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Le Petit Château de Noël ...
So lautet das Thema unserer diesjährigen Adventsausstellung zu der wir Sie gerne ab dem 15. November 2014 einladen! Genießen Sie jeden Samstag bei Waffelduft und stimmungsvollen Melodien eine einzigartige Welt, welche die Schönheit der Weihnachtszeit in all ihren Facetten wiederspiegelt. Funkelnde Kugeln paaren sich mit glitzerndem Engelshaar und anmutigen, leichten Federn und erschaffen so kleine Kunstwerke, die auch in Ihrem Heim den unbeschreiblichen Zauber dieser Jahreszeit Wirklichkeit werden lassen. Natürlich fertigen unsere Floristen Ihnen auch ganz individuelle Arrangements nach Ihren Wünschen.
Le Petit Château de Noël ...
Le Petit Château de Noël … Ein weihnachtlicher Spaziergang durch das Märchenschloss.
So lautet das Thema unserer diesjährigen Adventsausstellung zu der wir Sie gerne ab dem 15. November 2014 einladen! Genießen Sie jeden Samstag bei Waffelduft und stimmungsvollen Melodien eine einzigartige Welt, welche die Schönheit der Weihnachtszeit in all ihren Facetten wiederspiegelt. Funkelnde Kugeln paaren sich mit glitzerndem Engelshaar und anmutigen, leichten Federn und erschaffen so kleine Kunstwerke, die auch in Ihrem Heim den unbeschreiblichen Zauber dieser Jahreszeit Wirklichkeit werden lassen. Natürlich fertigen unsere Floristen Ihnen auch ganz individuelle Arrangements nach Ihren Wünschen.

 
Stadtplätze, die kaum begeistern
In der westlichen Innenstadt werden immer mehr Plätze umgestaltet

Manche Plätze rund um den Kurfürstendamm sind schon neu gestaltet, weitere sollen folgen – doch ob es sich wirklich um Aufwertungen handelt, bleibt umstritten.
In der westlichen Innenstadt werden immer mehr Plätze umgestaltet

Manche Plätze rund um den Kurfürstendamm sind schon neu gestaltet, weitere sollen folgen – doch ob es sich wirklich um Aufwertungen handelt, bleibt umstritten. Aktuell lebt vor allem die jahrelange Auseinandersetzung um die Zukunft des Olivaer Platzes in Wilmersdorf wieder auf: Am Mittwochabend beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf mit mehr als 800 Einwendungen, die Bürger im Bebauungsplanverfahren schriftlich eingereicht hatten.

Zu den Kritikern gehören Anwohner, Händler, die AG City, die IHK und die CDU.

Am Mittwoch startete die Webseite www.olivaer-platz-retten.de. Dahinter stehen der Bundestagsabgeordnete und Ex-Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler sowie Stefan Evers, Stadtentwickungsexperte der Berliner CDU-Fraktion.

Für einen Einwohnerantrag an die BVV wollen die Umbaugegner 1000 Unterschriften sammeln. Ihr Hauptanliegen ist es, die 123 Parkplätze zu erhalten, da Autofahrer große Probleme hätten, ihren Wagen im Kiez am Ku’damm abzustellen. Dagegen beschloss die rot-grüne Mehrheit im Bezirk schon vor zwei Jahren, alle Stellplätze entfernen, um die Grünanlage zu vergrößern.

Möglichst viele Bäume sollen bleiben

An der Sitzung des Ausschusses nahmen mehr als 50 Anwohner teil. Einige verlangten, Baumfällungen in dem „Biotop“ zu vermeiden. „Wir müssen noch mal über den Baumbestand reden“, stimmte Baustadtrat Marc Schulte (SPD) zu, so sahen es auch die Fraktionen der SPD und der Grünen. Bisher ist geplant, 70 der 148 vorhandenen Bäume zu fällen und dafür 85 neue zu pflanzen. Naturgemäß würde es lange dauern, bis diese so hoch wie die alten werden. Beim Streit ums Parken gab es keine Annäherung.

Anwohner forderten eine Bürgerbefragung, die bisherige Beteiligung reiche nicht aus. Das sah Schulte anders, er listete mehr ein halbes Dutzend Bürgerversammlungen und öffentliche Ausschussberatungen in den vorigen vier Jahren auf. Unter anderem seien Entwürfe im Amerika-Haus diskutiert und ausgestellt worden.

Anrainer kündigen Klagen an

Die Kosten des Umbaus nach Plänen des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Das Geld stammt aus dem Senatsprogramm „Aktive Zentren“ und muss bis 2019 ausgegeben sein, sonst verfällt der Anspruch. Die Arbeiten sollen 2015 oder spätestens 2016 beginnen. Zum Konzept gehören ein Café statt des Imbisses an der Konstanzer Straße und ein barrierefreier „Inklusions-Spielplatz“ auf der bisherigen Parkplatzfläche, der auf eine Initiative der Linken-Politikerin Marlene Cieschinger und der Piratenfraktion zurückgeht.

Wann es losgeht, hängt auch von möglichen Gerichtsverfahren ab. Eine Anwaltskanzlei am Olivaer Platz hat angekündigt, gegen den Wegfall der Parkplätze zu klagen. Viele Argumente gegen die Planungen hat außerdem der Anwohner und frühere Berliner Fughafenchef Hans-Henning Romberg gesammelt. „Ich scheue mich nicht, als Privatmann zu klagen“, sagte er.

Mangelnde Grünpflege

Einig waren sich Bürger und Politiker aller Parteien nur darin, dass der Park auf dem Olivaer Platz aktuell in einem beklagenswerten Zustand sei und zu wenig gepflegt werde. Hundekot, Urinlachen und Drogenkonsum gehören zu den oft genannten Problemen. Viele Anwohner bezweifeln, dass ein neuer Park daran etwas ändere. Eine nach heutigen Maßstäben gestaltete Anlage lasse sich aber leichter instand halten als eine aus den 1960er Jahren, sagte Stadtrat Schulte. Zusätzlich wünscht er sich „bürgerschaftliches Engagement wie am Lietzensee oder dem Bundesplatz“.

Einzelne Bürger sprachen sich für die geplanten Umbauten aus: Die jetzigen vielen Ecke und Winkel schreckten Kinder und Mütter ab, nachts traue man sich kaum hindurch.

Das Café am Lehniner Platz lässt auf sich warten

Viele Beschwerden gibt es über den recht kahl wirkenden Lehniner Platz gegenüber der Schaubühne. Im Sommer 2012 kamen ein Brunnen, eine Baumreihe, Sitzbänke und eine Boulebahn hinzu – nicht aber das angekündigte Café, das den Platz beleben sollte. Das sei nicht die Schuld des Bezirks, sagt der Baustadtrat.

Geplant war, dass der Betreiber eines früheren Kiosks das Café baut und betreibt. Der Unternehmer sehe sich dazu nicht mehr in der Lage und sei nach Kenntnis der Bezirks pleite, sagt Schulte. Denkbar sei eine Neuausschreibung. Alternativ könnten umliegende Lokale im Sommer Gäste auf dem Platz bewirten.

Friedhofsähnliche Stelen

Viel Kritik hatte es schon nach der Neugestaltung des Mittelstreifens der Tauentzienstraße mit leicht zu pflegenden, aber eintönigen Eibenbeeten gegeben. Tagesspiegel-Leser beschwerten sich außerdem über den ehemaligen Rankeplatz, der seit 2012 Friedrich-Hollaender-Platz heißt. Die neue Gestaltung mit Steinstelen erinnert manche Passanten an einen Friedhof oder das Holocaust-Mahnmal in Mitte. Immerhin gebe es nun einen Brunnen, heißt es dazu vom Bezirk.

Am neuen Urania-Vorplatz fehlt noch was

Vor der Schöneberger Urania wundern sich Passanten unterdessen, warum für 500 000 Euro aus dem Plätzeprogramm des Senats nur eine Asphaltfläche mit eingelassenen goldenen Linien entstanden ist, die als Symbole für die Wissenschaft gedacht sind. Der Tempelhof-Schöneberger Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) weist darauf hin, dass der neue Urania-Vorplatz noch nicht fertig sei, auch wenn er Anfang September feierlich eröffnet wurde. Laut Krüger kommen bald noch vier Bäume und zwei Sitzbänke hinzu.

Urania-Geschäftsführer Ulrich Bleyer lobt die Neugestaltung, weil man den Platz nun mit Sonderveranstaltungen „bespielen“ könne. Zwischen den früheren kleinen Beeten sei das kaum möglich gewesen.

Der Tagesspiegel, [25.09.2014]; Simulation: Promo

 

 
"O´zapft is" im Hotel Palace Berlin
Erleben Sie besonderes Flair in Dirndl und Lederhosen in der Palace Wies’n Lounge

"O´zapft is" gibt es längst nicht nur in München, sondern auch das Hotel Palace Berlin holt ein Stück Oktoberfest in die Hauptstadt.
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"O´zapft is" gibt es längst nicht nur in München, sondern auch das Hotel Palace Berlin holt ein Stück Oktoberfest in die Hauptstadt.

Erleben Sie besonderes Flair in Dirndl und Lederhosen mit kleinen bayerischen Schmankerln und Getränken in der Palace Wies’n Lounge.

Original Münchner Weißwurst, hausgemachter Obazda, Bretz’n, Allgäuer Büble Bierspezialitäten und bayerische Festmusik dürfen natürlich nicht fehlen. Verweilen Sie mit Festbier oder einem Gläschen Champagner mitten im Zentrum der City West.

Vom 20. September bis 5. Oktober 2014
Täglich geöffnet von 10 bis 21 Uhr

Weitere Informationen unter 030 2502-0 oder unter hotel@palace.de.

 

 
So lautet das Thema unserer diesjährigen Adventsausstellung zu der wir Sie gerne ab dem 15. November 2014 einladen! Genießen Sie jeden Samstag bei Waffelduft und stimmungsvollen Melodien eine einzigartige Welt, welche die Schönheit der Weihnachtszeit in all ihren Facetten wiederspiegelt. Funkelnde Kugeln paaren sich mit glitzerndem Engelshaar und anmutigen, leichten Federn und erschaffen so kleine Kunstwerke, die auch in Ihrem Heim den unbeschreiblichen Zauber dieser Jahreszeit Wirklichkeit werden lassen. Natürlich fertigen unsere Floristen Ihnen auch ganz individuelle Arrangements nach Ihren Wünschen.

 

 
In der westlichen Innenstadt werden immer mehr Plätze umgestaltet

Manche Plätze rund um den Kurfürstendamm sind schon neu gestaltet, weitere sollen folgen – doch ob es sich wirklich um Aufwertungen handelt, bleibt umstritten. Aktuell lebt vor allem die jahrelange Auseinandersetzung um die Zukunft des Olivaer Platzes in Wilmersdorf wieder auf: Am Mittwochabend beschäftigte sich der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf mit mehr als 800 Einwendungen, die Bürger im Bebauungsplanverfahren schriftlich eingereicht hatten.

Zu den Kritikern gehören Anwohner, Händler, die AG City, die IHK und die CDU.

Am Mittwoch startete die Webseite www.olivaer-platz-retten.de. Dahinter stehen der Bundestagsabgeordnete und Ex-Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler sowie Stefan Evers, Stadtentwickungsexperte der Berliner CDU-Fraktion.

Für einen Einwohnerantrag an die BVV wollen die Umbaugegner 1000 Unterschriften sammeln. Ihr Hauptanliegen ist es, die 123 Parkplätze zu erhalten, da Autofahrer große Probleme hätten, ihren Wagen im Kiez am Ku’damm abzustellen. Dagegen beschloss die rot-grüne Mehrheit im Bezirk schon vor zwei Jahren, alle Stellplätze entfernen, um die Grünanlage zu vergrößern.

Möglichst viele Bäume sollen bleiben

An der Sitzung des Ausschusses nahmen mehr als 50 Anwohner teil. Einige verlangten, Baumfällungen in dem „Biotop“ zu vermeiden. „Wir müssen noch mal über den Baumbestand reden“, stimmte Baustadtrat Marc Schulte (SPD) zu, so sahen es auch die Fraktionen der SPD und der Grünen. Bisher ist geplant, 70 der 148 vorhandenen Bäume zu fällen und dafür 85 neue zu pflanzen. Naturgemäß würde es lange dauern, bis diese so hoch wie die alten werden. Beim Streit ums Parken gab es keine Annäherung.

Anwohner forderten eine Bürgerbefragung, die bisherige Beteiligung reiche nicht aus. Das sah Schulte anders, er listete mehr ein halbes Dutzend Bürgerversammlungen und öffentliche Ausschussberatungen in den vorigen vier Jahren auf. Unter anderem seien Entwürfe im Amerika-Haus diskutiert und ausgestellt worden.

Anrainer kündigen Klagen an

Die Kosten des Umbaus nach Plänen des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Das Geld stammt aus dem Senatsprogramm „Aktive Zentren“ und muss bis 2019 ausgegeben sein, sonst verfällt der Anspruch. Die Arbeiten sollen 2015 oder spätestens 2016 beginnen. Zum Konzept gehören ein Café statt des Imbisses an der Konstanzer Straße und ein barrierefreier „Inklusions-Spielplatz“ auf der bisherigen Parkplatzfläche, der auf eine Initiative der Linken-Politikerin Marlene Cieschinger und der Piratenfraktion zurückgeht.

Wann es losgeht, hängt auch von möglichen Gerichtsverfahren ab. Eine Anwaltskanzlei am Olivaer Platz hat angekündigt, gegen den Wegfall der Parkplätze zu klagen. Viele Argumente gegen die Planungen hat außerdem der Anwohner und frühere Berliner Fughafenchef Hans-Henning Romberg gesammelt. „Ich scheue mich nicht, als Privatmann zu klagen“, sagte er.

Mangelnde Grünpflege

Einig waren sich Bürger und Politiker aller Parteien nur darin, dass der Park auf dem Olivaer Platz aktuell in einem beklagenswerten Zustand sei und zu wenig gepflegt werde. Hundekot, Urinlachen und Drogenkonsum gehören zu den oft genannten Problemen. Viele Anwohner bezweifeln, dass ein neuer Park daran etwas ändere. Eine nach heutigen Maßstäben gestaltete Anlage lasse sich aber leichter instand halten als eine aus den 1960er Jahren, sagte Stadtrat Schulte. Zusätzlich wünscht er sich „bürgerschaftliches Engagement wie am Lietzensee oder dem Bundesplatz“.

Einzelne Bürger sprachen sich für die geplanten Umbauten aus: Die jetzigen vielen Ecke und Winkel schreckten Kinder und Mütter ab, nachts traue man sich kaum hindurch.

Das Café am Lehniner Platz lässt auf sich warten

Viele Beschwerden gibt es über den recht kahl wirkenden Lehniner Platz gegenüber der Schaubühne. Im Sommer 2012 kamen ein Brunnen, eine Baumreihe, Sitzbänke und eine Boulebahn hinzu – nicht aber das angekündigte Café, das den Platz beleben sollte. Das sei nicht die Schuld des Bezirks, sagt der Baustadtrat.

Geplant war, dass der Betreiber eines früheren Kiosks das Café baut und betreibt. Der Unternehmer sehe sich dazu nicht mehr in der Lage und sei nach Kenntnis der Bezirks pleite, sagt Schulte. Denkbar sei eine Neuausschreibung. Alternativ könnten umliegende Lokale im Sommer Gäste auf dem Platz bewirten.

Friedhofsähnliche Stelen

Viel Kritik hatte es schon nach der Neugestaltung des Mittelstreifens der Tauentzienstraße mit leicht zu pflegenden, aber eintönigen Eibenbeeten gegeben. Tagesspiegel-Leser beschwerten sich außerdem über den ehemaligen Rankeplatz, der seit 2012 Friedrich-Hollaender-Platz heißt. Die neue Gestaltung mit Steinstelen erinnert manche Passanten an einen Friedhof oder das Holocaust-Mahnmal in Mitte. Immerhin gebe es nun einen Brunnen, heißt es dazu vom Bezirk.

Am neuen Urania-Vorplatz fehlt noch was

Vor der Schöneberger Urania wundern sich Passanten unterdessen, warum für 500 000 Euro aus dem Plätzeprogramm des Senats nur eine Asphaltfläche mit eingelassenen goldenen Linien entstanden ist, die als Symbole für die Wissenschaft gedacht sind. Der Tempelhof-Schöneberger Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) weist darauf hin, dass der neue Urania-Vorplatz noch nicht fertig sei, auch wenn er Anfang September feierlich eröffnet wurde. Laut Krüger kommen bald noch vier Bäume und zwei Sitzbänke hinzu.

Urania-Geschäftsführer Ulrich Bleyer lobt die Neugestaltung, weil man den Platz nun mit Sonderveranstaltungen „bespielen“ könne. Zwischen den früheren kleinen Beeten sei das kaum möglich gewesen.

Der Tagesspiegel, [25.09.2014]; Simulation: Promo

 
Erleben Sie besonderes Flair in Dirndl und Lederhosen in der Palace Wies’n Lounge

"O´zapft is" gibt es längst nicht nur in München, sondern auch das Hotel Palace Berlin holt ein Stück Oktoberfest in die Hauptstadt.

Erleben Sie besonderes Flair in Dirndl und Lederhosen mit kleinen bayerischen Schmankerln und Getränken in der Palace Wies’n Lounge.

Original Münchner Weißwurst, hausgemachter Obazda, Bretz’n, Allgäuer Büble Bierspezialitäten und bayerische Festmusik dürfen natürlich nicht fehlen. Verweilen Sie mit Festbier oder einem Gläschen Champagner mitten im Zentrum der City West.

Vom 20. September bis 5. Oktober 2014
Täglich geöffnet von 10 bis 21 Uhr

Weitere Informationen unter 030 2502-0 oder unter hotel@palace.de.

 

 
Rund um den Kurfürstendamm verändert Berlin sein glänzendes Gesicht

An schmissigen Schlagzeilen über den Kurfürstendamm mangelt es gerade mal wieder nicht – und viele davon zeigen, wie begehrt das Zentrum der westlichen Berliner Innenstadt ist. Rund um Karstadt ist ein Shoppingcenter geplant, für das Ku’damm-Karree mit den zwei Boulevardtheatern interessieren sich neue Investoren, und am östlichen Ende der 3,5 Kilometer langen Straße entsteht das Hochhaus „Upper West“.

Die AG City will sogar die Tauentzienstraße nebenan in Kurfürstendamm umbenennen, blitzt damit jedoch bei Bezirkspolitikern ab.

Alle reden vom neuen Aufschwung des Ku’damms, dessen Entwicklung wir jetzt noch ausführlicher im Ku’damm-Blog zeigen.

„Der Ku'damm ist moderner und internationaler denn je“

Vor allem für die vielen Luxusläden ist der Ku’damm bekannt – auch unter Gangstern, die soeben einen Geldtransporter am Apple-Store und einen Juwelier am Olivaer Platz beraubten. Spitzenmieten für Geschäfte sind auf 300 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Einen „rasanten“ Aufschwung der „absoluten Top-1A-Lage“ sieht die Immobiliengesellschaft CBRE. Der Ku’damm habe „eine traumhafte Entwicklung genommen“ und sei „moderner und internationaler denn je“, findet Klaus-Jürgen Meier, Vorsitzender der AG City.

Etwa 3,76 Millionen Treffer zeigt die Internet-Suchmaschine Google für Berlin und den Kurfürstendamm an – weit mehr als die 2,17 Millionen für die Friedrichstraße in Mitte, von der früher oft behauptet wurde, sie überflügele den angeblich verstaubten alten Westen. Das war aber nie so, wie auch Passantenzählungen von Maklerfirmen bewiesen.

Schaufenster des Westens

Allerdings schließen fast alle Läden um 20 Uhr, und danach ist wenig los. Die größten Menschenmassen hat es in den 1990er Jahren bei der Love Parade gegeben – und beim Mauerfall am 9. November 1989, als das Kranzler-Eck der Sehnsuchtsort vieler Ost-Berliner war. „Schaufenster des Westens“ hießen Ku’damm und Tauentzienstraße in den Zeiten des Kalten Krieges.

Rundum werden immer mehr Wohnungen gebaut

Auch als Wohngegend ist die Umgebung einer der gefragtesten Orte Berlins, vor allem südlich des Ku’damms gab und gibt es viele Neubauten. So legt die Sanus AG am Donnerstag den Grundstein für 221 Wohnungen an der Seesener Straße nahe dem S-Bahnhof Halensee. Im Haus Cumberland und in der Emser Straße entstanden Luxuswohnungen. Die Kleingartenkolonie an der Württembergischen Straße musste mehr als 200 Wohnungen weichen. An der Lietzenburger Straße entstehen die „Charlottenhöfe“ mit 75 Wohnungen und „Concierge- und Butler-Service“. Nur einen Steinwurf entfernt wächst das „Quartier Pariser Straße“ mit 43 Wohnungen an der Stelle der früheren Disko „Madow“ am Olivaer Platz heran. All diese Projekte richten sich an eine zahlungskräftige Klientel.

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) lobt die Vielfältigkeit des Ku’damms, der eine Flaniermeile geblieben sei. „Man möchte auf den Plätzen sitzen“, deshalb plane der Bezirk eine Neugestaltung des Joachimsthaler Platzes.

Bei jeder Fußball-WM rollt der Autokorso

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft rollte nach jedem Sieg der deutschen Elf ein langer Autokorso über den Boulevard, der spätestens seit der Fußball-WM 2006 eine inoffizielle Festmeile der Fans ist. Besonders groß ist das Gehupe und Gedränge stets an der Ecke Joachimsthaler Straße vor dem Neuen Kranzler-Eck. Dieser vom Architekten Helmut Jahn entworfene Glaspalast galt nach der Eröffnung im Jahr 2000 als wegweisend für viele weitere Projekte.

Junge Menschen lockt abends wenig

Junge Leute zieht es fast nur tagsüber an den Ku’damm, wo sich Modefilialisten nahe der Gedächtniskirche angesiedelt haben. Die Clubszene dagegen hat sich weitgehend verabschiedet. Zu den wenigen Ausnahmen zählen die „Puro Sky Lounge“ im Europa-Center sowie „Maxxim“, „First“ und „Q-Dorf“ an der Joachimsthaler Straße. Szenekenner der Berliner „Club Commission“ glauben nicht an ein größeres Comeback – dafür seien die Mieten zu hoch.

Nachtschwärmer freuen sich daher über jeden neuen Treffpunkt in der Nähe. Ein Beispiel ist die „Monkey Bar“, die Anfang dieses Jahres im zehnten Stock des Hotels „25hours“am Zoo eröffnete. Der Andrang ist so groß, dass oft Türsteher den Einlass regeln.

Das gastronomische Leben spielt sich vor allem in Seitenstraßen ab

Ältere Berliner vermissen Institutionen wie die Cafés Möhring und Kranzler, Letzteres ist auf seine kleine Rotunde geschrumpft. Die Kaffeekränzchen-Ära scheint vorbei, auch wenn es einige Cafés am Straßenrand gibt – etwa das „Einstein“ am George-Grosz-Platz, „Wohlfahrt’s & Dressler“ im Ku’damm-Karree oder die „Brasserie Le Paris“ im Maison de France. Einem klassischen Kaffeehaus gleicht am ehesten das Ende 2012 eröffnete „Grosz“ im Haus Cumberland mit acht Meter hohen Decken, Jugendstilsäulen und Marmorboden.

Noch immer finden viele Touristen, es gebe zu wenig Gastronomie. Die Lösung scheint jedoch einfach: Man muss nur ein paar Schritte in die Seitenstraßen gehen, wo sich ein Lokal ans nächste reiht.

Menschenschlangen sind abends vor dem Theater und der Komödie am Kurfürstendamm zu sehen. Von den einst zahlreichen Kinos ist dagegen fast keines mehr übrig, in bekannten früheren Spielstätten der Berlinale verkaufen heute Modeläden. Direkt am Boulevard gibt es noch die Astor Film Lounge und das Cinema Paris im Maison de France. Nicht weit entfernt hat Ende 2013 der modernisierte große Zoo-Palast eröffnet, in dem auch wieder die Berlinale gastiert.

In Halensee sind die Menschenströme nicht angekommen

Ruhig geht es im westlichen Straßenteil in Halensee zu, wo der Rathenauplatz das Ende bildet und Wolf Vostells „Beton-Cadillacs“ an den „Skulpturenboulevard“ im Jahr 1987 erinnern. Am S-Bahnhof Halensee hat Ende 2013 ein großer neuer Baumarkt ein eigenes Zeichen gesetzt. Mehrere andere Läden und Lokale im Bereich bis zur Schaubühne am Lehniner Platz stehen leer.

Die Prachtstraße geht auf Bismarck zurück

2011 hatten die Anlieger des Ku’damms dessen 125. Geburtstag gefeiert. Eigentlich ist er viel älter: Kurfürst Joachim II hatte um 1542 einen Reitweg anlegen lassen. Aber erst Otto von Bismarck regte den Ausbau zur 53 Meter breiten Prachtstraße an, zu der ursprünglich noch die heutige Budapester Straße gehörte. Als Geburtstag des Boulevards gilt der 5. Mai 1886, als die erste Dampf-Straßenbahn fuhr. 2016 könnte die AG City das 130. Jubiläum feiern. Ob es wieder ein großes Fest gibt, ist noch offen. Flaniert wird hier sowieso jeden Tag.

Der Tagesspiegel, [24.09.2014]; Simulationen: Promo

 
40.004 Läufer sind beim 41. Berlin-Marathon am Start

Nicht der beste Internetzugang hat entschieden, sondern das Glück. Wenn am kommenden Sonntag auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt 40.004 Läufer an den Start gehen, sind 31.000 von ihnen mit einer Art Glücksfaktor unterwegs. Sie haben ihre Startplätze erstmals durch einen Losentscheid erhalten.

Der Veranstalter SCC Events hat dieses Verfahren eingeführt, weil die verfügbaren Startplätze für den vorherigen Jubiläums-Marathon binnen dreieinhalb Stunden im Internet ausgebucht waren. Bei der Verlosung unter 74707 Bewerbern hatten alle die gleiche Chance, sagt SCC-Geschäftsführer Jürgen Lock.

Die Berliner Sportler schneiden sogar etwas besser ab. Während die Zahl der Starter aus Deutschland mit mehr als 17.000 konstant blieb, ist der Anteil der Berliner auf rund 6500 gestiegen, sonst waren nur etwa 5500 Hauptstädter am Start. Unter den insgesamt 130 Nationen stellen die Dänen mit 3500 Sportlern die zweitstärkste Fraktion, dann folgen die Briten mit 3000.

Erstmals gibt es im Netz auch eine interaktive Karte, auf der die Starter Informationen zum Lauf finden, Zuschauer etwas über die 80 Bands an der Strecke erfahren und die Berliner sehen können, ab wann welche Straße gesperrt ist. Am Donnerstag beginnen die Sperrungen auf der Straße des 17. Juni.

Berliner Zeitung, [22.09.2014]

 
Berlin beinahe Schlusslicht in bundesweiter Arbeitslosenstatistik

Laut Arbeitslosenstatistik vom August 2014 verfehlt Berlin den letzten Platz im Bundesländer-Ranking nur um 0,1 Prozent und liegt somit mit 11,1 Prozent Arbeitslosenquote nur knapp vor Bremen. Umfragen haben ergeben, dass von all denen, die Arbeit haben rund jeder zweite unzufrieden mit seinem Job ist.

Unter der Schirmherrschaft des JobPoint Charlottenburg-Wilmersdorf veranstalten die Wilmersdorfer Arcaden am Donnerstag dem 25. September 2014 von 10:00 bis 20:00 Uhr eine ganz besondere Jobmesse. Unter dem Titel "Shop a Job!" haben interessierte Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit direkt auf ihren potenziellen neuen Arbeitgeber zu treffen, Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen und vor Ort ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben.

Auf dem "Marktplatz" in den Wilmersdorfer Arcaden präsentieren sich insgesamt 49 regionale und internationale Unternehmen. Vom Bäcker über den Friseursalon und Pflegedienst bis hin zum TÜV Rheinland und zu McDonalds sind viele unterschiedliche Branchen vertreten.

 

 
Das Gefühl von "Savoir-Vivre“ und der Ursprung der französischen Küche bleibt bestehen

Nach einer mehrmonatigen und umfangreichen Umgestaltung eröffnete das Restaurant Le Faubourg kürzlich nicht nur mit einem veränderten Interior-Design, sondern auch mit einem ganz neuen gastronomischen Konzept!

Weiterhin bestehen bleibt das Gefühl von "Savoir-Vivre" und der Ursprung der französischen Küche, für das auch schon die "Brasserie" bekannt war. Unter der Leitung von Chef de Cuisine Felix Mielke wird die Interpretation der französischen Küche allerdings noch deutlicher spürbar. Beginnend mit den "Starters to Share" können Sie auf eine einfache und unkonventionelle Weise Ihr gemeinsames Abendessen beginnen.

Bei den Hauptgängen haben Sie stets die Wahl zwischen den traditionellen Zubereitungsweisen und den jeweils modernen Interpretationen des Gerichts. Der Schwerpunkt liegt hier weiterhin auf französischen Gerichten mit regionalen und saisonalen Produkten. Die den Jahreszeiten angepasste Karte bietet auch weiterhin zum Lunch wechselnde Gerichte an, die der neuen Philosophie des Restaurants entsprechen.

Die neue Karte des Restaurants können Sie hier entdecken:

Ein weiteres Highlight ist das überarbeitete Sortiment der Weine, das die Kreationen von Felix Mielke komplementiert. Der jüngste Sommelier Deutschlands, Mathias Brandweiner, berät über die außergewöhnlichen Weine, die vor allem von deutschen und französischen Winzern mit kleinen Familienbetrieben stammen.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das neue Le Faubourg - Maître Robert Skala und das Le Faubourg Team freuen sich auf Sie!

Gerne nehmen wir Ihre Reservierung online oder unter der Nummer 030 800 999 7700 entgegen.

Restaurant Le Faubourg
Augsburger Straße 41
10789 Berlin
030 800 999 7700

 
Drei schwer bewaffnete Maskierte konnten am Sonnabend eine Geldkassette erbeuten und fliehen

Einen Tag nach dem Überfall auf einen Geldtransporter vor dem Apple-Geschäft auf dem Kurfürstendamm fehlt von den Räubern jede Spur. Drei bewaffnete Maskierte hatten am Sonnabend einen Geldbehälter erbeutet und waren anschließend in einem Citröen geflüchtet. Das Auto wurde zwanzig Minuten später in der Bundesallee ausgebrannt aufgefunden. Die Polizei weiß inzwischen, dass die Kennzeichen des Fluchtautos gestohlen waren. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Die Ermittler des Landeskriminalamtes sind gegenwärtig dabei Spuren auszuwerten und Zeugenaussagen zu überprüfen.

So will eine Frau gesehen haben, wie ein Mann kurz vor dem Feuer aus dem Citröen ausgestiegen und in ein anderes weißes Auto eingestiegen ist, das in Richtung Stadtautobahn davon fuhr. Über die Ergebnisse der Auswertung von Handyfotos, die von Zeugen gemacht wurden, äußerte sich die Polizei am Sonntag nicht. Da sei man erst am Anfang, hieß es im Landeskriminalamt. Bislang steht fest, dass gegen 17.50 Uhr vier Maskierte in dem Citröen gegenüber des Apple-Geschäfts anhielten. Drei Männer stiegen aus und liefen zu dem gepanzerten gelben VW-Transporter. Als der Geldbote mit dem Behälter aus dem Geschäft kam, drängten ihn die Täter in den Transporter, stahlen den geladenen Revolver und entrissen ihm den Geldbehälter. Anschließend flüchteten die Männer in ihrem Auto über die Meinekestraße zur Bundesallee.

Großer Ansturm auf das iPhone 6

Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Zur Höhe des Schadens sowie zum Überfall selbst äußerte sich Apple nicht. In der Filiale wird seit vergangenem Freitag unter großem Ansturm das neue iPhone-Modell verkauft. Die Höhe des Schadens sei sechsstellig, vermuten Sicherheitsleute. Nicht ohne Grund würden Spezialfirmen den Transport des Geldes übernehmen.

Indes beschäftigen sich die Ermittler mit der Frage, warum der Geldbote im Laden allein unterwegs war und nicht von seinem Kollegen begleitet wurde. Marcel Kuhlmey, Professor für Polizei und Sicherheitsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, sagte am Sonntag, dass es in solchen Fällen bundesweite Regeln gebe, die in Unfallvorschriften für Wach- und Sicherungsdienste zusammengefasst sind.

Überfall dauerte nur wenige Minuten

Demnach kann ein Wachschützer allein das Geld transportieren, wenn der Behälter besonders gesichert ist. Unklar ist, warum dessen Kollege, der im Transporter saß, nicht einschritt. Möglicherweise, so Ermittler habe er den Raub nicht mitbekommen, weil er zum einen in der vom Transportraum getrennten Fahrerkabine saß und zum anderen, weil der Überfall nur wenige Minuten dauerte. Vielleicht wollte er sich auch nicht in Gefahr bringen, sagte ein Fahnder.

Ob der Behälter wie üblich mit Farb- oder Gaspatronen ausgerüstet war, wurde nicht bekannt. Zündet eine Patrone, ist das Geld wertlos. Die Technologie sei sehr fortgeschritten, sagen Fachleute. Deshalb hat die Zahl solcher Überfälle stark abgenommen. 2013 registrierte die Polizei zwei Fälle. Einer ereignete sich am 30. Dezember. Zwei maskierte Täter hatten in der Tauentzienstraße vor dem Modehaus Peek&Cloppenburg einen Geldtransporter überfallen. Ihr Fluchtauto wurde später brennend in der Wexstraße gefunden.

Möglicherweise waren es die selben Räuber.

Berliner Zeitung, [21.09.2014]

 
Gottesdienst ist Teil der Predigtreihe zum evangelischen Themenjahr Reformation und Politik

Wolfgang Schäuble MdB, Bundesminister der Finanzen, predigt am Sonntag, den 28. September 2014 um 18:00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin. Reformation und Politik lautet das Thema des Gottesdienstes mit Pfarrerin Cornelia Kulawik. Schäuble beschäftigt sich mit der Frage, wie die individuelle Freiheit des Menschen als eine Folge der Reformation auch im 21. Jahrhundert bewahrt werden kann.

Schäuble macht deutlich, dass diese Freiheit in vielen Regionen dieser Welt erneut durch Krieg, Gewalt, Unterdrückung und Diktatur gefährdet ist. Gleichzeitig hätten Globalisierung und Digitalisierung zu einem Grad an Freiheit geführt, der diese wiederum selbst zu gefährden scheine. Beides zeige einmal mehr: Der Mensch brauche Regeln, einen Rahmen für sein Handeln. Nur dann könne Freiheit auch Verantwortung für sich und seinen Nächsten sein. Ohne diese Verbindung könne es keine wirkliche Freiheit und kein Zusammenleben in Frieden geben, entfaltet Schäuble.

Der Gottesdienst ist Teil der Predigtreihe zum evangelischen Themenjahr Reformation und Politik. Von Anfang an hat die Reformation auch politisch gewirkt. Martin Luther und die anderen Reformatoren bestimmten den Charakter und die Aufgaben von politischer Gewalt und Kirche neu. Ihre Einsichten haben kulturelle Spuren hinterlassen, die bis heute gesellschaftliche Relevanz entfalten. Das Verständnis von Bildung als staatlicher Aufgabe oder eine Neubewertung der Rechtsstellung der Frau gehen auf die Reformation zurück.

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin predigen dazu einmal im Monat Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischer Parteien mit evangelischem oder katholischem Hintergrund. In den kommenden Monaten werden Wolfgang Thierse MdB und Konstantin von Notz MdB erwartet.

 
Die Jury der Berlin-Partner zeichnet Roel Lintermans vom "Les Solistes by Pierre Gagnaire" zum "Berliner Meisterkoch 2014" aus

Mancher Koch hat es nicht leicht, sich ein eigenes Profil zuzulegen und damit auch bekannt zu werden. So mag es Roel Lintermans gehen, dem Küchenchef im „Les Solistes“ in Berlin – denn er arbeitet dort als Statthalter des berühmten Pariser Küchenchefs Pierre Gagnaire. Doch Lintermans hat trotzdem nur ein gutes Jahr gebraucht, um sich auf dem umkämpften Berliner Markt einen eigenen Namen zu machen; inzwischen raunen viele, die Solistes-Küche sei durchaus besser, wenn Lintermans selbst kocht und nicht, was manchmal vorkommt, seinem Herrn und Meister den Vortritt am Herd lässt.

Nun wurde Roel Lintermans von der Jury der Berlin-Partner zum „Berliner Meisterkoch 2014“ gewählt, und das gegen hochkarätige Konkurrenz. Er sei „wahrhaft in Berlin angekommen“, heißt es in der Laudatio, die der Juryvorsitzende Stefan Elfenbein am Mittwoch der Presse vorstellte, „gekonnt, kunstvoll und ausgesprochen mutig kombiniert er intensivste Aromen und ungewohnte Texturen.“ Das Restaurant im Hotel Waldorf-Astoria am Zoo ist seit dem vergangenen Herbst mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Lintermans hatte vor seinem Wechsel nach Berlin für Gagnaire das Londoner „Sketch“ geleitet. „Der Titel ‚Berliner Meisterkoch‘ bedeutet mir sehr viel, vor allem“, sagte Lintermans, „weil ich in Berlin eine zweite Heimat gefunden habe.“

Zum „Aufsteiger des Jahres“ wählte die Jury Marcus Zimmer vom neu eröffneten Restaurant im Hotel am Steinplatz. Er wird gelobt für seine Konsequenz im Umgang mit deutscher und Berliner Küche. Dies zeige, „dass Berlins neue Genussgeneration auch mit Stolz mit den eigenen kulinarischen Wurzeln umgehen kann“.

Die Auszeichnung für den „Brandenburger Meisterkoch“ geht diesmal wieder nach Potsdam, und zwar an Carsten Rettschlag, schon länger Küchenchef, nun aber auch Besitzer des „Juliette“ in der Altstadt. Er habe durch sein Spiel mit besten lokalen Produkten eine eigene Handschrift ausgearbeitet, die seine Küche unverkennbar mache, hieß es.

„Berliner Szenerestaurant“ des Jahres wurde das „The Grand“ in der Nähe des Alexanderplatzes, das sich laut Laudatio jeden Tag vom Ort für den Business-Lunch bis zum ausgelassenen Club mit Bar wandele und mit der dennoch unverkennbaren Küchenhandschrift von Tilo Roth beeindrucke.

Außerdem vergab die Jury wie jedes Jahr den Titel „Berliner Gastgeber“, der an Peter Frühsammer ging, einen guten alten Bekannten, der schon in den 80er Jahren als Sternekoch erfolgreich war und nun die Gerichte seiner Frau Sonja an den Gast bringt. „Man fühlt sich als Gast schlichtweg an die Hand genommen“, urteilte Jury-Leiter Elfenbein.

Fehlt noch was? Tim Raue, natürlich. Der einzige international bekannte Berliner Küchenchef ist der „gastronomische Innovator“ des Jahres, ein Titel, den die Jury noch über den „Meisterkoch“ stellt. Raue, im Moment Herr über drei Restaurants, trat dem möglichen Eindruck entgegen, dies sei eine Art Lebenswerk-Auszeichnung. Er möchte, so kündigte er an, bis 2018 jedes Jahr in der Stadt ein weiteres Restaurant eröffnen, und immer eine Nische besetzen. „Tim Raue“ in Kreuzberg, „Sra Bua“ im Adlon und das „Soupe populaire“ in der Bötzow-Brauerei laufen bestens, die Weddinger „Factory“ soll im November kommen. Das nächste könnte schlicht und echt kantonesisch sein.

Der Tagesspiegel, [10.09.2014]

 
Jeden Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr ausgelassen tanzen

Dancing@Palace ist gut erholt aus der Sommerpause zurück und freut sich ab 14. September 2014 wieder mit Ihnen das Tanzbein zu schwingen.

Jeden Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr ausgelassen tanzen und gleichzeitig einen Afternoon Tea mit Sandwiches, Scones, Marmelade und Clotted Cream genießen. Nach einem prickelnden Sekt sorgt DJ Jan-Paul mit vielseitiger Musik für gute Stimmung. Also runter vom Sofa, rauf aufs Parkett!

Vorkasse € 33 p.P. / vor Ort € 39 p.P.
Inkl. Sekt zur Begrüßung & Afternoon Tea

Tickets unter 030 2502 1126 oder unter a.vos@palace.de

 

 
Die Arbeitsgemeinschaft City schlägt vor, den 500 Meter langen Boulevard zwischen Breitscheid- und Wittenbergplatz in Kurfürstendamm umzubennen

Sie ist Berlins Einkaufsstraße Nummer eins mit den meisten Passanten und den höchsten Ladenmieten – nur der Name der Tauentzienstraße ist viel weniger bekannt als der anschließende berühmte Ku’damm. Viele Touristen ordnen etwa das KaDeWe irrtümlich dem Kurfürstendamm zu. Das will die Arbeitsgemeinschaft City mit einer überraschenden Idee ändern: Wie der Tagesspiegel erfuhr, setzt sich der Anrainerverein für die Umbenennung der Tauentzienstraße in Kurfürstendamm ein.

„Die meisten Besucher glauben sowieso, dass die Straße zum Ku’damm gehört“, sagt der AG-City-Vorsitzende Klaus-Jürgen Meier.

Die Straße zwischen Breitscheid- und Wittenbergplatz ist 500 Meter lang, der Kurfürstendamm 3,5 Kilometer. Dessen Verlängerung bis zum Wittenbergplatz erleichtere die weltweite Vermarktung und verbessere die „Auffindbarkeit“, sagt Meier.

Am Kurfürstendamm sind noch Hausnummern frei

Entscheidend ist für Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied und Immobilienunternehmer, dass „die Eigentümer mitmachen“. Man sondiere bei Vermietern und Mietern. Am Ku’damm müssten Anrainer keine Adressenänderung befürchten, die ersten zehn Hausnummern seien zurzeit nicht vergeben. Das liegt am geänderten Straßenverlauf, früher reichte der Boulevard bis in die heutige Budapester Straße. Auf der Südseite enden die bisherigen Ku’damm-Hausnummern bei 237.

Der Tourismus-Chef ist für ein einheitliches Ku'damm-Erlebnis

Unterstützung versprechen die Tourismuswerber: Der Ku’damm „steht wie kein anderer Boulevard als Synonym für die Stadt“, schrieb Visit-Berlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker der AG City. Wegen der „enormen touristischen Anziehungskraft“ sei die Gegend „geradezu prädestiniert, einheitlich als Kurfürstendamm erlebbar zu werden“.

Einzelhandelsexperte Christoph Meyer von der Firma CM Best Retail, der ehrenamtlich den Stadtentwicklungsausschuss der IHK Berlin leitet, nennt den Ku’damm „eine Weltmarke wie Mercedes-Benz oder die New Yorker 5th Avenue“. Mit dessen Namen könne die „weitgehend unbekannte“ Tauentzienstraße „in die erste Reihe internationaler Shopping- und Büroadressen aufrücken“.

Die Bezirke wollen den Namen nicht nur des Profits willen ändern

Doch aus den Bezirken, die erst durch Tagesspiegel-Anfragen von der Idee erfuhren, kommt nur Kritik. Ein Teil der Tauentzienstraße gehört zu Charlottenburg-Wilmersdorf, der Bereich zwischen Nürnberger Straße und Wittenbergplatz zu Tempelhof-Schöneberg. Dort sieht Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne) keinen Grund, den Namen „nur wegen geschäftlicher Interessen“ zu ändern. Außerdem würde „ein Teil des Generalszugs herausgebrochen“. Dabei geht es um viele Straßen und Plätze in Schöneberg und Kreuzberg, die nach preußischen Generälen aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon oder nach Schlachten benannt sind.

Die Tauentzienstraße erinnert an General Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien (1760 bis 1824), der nach der Eroberung der Stadt Wittenberg den Beinamen „von Wittenberg“ trug. Auf denselben militärischen Erfolg geht der Name des Wittenbergplatzes zurück.

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) lehnt es ab, die Tauentzienstraße „150 Jahre nach ihrer Benennung aus rein vermarktungstechnischen Erwägungen umzubenennen“. Das sei „weder rechtlich möglich noch historisch sinnvoll“. Auch Vertreter aller BVV-Fraktionen reagierten ablehnend.

Anwälte sehen eine rechtliche Chance

Berlins Straßengesetz erlaubt Umbenennungen nur ausnahmsweise, etwa um Namen von Nazis zu tilgen. Namen aus der Zeit vor 1933 können geändert werden, falls sie „nach heutigem Demokratieverständnis negativ belastet sind“ und „nachhaltig dem Ansehen Berlins schaden“. Darin sehen Anwälte in einem Gutachten für die AG City ein Schlupfloch: Tauentzien sei ein „Haudegen“ gewesen, bei der Belagerung von Torgau habe er viele zivile Häuser bombardieren lassen. Heute wäre dies ein „Kriegsverbrechen“.

Die meisten Anrainer schweigen noch

Anrainer wie das KaDeWe, Peek & Cloppenburg, Adidas und Uniqlo sagen bisher nichts. Zu den treibenden Kräften zählt das Europa-Center, dessen Centermanager Uwe Timm im AG-City-Vorstand sitzt.

Ein Mittelständler in der von Filialisten geprägten Straße ist der Gastronom Christian Ridderskamp vom „Schlemmer Pylon“ an der Ecke Marburger Straße. Er glaubt nicht, dass eine Umbenennung viel ändere, in erster Linie profitierten wohl nur Makler.

Berlins Handelsverband spricht zurückhaltend von einer „ungewöhnlichen Idee“. Dirk Spender vom Regionalmanagement City West wendet ein, es werde Luxusläden am Ku’damm ärgern, falls dieser „künstlich aufgebläht“ werde. Müssten „Weltmarken“ den Straßennamen mit den Textilketten in der Tauentzienstraße teilen, bedeute das für ihre Adressen „eine Abwertung“.

Der Tagesspiegel, [10.09.2014]

 
Das gilt nicht für alle Bezirke gleichermaßen

Er meckert zwar gerne, wenn es in der Innenstadt mal wieder zu voll, zu laut oder zu teuer ist. Aber eigentlich hat der Berliner ja gar nichts gegen Touristen. Das legt zumindest eine aktuelle Meinungsumfrage der Tourismuswerber der landeseigenen Gesellschaft Visit Berlin nahe, die jetzt veröffentlicht wurde. Neun von zehn Berlinern sind demnach stolz darauf, dass Menschen aus aller Welt ihre Stadt besuchen, 88 Prozent der Stadtbewohner fühlen sich durch Touristen „weder eingeschränkt noch gestört“.

3000 Berliner wurden befragt.

Immerhin 77 Prozent der Befragten sehen in den nächsten Jahren Vorteile für die Einwohner durch den steigenden Tourismus.

3000 Berliner wurden für die repräsentative Untersuchung befragt, das Ergebnis erfreut auch den Senat. „Die Akzeptanz für den Tourismus ist in Berlin ganz überwiegend sehr hoch“, heißt es in einer zehnseitigen Stellungnahme des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) und Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) fürs Parlament.

Etwas negativer wird das Bild allerdings, wenn man sich die Ergebnisse in jenen Vierteln anguckt, die besonders viele Touristen anziehen. Gefragt, ob sie sich durch die vielen Besucher gestört oder eingeschränkt fühlen, antwortete jeder dritte Befragte in Friedrichshain und Kreuzberg mit „eher ja“, in Mitte immerhin noch jeder Fünfte. Auch in Tiergarten, Schöneberg und Prenzlauer Berg liegen die Negativwerte leicht über dem Durchschnitt, in Charlottenburg und Neukölln hingegen ist die Stimmung etwas besser.

Der Senat zieht aus der Studie den Schluss, dass „das Thema Akzeptanzerhaltung in Bezug auf den Berlin-Tourismus ein nicht zuletzt medial erzeugtes Problem ist und nicht originär auf den Tourismus zurückgeführt werden kann“. Was Wowereit und Yzer allerdings für ein reales Problem halten, ist das aus ihrer Sicht zu gering entwickelte Bewusstsein der Berliner, wie wichtig Besucher für die Wirtschaft sind.

Nur sechs von zehn Berlinern bewerten den Tourismus demnach als wichtigen Wirtschaftsfaktor – obwohl inzwischen 275000 Berliner vom Tourismus lebten, der zehn Milliarden Euro Umsatz erziele. Daher wollen der Senat und Visit Berlin den Bürgern gerade im Jahr des auch touristisch wichtigen Mauerfall-Jubiläums die Vorzüge der Gäste anschaulicher vermitteln.

Der Tagesspiegel, [09.09.2014]

 
Am 9. November ist der 25. Jahrestag des Mauerfalls

"Dieser 9. November 1989 war und ist ein ganz besonderer Tag für Berlin, für Europa und die ganze Welt, die auf uns geblickt und gefragt hat: Wie fällt diese Mauer?", sagt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und präsentiert die Vorhaben der Stadt zum 25. Jahrestag des Mauerfalls. Zur offiziellen Feier im Schauspielhaus am 9. November um 16 Uhr werden als Hauptredner der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, sowie Michail Gorbatschow, Lech Walesa und der damalige ungarische Ministerpräsident Niklas Nemeth erwartet.

Vom 7. bis 9. November steht Berlin ganz im Zeichen einer zuversichtlichen Erinnerung an die Grenzöffnung, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen. „Berlin, nun freue dich!“, hatte der damalige Regierende Bürgermeister Walter Momper ausgerufen – heute könnte es heißen: „Berlin, nun leuchte doch!“ Klaus Wowereit möchte das Ereignis mit Emotionen verbinden: „Licht ist Freude und Freiheit“. Der 9.11.89 sei ein Glückstag nicht nur für Berlin, sondern für die ganze Welt. Die Stadt erinnert daran wie berichtet mit einer temporären Lichtinstallation von rund 8000 Ballons, die an drei Tagen abends auf einer Strecke von 15 Kilometern den einstigen Mauerverlauf zwischen Bornholmer Straße und Oberbaumbrücke markieren. Die runden Ballons mit 60 Zentimetern Durchmesser bestehen aus weißem Naturkautschuk und werden, mit Helium gefüllt, erleuchtet.

An jenem historischen Abend vor 25 Jahren, als die Ost-Berliner in den Westteil strömten, löste sich die Grenze auf, 2014 werden die Ballons von ihrem Haltestab und damit von der Batterie getrennt – und schon entschwebt die Erleuchtung in den Himmel. Jeder, der Lust hat, kann Ballonpate werden, eine Botschaft auf ein Kärtchen schreiben und seinen Traum mit dem Ballon auf die Reise schicken.

Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung

Der 9. November, ein Sonntag, beginnt mit einer Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung und der Eröffnung einer neuen Dauerausstellung in der Bernauer Straße. Zeitgleich mit dem offiziellen Festakt am Gendarmenmarkt gibt es ein Bürgerfest am Brandenburger Tor, bei dem die Staatskapelle und der Staatsopernchor unter der Leitung Daniel Barenboims Beethovens „Ode an die Freude“ intonieren. Ab 19 Uhr lassen dann tausende Ballonpaten ihre individuellen Botschaften in die Luft steigen. Die Brüder Christopher und Marc Bauder hatten die Idee dazu, einer von ihnen, Marc, montierte außerdem eine Filmcollage unter dem Titel „Mauerstücke“. Sie stellt Berlin-Bilder mit und ohne Mauer einander gegenüber. So entsteht ein spannendes Vorher-nachher-Panorama, das auch an wichtigen Punkten in der Innenstadt zu sehen sein wird.

Entlang der Lichtgrenze trifft der Besucher zudem alle 150 Meter auf ein Stück einer Open-Air-Ausstellung: „Hundert Mauergeschichten – Hundert Mal Berlin“ zeige „den Mut und die Kreativität derjenigen, die sich weigerten, das monströse Bauwerk als Normalität zu akzeptieren“, sagt Frank Ebert von der Robert-Havemann-Gesellschaft. Veranstalter des Ganzen ist die Kulturprojekte Berlin GmbH, und die Touristenwerber von Visit Berlin haben sich einen hübschen Slogan einfallen lassen: „Berlins spannendster Fall“.

Der Tagesspiegel, [08.09.2014]

 
Die Wilmersdorfer Arcaden setzen ein Zeichen und geben Honigbienen Asyl

Inzucht, Pestizide, Varroamilbe, Colony Collapse Disorder, Klimawandel - die möglichen Gründe für das weltweite Bienensterben sind vielfältig. Noch ist eine nachweisbare Ursache nicht gefunden und Bienenforscher überall auf der Welt stehen vor einem Rätsel. Klar ist, ohne Honigbiene wäre unsere Gesellschaft, so wie sie heute besteht, dem Untergang geweiht denn kein anderes Nutztier ist wichtiger für die Menschheit. Rund 150 Nutzpflanzen - vor allem Obst und Gemüse - werden von den fleißigen Bienen bestäubt.

Auch wenn der wahre Grund für das Bienensterben noch nicht gefunden ist, der Mensch kann helfen, die Biene zu retten, denn Bienen brauchen Platz! Jedes Volk sammelt im Umkreis von rund 10 Quadratkilometern Nektar für den Honig.

Die Wilmersdorfer Arcaden stellen ihr begrüntes Dach zur Verfügung und lassen dort vier Bienenvölker einziehen. Einzugstermin ist Mittwoch, der 10. September um 13 Uhr.

Der hauseigene Wilmersdorfer Arcaden Honig kann Ende Juli 2015 geerntet werden und soll dann an die Kunden des Hauses verteilt werden.

 

 
Mode-Fans feierten die VOGUE Fashion’s Night Out 2014 in Berlin

Auf Einladung von VOGUE feierten tausende Berliner Mode-Fans letzte Woche die sechste VOGUE Fashion´s Night Out (VFNO) – die Einkaufsnacht, die alle internationalen VOGUE-Ausgaben weltweit zelebrieren. Über 125 exklusive Shops, Boutiquen und Luxus-Department-Stores hatten ihre Türen bis weit in die Nacht geöffnet und überraschten ihre Kunden mit besonderen Aktionen, Premieren, Limited Editions und kreativen Ideen. Auf Shopping-Tour in den Geschäften unterwegs war auch VOGUE-Chefredakteurin Christiane Arp mit ihrem Team, die dabei auch auf prominente Persönlichkeiten traf.

Einen besonderen Blickfang auf dem Kurfürstendamm bot der von VOGUE gebrandete Airstream: Aus dem amerikanischen Oldtimer-Wohnwagen heraus verteilten die Redaktionsmitglieder Popcorn und verkauften T-Shirts und Shopping-Bags zum Event. Außerdem dabei: die aktuelle September-Ausgabe von VOGUE, die mit dem Titelmotto "Shoppinglust" und einem 52-seitigen VFNO-Shopping-Supplement die perfekte Inspiration für die Mode-Nacht bot.

"Berlin ist eine der wichtigsten deutschen Modemetropolen und VOGUE Fashion´s Night Out hat hier mittlerweile Tradition. Es freut mich zu sehen, mit welcher Begeisterung die Berliner die Mode feiern und diesen Abend gemeinsam genießen", so Chefredakteurin Christiane Arp.

In diesem Jahr findet die VOGUE Fashion´s Night Out in über 18 Nationen mit mehr als 27 Partnerstädten statt. In Deutschland geht das Event heute Abend in die nächste Runde: Dann haben auch die Düsseldorfer Gelegenheit, bei der vierten VFNO am Rhein nach Lust und Laune bis weit nach offiziellem Ladenschluss zu shoppen.

"Shwe Shwe Poppis" und VFNO-Shopping-Bag: Shopping für den guten Zweck

Für Begeisterung bei den Fashion Fans sorgte auch der Verkauf der "Shwe Shwe Poppis" – Designerstoffpuppen im Patchwork-Stil aus Südafrika. Der Verkaufserlös der limitierten VFNO-Sonderkollektion, für die Stoffspenden von neun Modehäusern und Designern verarbeitet wurden, kommt dem Waisenhaus "Zola Crèche" in Soweto zugute. Der Erlös aus dem Verkauf der von VOGUE designten Shopping-Bag wird traditionell karitativen Einrichtungen in Berlin und Düsseldorf gespendet.

 
Für die Zukunft des ICC gibt es ein Gutachten – mit 216 Seiten voller Analysen

Die Botschaft ist eindeutig: Das Internationale Congress Centrum (ICC) kann nur wiederbelebt und wirtschaftlich betrieben werden, wenn es an einen privaten Investor verkauft, mindestens teilweise entkernt und zu einem klassischen Shoppingcenter umgebaut wird. Ausdrücklich als Gegenpol zu ähnlichen Zentren in Berlins Mitte, die schon viel Kaufkraft binden. „Um dem entgegenzuwirken, besteht seitens der potenziellen Investoren hohes Interesse, ein weiteres Projekt mit Einzelhandel im Westen Berlins anzusiedeln“, heißt es in einem Gutachten, das von der Beraterfirma Drees & Sommer im Auftrag der Wirtschaftsverwaltung des Senats erarbeitet wurde.

Nach derzeitigem Wissensstand sei nur dieses Konzept zur Rettung des ICC finanzierbar, steht in dem 216 Seiten starken Bericht, der dem Tagesspiegel vorliegt. In diesem Fall müsste ein Privatinvestor lediglich 53 Millionen Euro zuschießen. Hinzu kämen 200 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt, die der Senat für das ICC in Reserve hält. Bei allen anderen Varianten müssten „seitens des Senats erhebliche weitere Mittel freigegeben werden“, sagen die Gutachter. Für das Modell „Shopping“ spreche auch die hohe Zahl der interessierten Investoren.

Als zweitbeste Lösung, die unter günstigen Umständen noch wirtschaftlich machbar wäre, bietet das Gutachten ein „House of Interaction and Living“ an. Gemeint ist eine spezielle Form des Einzelhandels, mit vielen kleinen, schick gestalteten Läden, weitgehend ohne Filialisten. „Das Erleben der Produktwelt steht im Vordergrund.“

Vorbilder seien Zentren in Osaka (Elektronik) oder Turin (Lebensmittel), heißt es im Bericht. Diese Nutzung ließe sich ergänzen mit Flächen für Sport/Fitness inklusive Bowling, Gastronomie, Clubs oder eine Kindererlebniswelt. Oder für Ausstellungen, Kunst und Kultur, Kino und Musicaltheater. Ein „Casino mit klassischem Spiel“, das es bisher nur am Potsdamer Platz gebe, sei ebenfalls als ergänzende Nutzung machbar.

Für andere Lösungen ist es zu dunkel

Ein Hotel, Wohnungen oder Büros im ICC-Gebäude schließt das Gutachten schon deshalb aus, weil es dort kein Tageslicht gibt. Der Bau eines Hotels und zusätzlicher Büroräume sei aber in einem Neubau denkbar, der an der Stelle des Parkhauses entstehen könnte. Das sei ohnehin abrissreif. Die Ansiedlung von Wissenschaftseinrichtungen, einer Klinik oder von Handwerksbetrieben scheide aus. Auch für einen modernen Kongressbetrieb sei das ICC weniger geeignet – und „tendenziell unwirtschaftlich“.

Den immer noch diskutierte Umbau des ICC zu einer Zentral- und Landesbibliothek schließen die Gutachter nicht aus, sehen dies aber schon aus finanziellen Gründen sehr skeptisch. So eine „rein öffentliche“ Nutzung würde 484 Millionen Euro kosten. Eine utopisch hohe Summe, die aus dem Berliner Haushalt bezahlt werden müsste. Ganz zu schweigen von den Folgekosten, die ebenfalls vom Land Berlin zu tragen wären.

Die Rettung des ICC wird schwierig

Die Vorschläge von Drees & Sommer setzen voraus, dass nicht nur das Parkhaus abgerissen, sondern auch die gigantische Tragwerkstruktur wenigstens im oberen Saalgeschoss entfernt wird. So wäre es möglich, drei bis fünf weitere Ebenen in das Gebäude einzuziehen, als Voraussetzung für eine kommerzielle Nutzung, die rentabel wäre. Denn zurzeit seien weniger als zehn Prozent der Gesamtfläche des ICC tatsächlich vermarktbar. Die Technik, die ihre Nutzungsdauer längst überschritten habe, müsste ersetzt und Schadstoffe entfernt werden.

Die Fassade sei in gutem Zustand, aber sehr verschmutzt und müsse „energetisch ertüchtigt“ werden. Auch der Beton sei sanierungsreif. Andererseits loben die Gutachter das ICC als architektonisches Unikat und „baukulturelle Visitenkarte Berlins“. Solche „schlafenden Riesen“, die das Stadtbild prägen, aber ihre Nutzung verloren haben, gebe es leider in vielen Städten der Welt.

Nebenbei erwähnt der Bericht, dass während der Bauarbeiten die Stadtautobahn A 100 und „weitere Verkehrswege“ wohl teilweise gesperrt werden müssten. Voraussichtlich müsse ein neuer Bebauungsplan erarbeitet werden. Das Urheberrecht des Architekten und Belange des Denkmalschutzes seien zu beachten. Außerdem empfehlen Drees & Sommer dem Senat aus vergaberechtlichen Gründen dringend eine EU-weite Ausschreibung und die akribische Prüfung des europäischen Beihilferechts.

Der Tagesspiegel, [05.09.2014]

 
Nachbarschafts-Genießer-Markt im ELLINGTON Sommergarten

Bereits zum fünften Mal findet am Sonntag, den 7. September 2014 von 14:00 bis 21:00 Uhr der Nachbarschafts-Geniesser-Markt im Ellington Sommergarten statt.

Ein entspannter Tag in loungiger Atmosphäre, an dem sich einige Freunde des Kudamms und andere befreundete und benachbarte Köche, Restaurants und Geschäfte mit ihren Spezialitäten präsentieren. Angeboten werden dieses Mal zum Beispiel Süßkartoffel Pommes, Pulled Pork mit Ellington Dry Rub, Austern in verschiedenen Varianten und Erdbeertörtchen. Vorbild ist der Neigbourgoods Market in Kapstadt: Entspannte Musik, ein Glas Champagner oder Wein in der Hand, viele leckere Köstlichkeiten an unterschiedlichen Ständen und Kleinigkeiten shoppen.

Mit dabei sind dieses Mal: Culiartis-Kochschule-Catering-Bistro, Filetstück, Hotel am Steinplatz, Hotel Palace Berlin, Wilson´s The Prime Rib Restaurant und das Ellington Hotel Berlin.

Der Eintritt ist frei! Keine Reservierungen möglich.

"Summer in the city"
Sonntag, 7. September 2014, 14:00 bis 21:00 Uhr.

 
Erstmals gehört bei der Modenacht Vogue Fashion’s Night Out auch das Bikini Berlin zu den Zielen

Jedes Jahr beteiligen sich mehr Geschäfte an der Vogue Fashion’s Night Out, die am Donnerstagabend wieder in die Geschäfte lockt. Rund 125 Läden sind diesmal dabei. Erstmals gehört auch Bikini Berlin zu den Zielen. Wolfgang Joop nutzt die Nacht, um eine Voreröffnung seiner neuen Wunderkind-Boutique zu feiern. Schon zum sechsten Mal wird die globale Shopping-Nacht in Berlin zelebriert. Viele der bis Mitternacht geöffneten Geschäfte bieten besondere Aktionen.

Im KaDeWe können die Kunden bei Drinks und Flying Buffets zwischen 20.30 und 24 Uhr neue Trends inspizieren.

Erstmals öffnet das Haus zu diesem Anlass auch die zweite Etage mit der Damenmode und die dritte Etage mit den Accessoires. Typische Outfits des neuen Normcore-Trends will der Departmentstore Quartier 206 zeigen. Dabei wird es besonders puristische, hochwertige und wohl auch teure Looks zu sehen geben. Im Haus Cumberland wird Grosz-Wirt Roland Mary eine Pop-up-Bar errichten. Erwartet werden dort unter anderen die Models Franziska Knuppe und Eva Padberg, die Designer Wolfgang Joop und Jette Joop, Bread&Butter-Chef Karl-Heinz Müller und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Dort ist auch die italienische Luxusmarke Brunello Cucinelli ansässig, die Kunden mit Jazz- und Pop-Classics des Trios Vocal Invitation unterhalten will.

Bei The Corner am Gendarmenmarkt in Mitte debütiert die Nagellack-Linie von Christian Louboutin, dem Erfinder der roten Schuhsohlen. Das schwedische Label Filippa K feiert mit „Organic Food“, und bei Peek&Cloppenburg kann man sich Stylingtipps von der Expertin abholen. Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service zwischen den teilnehmenden Shops.

Der Tagesspiegel, [04.09.2014]

 
Luxus für Körper, Geist und Seele

In Deutschlands erstem Guerlain Spa Waldorf Astoria erwartet Sie ein rundum luxuriöses Spa-Erlebnis mit den exklusiven Guerlain-Produkten. Das elegante Spa bietet sechs Behandlungsräume auf 1.000 Quadratmeter, einen wolkenförmigen Pool, Sauna, Dampfbad, ein 24-Stunden Fitnesscenter und eine Dachterrasse mit Blick über die Dächer Berlins. Pflegen Sie Ihre Haut sommerfrisch und entspannen Sie einen ganzen Tag lang im exklusiven Guerlain Spa im Waldorf Astoria Berlin mit unserem Summer in the City-Angebot.

Das Summer in the City-Paket für 149 EUR beinhaltet:

• Tageseintritt für den Guerlain Spa mit Pool und Saunabereich und Chill-Out-Möglichkeit auf unserer Dachterrasse in der 6. Etage mit Blick über Berlin

• Ganzkörperpeeling gefolgt von unserer exklusiven Signature Behandlung „Berlin Chic Massage“ (90 Minuten)

• Guerlain Make-Up-Refresher für die Dame

Buchungen telefonisch unter der Rufnummer 49 30 814000 2950 oder per E-Mail an Berlin.Guerlainspa@waldorfastoria.com.

Waldorf Astoria Berlin
Hardenbergstraße 28
10623 Berlin
www.waldorfastoriaberlin.de