekonnt in Szene, denn Offenheit zählt zu seinen wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen. Zumindest in der City West kann kein anderes Shopping Center ein Freiluftkino anbieten. Und so lädt das Neue Kranzler Eck herzlich ein, dabei zu sein. In Vorfeld kann sich "Frau" erst mal einen kleinen Kudamm-Bummel erlauben, zum Beispiel vor Pretty Woman, und sich mit ein paar Kleinigkeiten verwöhnen. Ein kleiner Salat bei Dean&David oder ein Amorino Eis, und schon fühlt man sich mit seinen eleganten Boutique-Tüten perfekt für den Film vorbereitet.

Die Renaissance der City West hat in den letzten Jahren viele neue Marken an den Kurfürstendamm gelockt. Diese und spannende Ereignisse, wie unser Kino, beleben die bekannte Flaniermeile, sorgen für den Erhalt der besonderen Atmosphäre City West, für die sie steht. Lassen Sie es sich nicht nehmen und seien Sie dabei. Tagesaktuelle Informationen und Hintergrundgeschichten rund um die Filme und unser Open Air Sommerkino finden Sie auf unserer Homepage oder auch auf Twitter unter @NKE_Sommerkino.

Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
www.neueskranzlereck.de
Sommerkino im Neuen Kranzler Eck
Sommerstimmung und tolle Kino-Highlights unter freiem Himmel

Auch dieses Jahr heißt es direkt nach den Sommerferien täglich ab 19:00 Uhr "Film ab!" im Neuen Kranzler Eck.
Sommerstimmung und tolle Kino-Highlights unter freiem Himmel

Auch dieses Jahr heißt es direkt nach den Sommerferien täglich ab 19:00 Uhr "Film ab!" im Neuen Kranzler Eck. Ab dem 21. August bis zum 7. September 2014 gibt es großes Popcorn-Kino mit fetten Blockbustern und Klassikern wie Dirty Dancing.

Mit 200 Plätzen in der chilligen Atmosphäre im Volierengarten startet das Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck 2014 mit James Bond und Skyfall. Natürlich gibt es im Ampelmann-Café direkt im Hof auch stilechten Martini dazu – geschüttelt, nicht gerührt.

Mit dieser Art der Filmvorführung setzt das Neue Kranzler Eck eigene Vorteile gegenüber anderen Shopping Centern oder dem Online-Handel gekonnt in Szene, denn Offenheit zählt zu seinen wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen. Zumindest in der City West kann kein anderes Shopping Center ein Freiluftkino anbieten. Und so lädt das Neue Kranzler Eck herzlich ein, dabei zu sein. In Vorfeld kann sich "Frau" erst mal einen kleinen Kudamm-Bummel erlauben, zum Beispiel vor Pretty Woman, und sich mit ein paar Kleinigkeiten verwöhnen. Ein kleiner Salat bei Dean&David oder ein Amorino Eis, und schon fühlt man sich mit seinen eleganten Boutique-Tüten perfekt für den Film vorbereitet.

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Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
www.neueskranzlereck.de

 
Es ist Sommer in der Stadt
Entdecken Sie Ihren persönlichen Sommerdrink für den Abend

Die Greys | Bar & Lounge lebt die raffinierte Barkultur Berlins.
Entdecken Sie Ihren persönlichen Sommerdrink für den Abend

Die Greys | Bar & Lounge lebt die raffinierte Barkultur Berlins. Maßgeschneiderte Cocktail-Kreationen abseits des Mainstream-Geschmacks, feine Barsnacks und coole Sounds schaffen urbanes Sommerfeeling. Die angrenzende Sommerterrasse lädt zu anregenden Gesprächen oder zu einem idyllischen Sundowner-Erlebnis ein.

Entdecken Sie Ihren persönlichen Sommerdrink für den Abend. Oder genießen Sie eine der Cocktailempfehlungen der Barcrew. Ob klassisch-herb, erfrischend-fruchtig oder minimalistisch und cool.

Es ist Sommer... am Puls der Stadt!

 
Gedächtniskirche erinnert an Ersten Weltkrieg
Gedenkandacht der Nagelkreuzgemeinschaft zum Beginn des 1. Weltkrieges

Am 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges mit der Kriegserklärung Deutschlands an Russland.
Gedenkandacht der Nagelkreuzgemeinschaft zum Beginn des 1. Weltkrieges

Am 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges mit der Kriegserklärung Deutschlands an Russland. Aus diesem Anlass lädt die Kaiser- Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu einer Gedenkandacht um 18:00 Uhr ein. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft, ein Netzwerk, das sich – in enger Verbindung mit der im 2. Weltkrieg von deutschen Bomben zerstörten und wiederaufgebauten Kathedrale von Coventry – für Frieden und Versöhnung einsetzt.

In Berlin werden um 18.00 Uhr die Glocken der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche für 10 Minuten zur Mahnung und zum stillen Erinnern läuten. Auch viele weitere der über 60 deutschen Nagelkreuzzentren, wie das Augustinerkloster in Erfurt oder die Frauenkirche in Dresden werden sich dem Glockengeläut anschließen. Danach wird zu einer Andacht eingeladen, in der der Opfer der "Urkatastrophe des 20. Jahrhundert" (so der Historiker George F. Kennan) gedacht und für Frieden und Versöhnung gebetet wird. Im Zentrum der Andacht steht das Versöhnungsgebet von Coventry mit seiner siebenmaligen Bitte "Vater vergib".

Der Vorsitzende der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft, Dr. Oliver Schuegraf, zeigt sich besonders erfreut, dass sich nicht nur so viele deutsche Nagelkreuzzentren mit Gedenkandachten beteiligen, sondern zeitgleich auch an der Kathedrale von Coventry die Glocken läuten werden und dort anschließend die Gemeinde mit denselben Gebeten und biblischen Lesungen wie in Deutschland Gottesdienst feiert. "Es ist ein wichtiges Zeichen der Versöhnung und Verbundenheit über die Grenzen hinweg, dass dies heute möglich und völlig normal ist – und dies, obwohl in England der Beginn des 1. Weltkrieges erst am 4. August markiert wird und die Gedenkkultur an den sogenannten ‚Great War‘ in England eine völlig andere als hier in Deutschland ist."

Nach der Friedensandacht in der Kirche lädt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- Kirchengemeinde zum Gespräch unter dem Nagelkreuz in der benachbarten Kapelle ein. Dieses nimmt Gedanken zum Thema Schuld, Rache, Vergebung und Versöhnung auf und informiert über die Arbeit der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.

Hintergrundinformation:

Die Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e.V. ist Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft. Am 14. November 1940 wurde die englische Stadt Coventry mit ihrer mittelalterlichen Kathedrale von deutschen Bomben zerstört. Statt nach Vergeltung zu rufen, hatte der damalige Propst der Kathedrale eine andere Vision: Dem Feind sollte die Hand zur Versöhnung gereicht werden. Symbol dieses Versöhnungsdienstes wurde das Nagelkreuz, zusammengefügt aus drei Zimmermannsnägeln aus den Dachbalken der zerstörten Kirche. Das Nagelkreuz von Coventry steht heute als Zeichen der Versöhnung und des Friedens an vielen Orten der Welt. Die Nagelkreuzgemeinschaft ist ein weltweites Netzwerk von christlichen Kirchen und Organisationen, die auf der Grundlage des Glaubens an den dreieinigen Gott und inspiriert durch die Geschichte der Kathedrale von Coventry und ihres Nagelkreuzes eine fortdauernde Verbindung mit der Kathedrale pflegen und die sich verpflichtet wissen, für Frieden und Versöhnung zu beten und zu arbeiten.

 

 
Sommerstimmung und tolle Kino-Highlights unter freiem Himmel

Auch dieses Jahr heißt es direkt nach den Sommerferien täglich ab 19:00 Uhr "Film ab!" im Neuen Kranzler Eck. Ab dem 21. August bis zum 7. September 2014 gibt es großes Popcorn-Kino mit fetten Blockbustern und Klassikern wie Dirty Dancing.

Mit 200 Plätzen in der chilligen Atmosphäre im Volierengarten startet das Open Air Sommerkino im Neuen Kranzler Eck 2014 mit James Bond und Skyfall. Natürlich gibt es im Ampelmann-Café direkt im Hof auch stilechten Martini dazu – geschüttelt, nicht gerührt.

Mit dieser Art der Filmvorführung setzt das Neue Kranzler Eck eigene Vorteile gegenüber anderen Shopping Centern oder dem Online-Handel gekonnt in Szene, denn Offenheit zählt zu seinen wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen. Zumindest in der City West kann kein anderes Shopping Center ein Freiluftkino anbieten. Und so lädt das Neue Kranzler Eck herzlich ein, dabei zu sein. In Vorfeld kann sich "Frau" erst mal einen kleinen Kudamm-Bummel erlauben, zum Beispiel vor Pretty Woman, und sich mit ein paar Kleinigkeiten verwöhnen. Ein kleiner Salat bei Dean&David oder ein Amorino Eis, und schon fühlt man sich mit seinen eleganten Boutique-Tüten perfekt für den Film vorbereitet.

Die Renaissance der City West hat in den letzten Jahren viele neue Marken an den Kurfürstendamm gelockt. Diese und spannende Ereignisse, wie unser Kino, beleben die bekannte Flaniermeile, sorgen für den Erhalt der besonderen Atmosphäre City West, für die sie steht. Lassen Sie es sich nicht nehmen und seien Sie dabei. Tagesaktuelle Informationen und Hintergrundgeschichten rund um die Filme und unser Open Air Sommerkino finden Sie auf unserer Homepage oder auch auf Twitter unter @NKE_Sommerkino.

Neues Kranzler Eck
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
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Entdecken Sie Ihren persönlichen Sommerdrink für den Abend

Die Greys | Bar & Lounge lebt die raffinierte Barkultur Berlins. Maßgeschneiderte Cocktail-Kreationen abseits des Mainstream-Geschmacks, feine Barsnacks und coole Sounds schaffen urbanes Sommerfeeling. Die angrenzende Sommerterrasse lädt zu anregenden Gesprächen oder zu einem idyllischen Sundowner-Erlebnis ein.

Entdecken Sie Ihren persönlichen Sommerdrink für den Abend. Oder genießen Sie eine der Cocktailempfehlungen der Barcrew. Ob klassisch-herb, erfrischend-fruchtig oder minimalistisch und cool.

Es ist Sommer... am Puls der Stadt!

 
Gedenkandacht der Nagelkreuzgemeinschaft zum Beginn des 1. Weltkrieges

Am 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges mit der Kriegserklärung Deutschlands an Russland. Aus diesem Anlass lädt die Kaiser- Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu einer Gedenkandacht um 18:00 Uhr ein. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft, ein Netzwerk, das sich – in enger Verbindung mit der im 2. Weltkrieg von deutschen Bomben zerstörten und wiederaufgebauten Kathedrale von Coventry – für Frieden und Versöhnung einsetzt.

In Berlin werden um 18.00 Uhr die Glocken der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche für 10 Minuten zur Mahnung und zum stillen Erinnern läuten. Auch viele weitere der über 60 deutschen Nagelkreuzzentren, wie das Augustinerkloster in Erfurt oder die Frauenkirche in Dresden werden sich dem Glockengeläut anschließen. Danach wird zu einer Andacht eingeladen, in der der Opfer der "Urkatastrophe des 20. Jahrhundert" (so der Historiker George F. Kennan) gedacht und für Frieden und Versöhnung gebetet wird. Im Zentrum der Andacht steht das Versöhnungsgebet von Coventry mit seiner siebenmaligen Bitte "Vater vergib".

Der Vorsitzende der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft, Dr. Oliver Schuegraf, zeigt sich besonders erfreut, dass sich nicht nur so viele deutsche Nagelkreuzzentren mit Gedenkandachten beteiligen, sondern zeitgleich auch an der Kathedrale von Coventry die Glocken läuten werden und dort anschließend die Gemeinde mit denselben Gebeten und biblischen Lesungen wie in Deutschland Gottesdienst feiert. "Es ist ein wichtiges Zeichen der Versöhnung und Verbundenheit über die Grenzen hinweg, dass dies heute möglich und völlig normal ist – und dies, obwohl in England der Beginn des 1. Weltkrieges erst am 4. August markiert wird und die Gedenkkultur an den sogenannten ‚Great War‘ in England eine völlig andere als hier in Deutschland ist."

Nach der Friedensandacht in der Kirche lädt die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- Kirchengemeinde zum Gespräch unter dem Nagelkreuz in der benachbarten Kapelle ein. Dieses nimmt Gedanken zum Thema Schuld, Rache, Vergebung und Versöhnung auf und informiert über die Arbeit der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.

Hintergrundinformation:

Die Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e.V. ist Teil der internationalen Nagelkreuzgemeinschaft. Am 14. November 1940 wurde die englische Stadt Coventry mit ihrer mittelalterlichen Kathedrale von deutschen Bomben zerstört. Statt nach Vergeltung zu rufen, hatte der damalige Propst der Kathedrale eine andere Vision: Dem Feind sollte die Hand zur Versöhnung gereicht werden. Symbol dieses Versöhnungsdienstes wurde das Nagelkreuz, zusammengefügt aus drei Zimmermannsnägeln aus den Dachbalken der zerstörten Kirche. Das Nagelkreuz von Coventry steht heute als Zeichen der Versöhnung und des Friedens an vielen Orten der Welt. Die Nagelkreuzgemeinschaft ist ein weltweites Netzwerk von christlichen Kirchen und Organisationen, die auf der Grundlage des Glaubens an den dreieinigen Gott und inspiriert durch die Geschichte der Kathedrale von Coventry und ihres Nagelkreuzes eine fortdauernde Verbindung mit der Kathedrale pflegen und die sich verpflichtet wissen, für Frieden und Versöhnung zu beten und zu arbeiten.

 
Weil der Pay-TV-Sender Sky seine Preise für Kneipen und Restaurants erneut deutlich steigert, kündigen viele Sportbars in Berlin ihr Abo

Auf das Unternehmen Sky ist Andreas Eggerstorfer gerade gar nicht gut zu sprechen: „Das ist eine bodenlose Frechheit“, poltert der Eigentümer der Bilderpinte in Prenzlauer Berg. „Am Anfang habe ich noch 190 Euro für das Abonnement gezahlt, letztes Jahr waren es dann auf einmal um die 350, und jetzt wollen die 528 Euro im Monat von mir.“ Eggerstorfer blieb nichts anderes übrig, als sein Abo zu kündigen – die Bilderpinte bietet nach wie vor nur 24 Sitzplätze, und die 180 Euro Mehrkosten im Monat auf seine Gäste umzulegen findet Eggerstorfer auch nicht fair. In Zukunft gibt es in seiner Kneipe also keinen Fußball mehr zu sehen, abgesehen von frei empfangbaren Länder- und Champions-League-Spielen.

Und damit liegt er im Trend: Zumindest die Kneipen- und Restaurantbesitzer, bei denen der Tagesspiegel nachgefragt hat, haben ihr Abonnement bei Sky schon gekündigt oder haben das zumindest vor. Laut der Internetseite des Landes gibt es zur Zeit in Berlin noch 510 sogenannte Sky-Sportbars. In der neuen Saison werden es vermutlich weniger sein.

118 Prozent mehr innerhalb eines Jahres

Das Gaffel Haus in Mitte wird man dann jedenfalls vergeblich suchen. „Der Preis ist innerhalb eines Jahres um 118 Prozent gestiegen“, sagt Geschäftsführer Heiko Lockenvitz, „auf mittlerweile 15 882 Euro im Jahr“. Schon vor der vergangenen Saison hatte Sky sein Preissystem umgestellt, was für viele Wirte teils drastische Erhöhungen bedeutete – der jeweilige Tarif richtet sich unter anderem nach der Größe des Betriebs.

„Im Durchschnitt muss ein Gastronomiebetrieb in der kommenden Saison etwa 30 Prozent mehr zahlen als in der vorangegangenen“, sagt eine Sky-Sprecherin dem Tagesspiegel. Sie erklärt die Preissteigerung unter anderem mit den gestiegenen Kosten, die der Bezahlsender für Programmlizenzen und für die eigenen Produktionen und Übertragungen aufwenden müsse.

„Die können machen, was sie wollen, sie haben ja das Monopol in dem Bereich“, kontert Heiko Lockenvitz. Der Gaffel-Haus-Geschäftsführer hat den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) informiert und hofft, so Druck aufzubauen. Dehoga-Mitglieder erhalten aufgrund eines Vertrags mit Sky zumindest etwas Rabatt, doch der Berliner Hauptgeschäftsführer Thomas Lengfelder sagt: „Die Stimmung unter den Mitgliedern ist nicht gut, es haben sich schon mehrere beschwert.“ Für Gastronomiebetriebe sei es ein zusätzliches Ärgernis, dass Champions-League-Spiele regelmäßig im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen seien.

"Keiner schaut in der Kneipe Tennis oder Golf"

Noch hat Phiru Thurairajah keinen Brief von Sky bekommen, doch das kann nicht mehr lange dauern, sagt der Store Manager des Playoff in den Potsdamer Platz Arcaden. Weil das Playoff mehrere Kneipen in Berlin und anderen Städten unterhält, hofft er auf eine bessere Verhandlungsbasis. „Ansonsten werden wir wohl eine Sammelkündigung an Sky schicken.“ Etwa 80 der 120 Gäste an einem Samstagnachmittag kämen zwar wegen des Fußballs, trotzdem müsste er in Zukunft doppelt so viel umsetzen wie bisher, damit sich der höhere Preis überhaupt rechnet. „Wie soll das gehen? Da spare ich mir lieber ein paar Tausend Euro im Jahr.“

Zwar verweist Sky immer wieder darauf, dass es sein Angebot ständig weit über den Fußball hinaus ausbaue, doch das hilft Andreas Eggerstorfer aus Prenzlauer Berg nicht: „Es kommt ja keiner in eine alt-Berliner Kneipe, um Tennis oder Golf zu schauen.“ Er ärgert sich, dass es Sky für Privatkunden seit vier Jahren zum unveränderten Preis gibt, während Kneipiers immer mehr zahlen müssen.

Sky will in Kneipensparte wachsen, nicht schrumpfen

Schon lange hält sich nämlich unter Gastronomen das Gerücht, Sky ziehe bewusst die Preise für Kneipenwirte an, um den Verkauf an Privatpersonen anzukurbeln. Die Sky-Sprecherin widerspricht entschieden: „Das Geschäft mit den Gastwirten ist für uns eine wichtige Sparte, in der wir auch weiter wachsen wollen.“ Nicht ohne Grund habe Sky die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich zuletzt aufgestockt. Im vergangenen Jahr sei trotz der Preisumstellung die Zahl der Gastronomiekunden um etwa 12 Prozent gestiegen, und auch für die kommende Saison geht sie von einem Wachstum aus.

„Die ständigen Preiserhöhungen sind unverschämt, schon die letzte war heftig“, sagt hingegen Horst Winter, Inhaber des Restaurant-Biergartens Filouu in Steglitz. Er fordert alle Berliner Gastwirte auf, sich zu vernetzen und geschlossen zu kündigen. „Das wäre mal eine Hausnummer, darauf müsste auch Sky reagieren.“

Und bis dahin hilft wohl nur, was sich Lockenvitz vom Gaffel Haus überlegt hat: „Bei uns läuft jetzt wieder jeden Samstagmittag die Radiokonferenz und um 18 Uhr dann die Sportschau – so wie früher.“

Der Tagesspiegel, [30.07.2014]

 
VOGUE lädt in Berlin am 4.9.2014 zur Fashion’s Night Out 2014

Im September lädt VOGUE unter dem Motto "A Global Celebration of Fashion" wieder weltweit Modefans zur VOGUE Fashion’s Night Out (VFNO) ein. Zum bereits sechsten Mal initiieren die internationalen Ausgaben von VOGUE ein globales Shopping-Event der Superlative in über 18 Ländern.

In Deutschland wird die Einkaufsnacht am 4. September in Berlin und am 5. September in Düsseldorf stattfinden. Auf Initiative von VOGUE werden in den beiden Partnerstädten rund 250 exklusive Shops, Boutiquen und Luxus-Department-Stores bis tief in die Nacht hinein geöffnet haben und die Kunden mit besonderen Aktionen, Weltpremieren, Limited Editions und kreativen Ideen überraschen.

VFNO 2014 lokal und digital: viele neue Partner und ausgewählte Online-Shops

Besonders interessant für alle Fashion-Fans, die es zum Shoppen weder in die Hauptstadt noch in die Rheinmetropole schaffen: Bei der VFNO 2014 kann diesmal ganz Deutschland dabei sein. Denn erstmals sind auch ausgewählte Luxus-Online-Stores wie mytheresa.com, stylebop.com und vestiairecollective.de Teilnehmer des Shopping-Events und überraschen VOGUE-Leserinnen beim Einkauf mit besonderen Aktionen und Giveaways.

In Berlin werden sich rund 125 Designer-Stores und Labels an der Modenacht beteiligen. Neben etablierten Partnern aus den vergangenen Jahren wie Brunello Cucinelli, Dior, Dorothee Schumacher, Gucci, Louis Vuitton, Michalsky, Prada und dem Luxus-Kaufhaus KaDeWe zählt 2014 auch die neu eröffnete Concept Mall Bikini Berlin dazu. Auch in Düsseldorf, wo die VOGUE Fashion’s Night Out rund um die Königsallee stattfinden wird, gibt es neue Teilnehmer: So wird der Kö-Bogen mit Geschäften wie Breuninger, Joop und Porsche Design VFNO-Premiere feiern. Partner vor Ort sind außerdem erneut Apropos, Chanel, Boss, Max Mara, Peek & Cloppenburg und Jades. Die Parfümerie Douglas wird mit mehreren Filialen in beiden VFNO-Städten vertreten sein. Hauptsponsor Mercedes-Benz sorgt mit seinem exklusiven Shuttle Service für einen komfortablen Transfer zwischen den Shopping-Hotspots in Berlin und Düsseldorf. Parfum-Sponsor Narciso Rodriguez wird bei der VFNO 2014 seinen neuen Duft präsentieren.

Hilfe für Waisenkinder in Soweto: VFNO-Charity-Projekt "Shwe Shwe Poppis"

Mittlerweile sind sie zum Kultobjekt der VOGUE Fashion’s Night Out avanciert und werden auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck verkauft: die "Shwe Shwe Poppis" – Stoffpuppen im Patchwork-Stil, die in Soweto, den South Western Townships im südafrikanischen Johannesburg, nach Zeichnungen von Waisenkindern aus Stoffresten genäht werden.

Ebenfalls bei den Partnern der VFNO in diesem Jahr erhältlich: die limitierte und von VOGUE designte VFNO-Shopping-Bag, die während der Shopping-Nacht verkauft wird. Auch ihr Erlös wird traditionell an karitative Einrichtungen gespendet.

Zur Einstimmung: VOGUE.DE zeigt VFNO-Impressionen und -Videos aus 2013

Traditionell mischen sich zur VFNO auch Designer, Models und Mode-VIPs unter die Shopping-Fans. Alle Modebegeisterten, die sich schon jetzt auf das Event einstimmen wollen, bietet die deutsche VFNO-Website Impressionen und Videos aus den vergangenen Jahren. Ab Mitte August werden hier auch alle Neuigkeiten zum Event in diesem Jahr zu finden sein.

Around the world: Fashion’s Night Out 2014 als globales Shopping-Event

Teilnehmerländer der VOGUE Fashion’s Night Out 2014 in diesem Jahr sind unter anderem Australien (Sydney), Brasilien (u. a. Rio de Janeiro, Curitiba, São Paulo), China (Shanghai, Beijing, Chengdu, Hangzhou), Frankreich (Paris), Indien (Mumbai), Italien (Rom und Mailand), Japan (Tokio und Osaka), Kasachstan (Almaty), Mexiko (Mexiko-Stadt), die Niederlande (Amsterdam), Russland (Moskau und St. Petersburg), Spanien (Madrid), Südkorea (Seoul), Taiwan (Taipeh), Thailand (Bangkok), Türkei (Istanbul) und Großbritannien (London).

 
Ein inspirierendes Hotel- und Barerlebnis im H’Otello K’80

Persönlich, individuell, lifestylig. Im H’Otello K’80 trifft Leichtigkeit auf Lifestyle. Ein perfektes Zusammenspiel von minimalistischer Eleganz, zeitlosem Design und gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre. Übernachten im Komfortzimmer. Das szenige Berlin mit der original COOL CITIES-App entdecken. Einen gemeinsamen Abend in der Greys | Bar & Lounge genießen. Für ein inspirierendes Hotel- und Barerlebnis... am Puls der Stadt.

Entdecken auf http://hotello.de/leichtigkeit-trifft-lifestyle

 
Was wird aus dem Berliner ICC?

Das sanierungsbedürftige Internationale Congress Centrum (ICC) wird in Kürze stillgelegt, doch auch danach fallen hohe Kosten an. „Die Ausgaben, um das Haus außer Betrieb zu setzen, werden sich im unteren einstelligen Millionenbereich bewegen“, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Henner Bunde (CDU) im Gespräch mit der Berliner Zeitung. „Im Stillstandsbetrieb werden schätzungsweise noch Ausgaben zwischen zwei und vier Millionen Euro im Jahr anfallen“, so Bunde.

Wie berichtet, ist das ICC 35 Jahre nach seiner Eröffnung geschlossen worden, weil die Technik erneuerungsbedürftig ist und Schadstoffe wie Asbest entfernt werden müssen. Die Veranstaltungen, die bisher im ICC stattfanden, werden seit Mai im neu errichteten City Cube ausgerichtet, der an Stelle der früheren Deutschlandhalle gebaut wurde.

Das ICC soll nach Angaben von Staatssekretär Bunde „planmäßig im Sommer in einen Stillstandsbetrieb versetzt“ werden. Zurzeit laufen die letzten Abstimmungen mit der Bauaufsicht des Bezirks. „Die Versetzung des ICC in den Stillstand ist ein längerer Prozess, der mehrere Monate dauern wird“, sagte Bunde. Er schildert den Vorgang so: „Es gibt zwei große Säle, zwischen denen sich wie im Theater ein eiserner Vorhang befindet. Der eiserne Vorhang wird herabgelassen, die Brandschutztüren, die im normalen Betrieb offen stehen, werden überall geschlossen.“

Voraussichtlich müsse die Sprinkleranlage entwässert werden. Die Belüftungstechnik und die gesamte Haustechnik werde in weiten Teilen außer Betrieb gesetzt. Das Gebäude soll aber weiter belüftet und beheizt werden, damit an der Bausubstanz selbst keine Schäden entstehen, so Bunde.

Die Notbeleuchtung bleibt

Ob der Strom abgeschaltet wird, werde noch geprüft. Zumindest die Notbeleuchtung soll bleiben. Das ICC-Inventar wird, soweit möglich, woanders verwendet. So sind Stühle, Tische und Geschirr in den City Cube gewandert.

Die Zukunft des ICC ist indes offen. Das liegt daran, dass weiter unklar ist, wer neben dem Land Berlin die Sanierungskosten bezahlen wird, die zuletzt auf 330 Millionen Euro beziffert wurden, und wie das Gebäude genutzt werden soll. Die Koalition von SPD und CDU hat zwar festgelegt, dass das ICC in seiner äußeren Gestalt erhalten bleiben und saniert werden soll, sie will dafür aber nur 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten soll von einem Privaten aufgebracht werden. Dieser soll im Gegenzug dafür Flächen im ICC nutzen dürfen. Vorgegeben ist, dass es einen Nutzungsmix gibt – auch mit einer teilweisen Kongressnutzung. Nach der Sanierung soll ein zuschussfreier Betrieb des ICC möglich sein.

Eine Markterkundung hat laut Henner Bunde ergeben, dass sämtliche Konzepte mittlerweile von Gesamtkosten in Höhe von 400 Millionen Euro plus x ausgehen. „Egal, ob ich da eine öffentliche Nutzung reinkriege, egal, ob ich das ICC in seiner jetzigen Struktur wiederherstelle“, so der Staatssekretär. Der aussichtsreichste Vorschlag sehe neben einer Messe- und Eventnutzung große Flächen für den Einzelhandel vor. Es geht dabei um eine Größenordnung von 45.000 Quadratmetern. Das entspricht ungefähr dem Einkaufszentrum Potsdamer-Platz-Arkaden. Insgesamt hat das ICC eine Bruttogeschossfläche von etwa 160.000 Quadratmetern.

„Um zu prüfen, ob eine solche Einzelhandelsnutzung verträglich für die Einkaufsstraßen in der Umgebung sind, lassen wir ein ergänzendes Gutachten erstellen“, sagte Bunde. Die Untersuchung soll spätestens bis Ende des Jahres vorliegen. „Das ist natürlich eine erhebliche Fläche“, räumte Bunde ein. „Wir können deswegen nicht einfach sagen, wir machen das.“ Es wäre aber auch falsch, pauschal zu sagen, Einzelhandel sei im ICC nicht möglich.

Um über die Zukunft des ICC entscheiden zu können, soll neben dem Einzelhandelsgutachten noch eine zweite Expertise herangezogen werden. Sie setzt sich damit auseinander, wie viele Kongressflächen künftig benötigt werden. Dazu hat die Messe Berlin mit der Tourismusgesellschaft Visit Berlin eine Untersuchung in Auftrag gegeben, die ebenfalls zum Jahresende erwartet wird. „Dann werden wir wissen, welchen Bedarf es in Zukunft geben wird“, sagte Bunde.

Klarheit spätestens 2015

„Wir streben an, dass wir uns spätestens Anfang 2015 entscheiden, was mit dem ICC geschieht“, so der Staatssekretär. Wenn ein privater Investor mit ins Boot geholt werden soll, müsste dieser anschließend in einem gesonderten Verfahren gesucht werden. Ob das ICC auch als Gebäude für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) genutzt werden könnte? „Es gibt keine Denkverbote“, sagte Bunde, verwies aber auf die Obergrenze von 200 Millionen Euro, die für die ICC-Sanierung nicht ausreicht. Rechnet man zu den 200 Millionen noch jene 270 Millionen Euro hinzu, die für den ZLB-Neubau eingeplant waren, wäre allerdings genug Geld da.

Bunde sagte: „Wichtig ist uns, zu einer Entscheidung zu kommen: Es soll kein jahrelanger Stillstand, keine Ödnis entstehen.“ Da sei sich die Wirtschaftsverwaltung mit dem Bezirk einig. „Es ist nicht unser Ziel, das ICC zuzuschließen und jahrelang zu warten, bis vielleicht eine gute Idee vorbeikommt oder der weiße Ritter, der dem hoch verschuldeten Land Berlin einen dreistelligen Millionenbetrag gibt, um die Deckungslücke zu schließen.“

Bis klar ist, was aus dem ICC wird, drohen nicht nur Stillstand und Ödnis, sondern hohe Stillstandskosten. Belastet wird damit die Messe Berlin. Sie muss die Ausgaben für das ICC laut Bunde aus den zehn Millionen Euro finanzieren, die sie jährlich für den Unterhalt der gesamten Messe-Immobilien erhält.

Eine Zwischennutzung des ICC ist laut Bunde nicht geplant. „Der Wunsch ist vielfach an uns herangetragen worden“, sagte er. „Das Problem ist, dass die Gebäudetechnik verschlissen ist.“ Deswegen sei dies nicht möglich. „Vielleicht machen wir aber das ICC während der Sanierung als Baustelle begehbar. Das prüfen wir noch“, sagte Bunde.

Berliner Zeitung, [28.07.2014]

 
Die Arbeiten an den S-Bahngleisen zwischen Friedrichstraße und Bahnhof Zoo kommen gut voran

Der Fahrplan stimmt. Zumindest bei den Arbeiten an den S-Bahn-Gleisen auf der Ost-West-Stadtbahn, die deshalb seit 14. Juli zwischen den Stationen Friedrichstraße und Zoologischer Garten unterbrochen ist. Laufe alles weiter wie bisher, könnten die Arbeiten wie vorgesehen am 3. August abgeschlossen sein, sagte am Freitag ein Bahnsprecher. Freuen können sich die Fahrgäste trotzdem noch nicht. Denn die Sperrung des Abschnitts vom Ostbahnhof zur Friedrichstraße schließt sich nahtlos an und soll bis 25. August dauern. Rund 17 Millionen Euro kosten die gesamten Arbeiten.

Dabei werden 32 Kilometer Schienen und 2500 Tonnen Schallschlucker, die im Gleis liegen, ausgewechselt.

Sie waren erst 1996 gelegt worden. Gewöhnlich halten sie etwa 25 Jahre. Auf der Stadtbahn mit ihren vielen und oft engen Kurven sind sie aber schneller am Ende, zumal auch der Verkehr sehr stark ist. Rund 600 S-Bahnen sind hier täglich unterwegs.

Während der Austausch der Schienen und Schallabsorber geplant war, müssen aber zusätzlich auch rund 20 000 Dübel, in denen die Befestigungsschrauben der Schienen verankert sind, erneuert werden, was ursprünglich nicht vorgesehen war. Doch bereits im Vorfeld der Arbeiten hatte sich gezeigt, dass auch die Befestigungen schneller verschlissen waren als erwartet. So musste auch mehr Zeit für die Arbeiten angesetzt werden.

Und dabei ist Handarbeit erforderlich; den Einsatz von Großbaumaschinen lässt die 1882 eröffnete Stadtbahntrasse nicht zu. Rund 70 Arbeiter schuften nach Angaben des Sprechers in drei Schichten rund um die Uhr auf der Großbaustelle. Nachts konzentriere man sich auf lärmarme Arbeiten.

Die alten Schienen wandern übrigens nicht in den Hochofen. Sie werden weiter genutzt – für Gleise mit wenig Verkehr, beispielsweise in Abstellanlagen, sagte der Sprecher.

Der Tagesspiegel, [26.07.2014]

 
Urbanes Sommerflair pur im H’Otello K’80 | Berlin erleben

Berlin im Sommer entdecken. Getreu unserem Motto: am Puls der Stadt. Im H’Otello K’80 | Berlin. Und der Greys Bar | Lounge.

Erfrischend anders. Mit unserem Sommerangebot ab 75 EUR. Inklusive Frühstücksbuffet. Urbanes Sommerflair pur erleben!

 

 
Die Toiletten sind ein Geheimtipp im neuen Luxushotel 25hours am Bikini-Haus

Drei Dinge muss man wissen: 1. Reservieren. 2. Humus probieren. 3. Hinteres Klo benutzen. Nein, die Dachterrasse im 10. Stock des Hotels 25hours mit Restaurant „Neni“ und „Monkey Bar“ direkt neben dem Bikini-Haus ist längst kein Geheimtipp mehr. Viel besprochen, viel gelobt – und wegen der Touri-Dichte inzwischen von manchem Hipster wieder von der Liste gestrichen. Der Andrang derjenigen, die einfach nur mal gucken wollen, ist zeitweise so groß, dass ein junger Herr mit Headset und Designeranzug die Reservierung schon unten abfragt, so dass man nicht mal mehr zum Fahrstuhl kommt.

Wer es schafft, kämpft sich häufig trotzdem durch ein Meer der Staunenden auf der Suche nach dem schönsten Horizont.

Hilft nur die Toilette. Eingeweihte drücken sich ein wenig im chic-schwarzen Eingangsbereich des Sanitärbereichs zwischen Bar und Restaurant herum – denn nur von der hinteren Toilette bietet das Panoramafenster bis zum Boden den Blick über Affengehege, Siegessäule, bis weit in den Nordosten der Stadt. Da bleibt man gern ein bisschen länger sitzen, genießt, ganz allein, ganz in Ruhe, trotz des leichten Unwohlseins: „Wenn ich die sehe, könnten die mich doch auch...?“ Nein, sagen die Eingeweihten, ist alles verspiegelt. Ist es nicht, sagte eine Zeitung mit großen Buchstaben und holte das Teleobjektiv heraus. Nicht ganz so blickdicht wie gedacht, sagt das Hotel. Es werden nun Hinweiszettel aufgehängt und es wird nach einer „kreativen Lösung“ gesucht.

Ob es nun leerer wird? Zumindest die Herumdrücker in den Örtlichkeiten könnten verschwinden. Ob die dafür unten im Zoo zunehmen? Wohl eher nicht. Man braucht schließlich ein Ticket (13 Euro) und eine sehr gute Kamera. Für so manchen Spanner vielleicht doch ein wenig zu viel Aufwand.

Der Tagesspiegel, [20.07.2014]

 

 
Topmodel Karlie Kloss präsentiert die NikeWomen Fall 2014 Kollektion

Für die moderne Sportlerin ist Vielseitigkeit das A und O. Sie ist ein Workout-Chamäleon, das sich unterschiedlichsten Trainingsbedingungen anpasst. An einem Tag besucht sie eine Yogaklasse, am nächsten stärkt sie ihre Ausdauer beim High Intensity Training oder geht joggen. Oftmals macht sie auch ganz verschiedene Sportarten an einem einzigen Tag. Diese Vielseitigkeit ist der Schlüssel zu ihrer sportlichen Stärke und hält ihren Körper und Geist immer in Bewegung.

Auch bei Nike hat Vielseitigkeit oberste Priorität. Die NikeWomen Fall 2014 Kollektion motiviert und unterstützt Sportlerinnen in ihrem Facettenreichtum. Das breite Footwear- und Apparel-Angebot bietet nicht nur alles, was sie für ihre verschiedenen Workouts brauchen, sondern lässt sie auch vor und nach dem Training gut aussehen.

Im Mittelpunkt steht die revolutionär neue Nike Pro Bra Kollektion. Als Ergebnis einer über zweijährigen Entwicklungsphase, in der geforscht, getestet und designt wurde, entstand eine Kollektion aus fünf Bras, die jeder Sportlerin die richtige Passform und optimale Stützfunktionen liefert.

Darüber hinaus bietet die NikeWomen Fall 2014 Kollektion brandneue Footwear Innovationen, wie den Laufschuh Nike LunarGlide 6 und den Nike Lunar Element, der eigens für High Intensity Trainings designt wurde. Neue Nike Dri-FIT Knits sowie Nike Pro Hypercool und Nike Tech Fleece Silhouetten runden das Sortiment perfekt ab.

Karlie Kloss gilt als eines der weltweit beeindruckendsten und einflussreichsten Models. Ihre Leidenschaft für Sport begann lange vor ihrer Modelkarriere. In ihrer Jugend entdeckte Karlie die Bedeutung von Bewegung und Stärke beim klassischen Ballett. Auch heute kräftigt sie ihren Körper noch immer mit Ballett, ergänzt ihr Fitnessprogramm allerdings um regelmäßige Yoga-Einheiten und Nike Training Club Workouts. Darüber hinaus geht sie regelmäßig laufen.

"Ich liebe unterschiedliche Übungen zur Kräftigung und intensive Workouts wie ich sie gemeinsam mit den Nike Training Club Master Trainern gemacht habe", sagt Karlie Kloss. “Ich mag die Abwechslung und denke, dass vielseitige Übungen den Körper am besten herausfordern und ihn dadurch in jeder Hinsicht stärken."

Erst kürzlich verbrachte Kloss einen Tag mit Nike Training Club Master Trainer Traci Copeland in New York. Dabei trug sie nicht nur die neuesten Fall 2014 Styles, sondern testete sie auch im Studio und während herausfordernden High Intensity Workouts. Außerdem ging sie mit einigen Mitgliedern der New Yorker Running Crew laufen. Die Produkte der NikeWomen Fall 2014 Kollektion sind ab sofort bei ausgewählten Nike Händlern sowie auf Nike.com erhältlich.

 
Neue Boxes-Mieter und Alessi Pop-up Store im Bikini Berlin

Rund drei Monate nach dem Eröffnungsfest der Concept Mall Bikini Berlin Anfang April setzt der erste Mieter-Wechsel in den Bikini Berlin Boxes neue Impulse. Von den insgesamt 19 Boxes, die für einen Zeitraum von drei bis maximal zwölf Monate gemietet werden können, sind fünf seit Juli neu besetzt. Die flexiblen Modulsysteme bieten die Möglichkeit, temporär Ideen und Produkte zu präsentieren sowie besondere Konzepte zu testen. Das deutsche Premiumfashion-Label Laurèl und der Schweizer Naturkosmetikhersteller Weleda feiern mit dem Boxes-Einzug ihr Store-Debüt in der Hauptstadt. Zudem können sich die Besucher auf Edsor Berlin, Glamoury Pharmacy, die Onlineshops Promobo und Le Monde Nallik freuen, während der bereits bekannte Mieter Mercy Would Mako aufgrund des großen Erfolgs erneut mit einer Box vertreten ist.

Am 7. Juli eröffnete Alessi einen Pop-Up Store bei Bikini Berlin. Noch bis Ende des Jahres können sich die Besucher auf die komplette Super&Popular-Kollektion der italienischen Designfabrik freuen. Zudem bietet Alessi auf der 180 Quadratmeter großen Fläche im ersten Obergeschoss Ausstellungen und Events.

Anfang April hat das Berliner Label German Garment in der Box Nr. 16 von Bikini Berlin einen neuen Shop-Standort gefunden. Die angesagte Marke rund um den Moderator Joko Winterscheidt und Schauspieler Matthias Schweighöfer bietet urbane Streetwear zu fairen Preisen. „Der Mall-Charakter und das unkonventionelle Konzept haben uns sofort überzeugt. Wir sind glücklich, Teil des Projekts sein zu dürfen.“ sagt Joko Winterscheidt. Zum Ende ihrer Mietlaufzeit können sich die Besucher auf ein ganz besondere Highlight freuen: Am Samstag, den 2. August gibt es Goodies, Musik und Drinks. Von 16 bis 21 Uhr wird Joko Winterscheidt selbst hinter dem Verkaufstresen stehen.

 

 
Das Internationale Sommerfest für den Kurfürstendamm vom 1. bis 17. August 2014

Anlässlich des Sommerfestes der AG City wird der Kurfürstendamm in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für Berliner und Besucher aus der ganzen Welt. Rund eine Million Gäste erwarten die Veranstalter vom 1. bis 17. August 2014, wenn sich der Breitscheidplatz erneut in eine Shopping- und Flaniermeile mit internationalem Flair verwandelt.

Unter dem Motto "Summer In The City" werden auch in diesem Jahr die weltweit bekannten Einkaufsstraßen der Metropolen Paris, Moskau, London, New York, Rom, Wien und Peking in einem landestypischen Ambiente präsentiert und bieten Spezialitäten, Kultur und Kunsthandwerk ihrer Heimatländer an. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Peking steht in diesem Jahr die Kultur Chinas besonders im Fokus der Veranstaltung. Somit wird China das zweite Veranstaltungs-Wochenende gewidmet.

In diesem Jahr werden den Besuchern neue, hochwertige Stände mit Pagodendächern, ein tägliches Veranstaltungsprogramm mit Darbietungen von Kleinkünstlern sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an den drei Veranstaltungs-Wochenenden geboten. Während das Auftakt-Wochenende ganz im Zeichen der internationalen Partner-Boulevards steht und am 9. August die Kultur Chinas den Schwerpunkt bildet, findet am 10. August "International Music for Charity" mit der Björn Schulz Stiftung statt. Neu im Programm ist ein Berliner Tag am 16. August mit Kunst und Kultur wie dem Auftritt des "Hauptmanns von Köpenick" zum Abschluss der Veranstaltung.

Zur Intensivierung des internationalen Austausches zwischen dem Kurfürstendamm und seinen Part-ner-Boulevards sowie zur Etablierung einer internationalen Marke der führenden Einkaufsstraßen findet im Rahmen von "Summer In The City" zum zweiten Mal ein internationaler Workshop statt. Für diesen wichtigen Erfahrungsaustausch, der im Showroom der Bayerischen Hausbau stattfindet, haben Vertreter vom Vorstand der AG City, der IHK-Berlin, des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg sowie der Straßenpartner aus Wien, Montreal und Paris zugesagt.

Mit rund 900.000 Besuchern im letzten Jahr werden 2014 bis zu eine Million Besucher erwartet. Sie können folgende Prachtstraßen und Plätze entdecken, die mit einer beeindruckenden Kulisse und in einem landestypischen Ambiente abgebildet werden:

1. Petrovka
2. Regent Street, Oxford Street, Bond Street
3. Wangfujing Street, Jinbao Street
4. Times Square, Fifth Avenue
5. Avenue Champs-Élysées
6. Piazza Italia
7. Das Wiener Viertel
8. Der Kurfürstendamm

Die Boulevards werden mit typischen Spezialitäten wie "Fish and Chips" aus London, ausgewählten Whiskysorten aus New York, Kaiserschmarn und Deftigem aus dem Wiener Viertel, Wein, Käse und Meeresfrüchten aus Paris sowie Pizza und Pasta aus Italien auf dem Fest präsentiert. Jeden Tag findet ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit Artisten und Jongleuren statt.

"4. Summer In The City" 2014

vom 1. (ab 16.30 Uhr) bis 17. August 2014
So. - Do. von 10 - 22 Uhr
Fr. & Sa. von 10 - 24 Uhr
Veranstaltungsort: Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Eintritt frei!
(Individueller verkaufsoffener Sonntag am 3. August 2014 von 13 bis 18 Uhr im Europa-Center)

Foto: Darmer

 
AG City lud zum Anrainergespräch ein

Erste Hilferufe kamen durch die Galerie C/O Berlin, den Betreiber der Eventpassage im Yva-Bogen und das city hotel & youth hostel aletto, die unter der Zunahme von Aggressivität und Vandalismus im Umfeld des Bahnhof Zoo leiden.

Diebstahl, erheblicher Alkohol- und Drogenkonsum waren für die AG City Anlass genug, die Anrainer rund um den Bahnhof Zoo am 2. Juli 2014 an einen Tisch zu holen. Gemeinschaftlich und in Abstimmung mit der Polizei soll ein privater Sicherheitsdienst beauftragt werden, um die prekäre Lage in den Griff zu bekommen.

Der Bahnhof Zoo ist seit vielen Jahren ein sozialer Brennpunkt. Der Leiter der Bahnhofsmission, Dieter Puhl, sprach von jährlichen Zuwachsraten Obdachloser im zweistelligen Bereich, vornehmlich aus Osteuropa. Er beklagte die dabei stagnierenden Unterstützungsleistungen und die fehlenden Anlaufstellen für Bedürftige.

Die Deutsche Bahn AG hilft zwar unter anderem durch den Einsatz mobiler Einzelfallhelfer und stellt den Ausbau der Sozialstation im S-Bahn-Bogen in Aussicht. Das jedoch allein reicht nicht aus, um der Lage Herr zu werden.

Die aktuelle Installation der neuen Bahnbrückenbeleuchtung der Hardenbergstraße wird ebenfalls dazu beitragen, dass sich die Anrainer sicherer fühlen. "Die Wartungs- und Betriebskosten für die Bahnbrückenbeleuchtung werden auch durch die Anrainer für zehn Jahre übernommen. Ein zusätzlicher Sicherheitsdienst wäre eine gute Investition für die Zukunft", so Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied der AG City.

 

 
Das Sommerfest am Kurfürstendamm

Unter dem Motto "Summer In The City" werden auch in diesem Jahr die weltweit bekannten Einkaufsstraßen der Metropolen Paris, Moskau, London, New York, Rom, Wien und Peking in einem landestypischen Ambiente präsentiert und bieten Spezialitäten, Kultur und Kunsthandwerk ihrer Heimatländer an. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin-Peking steht die Kultur Chinas besonders im Fokus der Veranstaltung.

Es werden den Besuchern neue, hochwertige Stände mit Pagodendächern, ein tägliches Veranstaltungsprogramm mit Darbietungen von Kleinkünstlern sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an den drei Wochenenden geboten. Während das Auftakt-Wochenende ganz im Zeichen der internationalen Partner-Boulevards steht und am 9. August die Kultur Chinas den Schwerpunkt bildet, findet am 10. August "International Music for Charity" mit der Björn Schulz Stiftung statt. Neu im Programm ist ein Berliner Tag am 16. August mit Kunst und Kultur wie dem Auftritt des "Hauptmanns von Köpenick" zum Abschluss der Veranstaltung.

Öffnungszeiten Sommerfest vom 1. bis 17. August 2014:
Freitag und Samstag 10 bis 24 Uhr (am 01.08.2014 ab 16.30 Uhr)
Sonntag bis Donnerstag 10 bis 22 Uhr

Veranstaltungsort:
Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, 10789 Berlin

Individueller verkaufsoffener Sonntag am 3. August 2014 von 13 bis 18 Uhr im Europa Center

Eintritt frei!

 
Seit Montagmorgen verkehren auf der wichtigen West-Ost-Linie der Stadtbahn keine Züge mehr

Alle paar Minuten entlassen eintrudelnde S-Bahnen am Montagmorgen im Bahnhof Friedrichstraße Passagierschwärme auf Gleis 5 und 6. Sie alle kommen aus Richtung Alexanderplatz und müssen hier die S5, S7 oder S75 verlassen. Seit 4 Uhr fährt keine Stadtbahn mehr zwischen Friedrichstraße und Zoo. Bis zum 4. August sind die Linien wegen Sanierungsarbeiten unterbrochen.

Eine eigentlich lebenserhaltende Ader des Berliner Verkehrsnetzes ist weggebrochen, etwa 600 Züge sind normalerweise pro Tag auf der Stadtbahn unterwegs. "An so einen Bausommer kann ich mich nicht erinnern", sagte Detlef Speier in der vergangenen Woche der Berliner Zeitung. Er arbeitet seit vielen Jahren für die Fahrgastinformation der Berliner S-Bahn. Bis zu 150.000 Fahrgäste sollen pro Tag betroffen sein.

Viele Betroffene stehen am Montagmorgen an der benachbarten Fern- und Regionalbahntrasse im Bahnhof Friedrichstraße. Hier verkehren zum normalen S-Bahn-Tarif zusätzliche Doppelstockzüge bis zum Bahnhof Zoo. Das Gleis ist voll, platzt jedoch nicht aus allen Nähten, genau wie der einfahrende Zug. Im späteren Verlauf des Vormittags drängen sich dann doch die Fahrgäste in den Regionalzügen ab und an dicht an dicht. Vor allem auf dem Abschnitt zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof verstopfen sperrige Koffer und Reiserucksäcke schon einmal das Abteil bis zur Kapazitätsgrenze. Auch Passagiere, die den Ersatzverkehr mit Bussen genutzt haben, berichten von vollen Karossen.

"Es läuft eigentlich alles reibungslos", sagt Christina Dreger, Service-Mitarbeiterin bei der S-Bahn. Sie hilft gestrandeten Fahrgästen und verteilt Informationsbroschüren. "Die Regionalbahnen fahren ja häufig." Sieben mal pro Stunde rollt ein Regionalzug durch den Bahnhof. Auch ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die U5 fährt vom Alexanderplatz aus häufiger als üblich bis zum Zoo, alle vier Minuten.

"Am Morgen hat es hier einen Notarzteinsatz gegeben, da hakte der Fahrplan etwas", erzählt Dreger. "Und natürlich meckert auch der eine oder andere Fahrgast, der von der Sperrung nichts wusste. Aber die allermeisten haben Verständnis."

Obwohl die Bauarbeiten auf der Teilstrecke am 4. August abgeschlossen sein sollen, ist nur ein bedingtes Ende des Bausommers bei der S-Bahn in Sicht. Denn im Anschluss wird bis zum 25. August die Trasse zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof gesperrt. Insgesamt 32 Kilometer verschlissene Schienen gilt es auszutauschen, 2500 Tonnen Schallabsorber zu erneuern und 20.000 Dübel zu ersetzen. 17 Millionen Euro kostet das die Stadt.

Berliner Zeitung, [14.07.2014]

 
Nach dem Abpfiff verwandelte sich der Kurfürstendamm in eine gigantische Diskomeile

Es war eine Nacht, an die viele sich lange zurückerinnern werden und vielleicht gleich heute morgen mit Kopfschmerzen. Der gestrige Abend war nass und kalt. Auf dem bereits gegen 19 Uhr wegen Überfüllung gesperrten Gelände rund um das Brandenburger Tor versammelte sich nach Schätzungen eine halbe Million Menschen und dies im strömenden Regen. Eine halbe Stunde vor Anpfiff des WM-Finales zwischen Deutschland und Argentinien dann tatsächlich das erste Omen: An der Siegessäule, im Westen, ging die Sonne wieder auf, der Regen stockte, und weil das Bier aber weiter floss und in Rio der Ball ins Rollen kam, wurden die Schlachtenbummler für ihre Ausdauer belohnt und brachen in Jubel aus, als ARD-Kommentator Tom Bartels persönlich nach Berlin grüßte.

Ihre Nerven jedoch wurden erst so spät entlastet in diesem packendem Spiel und so konnte man beobachten, dass aber der zweiten Spielhälfte die Stadiongesänge verstummten und alle Aufmerksamkeit sich gebannt auf die Leinwände richtete. Dann traf Mario Götze, und sofort knallte und fackelte es. Jetzt brachen die ohrenbetäubenden Böller los - und zahlreiche bengalische Feuer wurden gezündet, wahrscheinlich zum Erstaunen der Sicherheitskontrolleure an den Eingängen der Fanmeile.

Nach dem Abpfiff ging alles sehr schnell. Wer jetzt nichts verpassen wollte, hatte sich zu beeilen. Dem opulenten Feuerwerk über dem Brandenburger Tor wandten viele nur den Rücken zu, denn den echten Fans war die Richtung klar: Immer dem Strom nach, zum Kurfürstendamm. Wer sich wie der Reporter wirklich beeilte, kam dann recht schnell zum Ernst-Reuter-Platz und ab da dann eigentlich nirgendwo mehr hin. In Berlin herrschte rund um den Kurfürstendamm nach dem Abpfiff in Rio de Janeiro schlicht Ausnahmezustand. Bis 5 Uhr am Morgen tobten Autocorsos und Bierduschen zwischen Leibnizstraße und Tauentzienstraße. Die alles dominierende Stimmung war bier- und fußballselig und da trafen sich deutsche Fankultur und Silvesterstimmung.

Die Polizei schätzt heute morgen, dass 15.000 Menschen in der Nacht auf der Flaniermeile feierten, mit vielleicht fast ebenso vielen hupenden Automobilen. Jeder, der brüllen und lärmen konnte, tat dies nach bestem Gewissen - und auf den Straßen tanzten Hundertschaften entfesselter Fans mit ihren Flaggen und Flaschen. Viele der am Ku'damm ortsüblichen BMWs mit den getönten Scheiben hatten schwarz-rot-goldene Blondinen auf dem Dach sitzen, Motorradbanden ließen ihre Motoren jaulen und Otto Normalberliner versuchte mit Einsatz der Warnblinker und Dauerhupen alles aus seinem Kleinwagen zu holen, was möglich war.

Gegen drei Uhr morgens traf ein Traktor aus dem brandenburgischen Umland auf dem Ku'damm ein, der in einem Anhänger den örtlichen Fußballverein in die Hauptstadt schleppte. Bei der gestrigen Verkehrslage muss er wohl mit dem Abpfiff zur Pilgerfahrt nach Charlottenburg gestartet sein. Champagner floss bei den einen, Bier bei den anderen, aber eines hatten in dieser Fannacht alle gemeinsam: den Wahnsinn dieser Siegernacht im Herzen.

Der Tagesspiegel, [14.07.2014]

 

 
Sommerferien Öffnungszeiten

In den Ferien hat der Ballettshop Güldner geänderte Öffnungszeiten: Vom 14.07. bis 17.08.2014 monatgs - freitags 12:00 - 18:30 Uhr / samstags geschlossen!

Ab dem 18.08.2014 hat der Ballettshop Güldner wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet

Das Team vom Ballettshop freut sich auf Ihren Besuch!

 

 
Berlin jubelt zur WM 2014

Am Sonntag ist es so weit: Die deutsche Elf spielt in Rio um den WM-Titel. Nun wurde bekannt gegeben, dass das Team danach auf der Fanmeile in Berlin feiern will - aber nur, falls die Mannschaft den Pokal im Gepäck hat.

Es war der definitiv letzte Akt des Sommermärchens: mit Gänsehautfeeling, unglaublicher Begeisterung, aber auch Tränen. Schließlich war der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 – wie gerade Brasilien – im Halbfinale ausgeschieden und „nur“ Dritter geworden und der Bundestrainer der Herzen, Jürgen Klinsmann, verabschiedete sich kurz darauf.
Trotzdem hat Fanmeilen-Veranstalter Willy Kausch den Empfang für die Nationalelf auf der Berliner Fanmeile vor acht Jahren in guter Erinnerung. Und freut sich über die Nachricht des DFB: Im Fall eines WM-Finalsieges der deutschen Elf wollen die Spieler kommenden Dienstag am Brandenburger Tor den Jubel der Fans entgegennehmen.

Veranstalter haben Genehmigung, die Fanmeile zu verlängern

Senatssprecher Richard Meng ist optimistisch: „Ganz Berlin würde sich freuen“, sagt er. Nicht nur Berlin, meint Willy Kausch. 2008, nach der Fußball-Europameisterschaft, gab es ebenfalls einen Empfang, da war Deutschland Zweiter und Löw schon Trainer – es müsste jetzt also die Steigerung kommen, wünscht sich der Fanmeilen-Veranstalter. Die Fanmeile schließt regulär nach dem Finalspiel am Sonntag. Organisatorische Probleme sieht Kausch aber nicht: „Wir haben Genehmigung, die Fanmeile bis Dienstag zu verlängern“, sagt er. Und freut sich, dass es diesmal, anders als 2006 eine klare Ansage vom DFB gibt: Die Elf kommt nur, wenn sie gewinnt.

Kommen die Toten Hosen?

Kausch erwartet die Jungs im Fall der Fälle am Dienstag zwischen 12 und 14 Uhr und hat bereits mit seinen Partnern Vorbereitungen beraten. Zwar wurde die Meile schon zum Halbfinale um 500 Meter verlängert, aber da kamen wegen des Regens nur etwa 150 000 Fans. Am Sonntag und Dienstag könnten es viel, viel mehr werden, zumal da bislang endlich mal kein Regen angesagt ist.
„Für den Empfang müssen wir die Bühne umbauen“, sagt Kausch. Auch ein musikalisches Rahmenprogramm wird geplant. Allerdings hoffe man da auf die Hilfe von Medienpartnern wie ARD und ZDF. „Die haben andere Mittel und Möglichkeiten“, sagt Kausch: „Die Toten Hosen mit ,Tage wie diese‘ – das wärs doch.“

Für das Finale am Sonntag steht zusätzliches Personal bereit

Aber auch die Sicherheit darf nicht zu kurz kommen. Zum Spiel gegen Argentinien am Sonntag, Beginn: 21 Uhr, stellen die beteiligten Behörden schon mal zusätzliches Personal bereit. Im Lagezentrum vor Ort wird entschieden, ob und wann die Fanmeile aus Sicherheitsgründen wegen Überfüllung geschlossen wird. Anja Marx vom Veranstalter rät den Fans, möglichst schon am Nachmittag zu kommen. Abends könnte es zu spät sein. Fest steht inzwischen, dass nach Ende des Spiels ein großes Feuerwerk gezündet wird.

Am Sonntag soll es sonnig und warm werden. Deshalb rechnen die Sanitäter vom DRK mit weit mehr Hilfseinsätzen als beim verregneten Halbfinalspiel gegen Brasilien. 120 Helfer seien da, "zusätzliche Kräfte in Reserve", sagte DRK-Sprecher Rüdiger Kunz. Vier Behandlungszelte sind über die Strecke verteilt aufgebaut. Dazwischen laufen 16 Helfer-Teams Streife. Beim Brasilien-Spiel gab es 86 kleinere Hilfseinsätze und fünf Notfälle. Letzteres betraf vor allem Menschen mit akuten Kreislaufproblemen oder Kontrollverlust nach zuviel Alkohol.

Beim Brasilien-Spiel gab es 86 kleinere Hilfseinsätze und fünf Notfälle

Vor allem junge Frauen würden auf die Fanmeile gehen, ohne vorher etwas zu trinken, weil sie sich vor öffentlichen Toiletten fürchteten, erzählt Kunz. Dann besteht die Gefahr, dass sie dehydrieren und zusammenbrechen. Häufiger registriert würden auch Fußverletzungen, wenn Fans in Badelatschen oder Sandalen auf die Meile gehen. Wichtig seien auch Kopfbedeckung und Sonnencreme. Das Publikum habe ein Lob verdient, findet Kunz. "Die Besucher sind im Vergleich zu 2006 und 2010 überraschend diszipliniert."

Der Fahrgastverband Igeb fordert, dass BVG und S-Bahn vor allem nach Spielschluss auf den wichtigsten Linien mehr Busse und Bahnen einsetzen – auch für die Besucher in der Alten Försterei, in der ebenfalls ein Public Viewing stattfindet. Die BVG werde ihre Betriebszeiten auf mehreren Linien verlängern, sagte Sprecher Markus Falkner. Ein Bahnsprecher verwies darauf, dass die S-Bahn schon bei den bisherigen Spielen mehr Züge eingesetzt habe. Gefahren werde auch am Sonntag bis 1.30 Uhr. Nach Ansicht der Igeb sollten Veranstalter verpflichtet werden, mit den Verkehrsunternehmen im Voraus ein Konzept zu entwickeln – für die nächsten Sommermärchen.

Der Tagesspiegel, [10.07.2014]

 

 
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