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News aus der Region News Berlin Kurfürstendamm
6500 Berliner Glückspilze starten beim Marathon
40.004 Läufer sind beim 41. Berlin-Marathon am Start

Nicht der beste Internetzugang hat entschieden, sondern das Glück. Wenn am kommenden Sonntag auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt 40.004 Läufer an den Start gehen, sind 31.000 von ihnen mit einer Art Glücksfaktor unterwegs. Sie haben ihre Startplätze erstmals durch einen Losentscheid erhalten.

Der Veranstalter SCC Events hat dieses Verfahren eingeführt, weil die verfügbaren Startplätze für den vorherigen Jubiläums-Marathon binnen dreieinhalb Stunden im Internet ausgebucht waren. Bei der Verlosung unter 74707 Bewerbern hatten alle die gleiche Chance, sagt SCC-Geschäftsführer Jürgen Lock.

Die Berliner Sportler schneiden sogar etwas besser ab. Während die Zahl der Starter aus Deutschland mit mehr als 17.000 konstant blieb, ist der Anteil der Berliner auf rund 6500 gestiegen, sonst waren nur etwa 5500 Hauptstädter am Start. Unter den insgesamt 130 Nationen stellen die Dänen mit 3500 Sportlern die zweitstärkste Fraktion, dann folgen die Briten mit 3000.

Erstmals gibt es im Netz auch eine interaktive Karte, auf der die Starter Informationen zum Lauf finden, Zuschauer etwas über die 80 Bands an der Strecke erfahren und die Berliner sehen können, ab wann welche Straße gesperrt ist. Am Donnerstag beginnen die Sperrungen auf der Straße des 17. Juni.
6500 Berliner Glückspilze starten beim Marathon
40.004 Läufer sind beim 41. Berlin-Marathon am Start

Nicht der beste Internetzugang hat entschieden, sondern das Glück.
40.004 Läufer sind beim 41. Berlin-Marathon am Start

Nicht der beste Internetzugang hat entschieden, sondern das Glück. Wenn am kommenden Sonntag auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt 40.004 Läufer an den Start gehen, sind 31.000 von ihnen mit einer Art Glücksfaktor unterwegs. Sie haben ihre Startplätze erstmals durch einen Losentscheid erhalten.

Der Veranstalter SCC Events hat dieses Verfahren eingeführt, weil die verfügbaren Startplätze für den vorherigen Jubiläums-Marathon binnen dreieinhalb Stunden im Internet ausgebucht waren. Bei der Verlosung unter 74707 Bewerbern hatten alle die gleiche Chance, sagt SCC-Geschäftsführer Jürgen Lock.

Die Berliner Sportler schneiden sogar etwas besser ab. Während die Zahl der Starter aus Deutschland mit mehr als 17.000 konstant blieb, ist der Anteil der Berliner auf rund 6500 gestiegen, sonst waren nur etwa 5500 Hauptstädter am Start. Unter den insgesamt 130 Nationen stellen die Dänen mit 3500 Sportlern die zweitstärkste Fraktion, dann folgen die Briten mit 3000.

Erstmals gibt es im Netz auch eine interaktive Karte, auf der die Starter Informationen zum Lauf finden, Zuschauer etwas über die 80 Bands an der Strecke erfahren und die Berliner sehen können, ab wann welche Straße gesperrt ist. Am Donnerstag beginnen die Sperrungen auf der Straße des 17. Juni.

Berliner Zeitung, [22.09.2014]

 
Wilmersdorfer Arcaden starten einzigartige Jobmesse "Shop a Job!"
Berlin beinahe Schlusslicht in bundesweiter Arbeitslosenstatistik

Laut Arbeitslosenstatistik vom August 2014 verfehlt Berlin den letzten Platz im Bundesländer-Ranking nur um 0,1 Prozent und liegt somit mit 11,1 Prozent Arbeitslosenquote nur knapp vor Bremen.
Berlin beinahe Schlusslicht in bundesweiter Arbeitslosenstatistik

Laut Arbeitslosenstatistik vom August 2014 verfehlt Berlin den letzten Platz im Bundesländer-Ranking nur um 0,1 Prozent und liegt somit mit 11,1 Prozent Arbeitslosenquote nur knapp vor Bremen. Umfragen haben ergeben, dass von all denen, die Arbeit haben rund jeder zweite unzufrieden mit seinem Job ist.

Unter der Schirmherrschaft des JobPoint Charlottenburg-Wilmersdorf veranstalten die Wilmersdorfer Arcaden am Donnerstag dem 25. September 2014 von 10:00 bis 20:00 Uhr eine ganz besondere Jobmesse. Unter dem Titel "Shop a Job!" haben interessierte Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit direkt auf ihren potenziellen neuen Arbeitgeber zu treffen, Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen und vor Ort ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben.

Auf dem "Marktplatz" in den Wilmersdorfer Arcaden präsentieren sich insgesamt 49 regionale und internationale Unternehmen. Vom Bäcker über den Friseursalon und Pflegedienst bis hin zum TÜV Rheinland und zu McDonalds sind viele unterschiedliche Branchen vertreten.

 
Le Faubourg: Wiedereröffnung nach Umbau
Das Gefühl von "Savoir-Vivre“ und der Ursprung der französischen Küche bleibt bestehen

Nach einer mehrmonatigen und umfangreichen Umgestaltung eröffnete das Restaurant Le Faubourg kürzlich nicht nur mit einem veränderten Interior-Design, sondern auch mit einem ganz neuen gastronomischen Konzept!
Das Gefühl von "Savoir-Vivre“ und der Ursprung der französischen Küche bleibt bestehen

Nach einer mehrmonatigen und umfangreichen Umgestaltung eröffnete das Restaurant Le Faubourg kürzlich nicht nur mit einem veränderten Interior-Design, sondern auch mit einem ganz neuen gastronomischen Konzept!

Weiterhin bestehen bleibt das Gefühl von "Savoir-Vivre" und der Ursprung der französischen Küche, für das auch schon die "Brasserie" bekannt war. Unter der Leitung von Chef de Cuisine Felix Mielke wird die Interpretation der französischen Küche allerdings noch deutlicher spürbar. Beginnend mit den "Starters to Share" können Sie auf eine einfache und unkonventionelle Weise Ihr gemeinsames Abendessen beginnen.

Bei den Hauptgängen haben Sie stets die Wahl zwischen den traditionellen Zubereitungsweisen und den jeweils modernen Interpretationen des Gerichts. Der Schwerpunkt liegt hier weiterhin auf französischen Gerichten mit regionalen und saisonalen Produkten. Die den Jahreszeiten angepasste Karte bietet auch weiterhin zum Lunch wechselnde Gerichte an, die der neuen Philosophie des Restaurants entsprechen.

Die neue Karte des Restaurants können Sie hier entdecken:

Ein weiteres Highlight ist das überarbeitete Sortiment der Weine, das die Kreationen von Felix Mielke komplementiert. Der jüngste Sommelier Deutschlands, Mathias Brandweiner, berät über die außergewöhnlichen Weine, die vor allem von deutschen und französischen Winzern mit kleinen Familienbetrieben stammen.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das neue Le Faubourg - Maître Robert Skala und das Le Faubourg Team freuen sich auf Sie!

Gerne nehmen wir Ihre Reservierung online oder unter der Nummer 030 800 999 7700 entgegen.

Restaurant Le Faubourg
Augsburger Straße 41
10789 Berlin
030 800 999 7700

 

 

 
40.004 Läufer sind beim 41. Berlin-Marathon am Start

Nicht der beste Internetzugang hat entschieden, sondern das Glück. Wenn am kommenden Sonntag auf der schnellsten Marathon-Strecke der Welt 40.004 Läufer an den Start gehen, sind 31.000 von ihnen mit einer Art Glücksfaktor unterwegs. Sie haben ihre Startplätze erstmals durch einen Losentscheid erhalten.

Der Veranstalter SCC Events hat dieses Verfahren eingeführt, weil die verfügbaren Startplätze für den vorherigen Jubiläums-Marathon binnen dreieinhalb Stunden im Internet ausgebucht waren. Bei der Verlosung unter 74707 Bewerbern hatten alle die gleiche Chance, sagt SCC-Geschäftsführer Jürgen Lock.

Die Berliner Sportler schneiden sogar etwas besser ab. Während die Zahl der Starter aus Deutschland mit mehr als 17.000 konstant blieb, ist der Anteil der Berliner auf rund 6500 gestiegen, sonst waren nur etwa 5500 Hauptstädter am Start. Unter den insgesamt 130 Nationen stellen die Dänen mit 3500 Sportlern die zweitstärkste Fraktion, dann folgen die Briten mit 3000.

Erstmals gibt es im Netz auch eine interaktive Karte, auf der die Starter Informationen zum Lauf finden, Zuschauer etwas über die 80 Bands an der Strecke erfahren und die Berliner sehen können, ab wann welche Straße gesperrt ist. Am Donnerstag beginnen die Sperrungen auf der Straße des 17. Juni.

Berliner Zeitung, [22.09.2014]

 
Berlin beinahe Schlusslicht in bundesweiter Arbeitslosenstatistik

Laut Arbeitslosenstatistik vom August 2014 verfehlt Berlin den letzten Platz im Bundesländer-Ranking nur um 0,1 Prozent und liegt somit mit 11,1 Prozent Arbeitslosenquote nur knapp vor Bremen. Umfragen haben ergeben, dass von all denen, die Arbeit haben rund jeder zweite unzufrieden mit seinem Job ist.

Unter der Schirmherrschaft des JobPoint Charlottenburg-Wilmersdorf veranstalten die Wilmersdorfer Arcaden am Donnerstag dem 25. September 2014 von 10:00 bis 20:00 Uhr eine ganz besondere Jobmesse. Unter dem Titel "Shop a Job!" haben interessierte Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit direkt auf ihren potenziellen neuen Arbeitgeber zu treffen, Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen und vor Ort ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben.

Auf dem "Marktplatz" in den Wilmersdorfer Arcaden präsentieren sich insgesamt 49 regionale und internationale Unternehmen. Vom Bäcker über den Friseursalon und Pflegedienst bis hin zum TÜV Rheinland und zu McDonalds sind viele unterschiedliche Branchen vertreten.

 

 
Das Gefühl von "Savoir-Vivre“ und der Ursprung der französischen Küche bleibt bestehen

Nach einer mehrmonatigen und umfangreichen Umgestaltung eröffnete das Restaurant Le Faubourg kürzlich nicht nur mit einem veränderten Interior-Design, sondern auch mit einem ganz neuen gastronomischen Konzept!

Weiterhin bestehen bleibt das Gefühl von "Savoir-Vivre" und der Ursprung der französischen Küche, für das auch schon die "Brasserie" bekannt war. Unter der Leitung von Chef de Cuisine Felix Mielke wird die Interpretation der französischen Küche allerdings noch deutlicher spürbar. Beginnend mit den "Starters to Share" können Sie auf eine einfache und unkonventionelle Weise Ihr gemeinsames Abendessen beginnen.

Bei den Hauptgängen haben Sie stets die Wahl zwischen den traditionellen Zubereitungsweisen und den jeweils modernen Interpretationen des Gerichts. Der Schwerpunkt liegt hier weiterhin auf französischen Gerichten mit regionalen und saisonalen Produkten. Die den Jahreszeiten angepasste Karte bietet auch weiterhin zum Lunch wechselnde Gerichte an, die der neuen Philosophie des Restaurants entsprechen.

Die neue Karte des Restaurants können Sie hier entdecken:

Ein weiteres Highlight ist das überarbeitete Sortiment der Weine, das die Kreationen von Felix Mielke komplementiert. Der jüngste Sommelier Deutschlands, Mathias Brandweiner, berät über die außergewöhnlichen Weine, die vor allem von deutschen und französischen Winzern mit kleinen Familienbetrieben stammen.

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das neue Le Faubourg - Maître Robert Skala und das Le Faubourg Team freuen sich auf Sie!

Gerne nehmen wir Ihre Reservierung online oder unter der Nummer 030 800 999 7700 entgegen.

Restaurant Le Faubourg
Augsburger Straße 41
10789 Berlin
030 800 999 7700

 
Drei schwer bewaffnete Maskierte konnten am Sonnabend eine Geldkassette erbeuten und fliehen

Einen Tag nach dem Überfall auf einen Geldtransporter vor dem Apple-Geschäft auf dem Kurfürstendamm fehlt von den Räubern jede Spur. Drei bewaffnete Maskierte hatten am Sonnabend einen Geldbehälter erbeutet und waren anschließend in einem Citröen geflüchtet. Das Auto wurde zwanzig Minuten später in der Bundesallee ausgebrannt aufgefunden. Die Polizei weiß inzwischen, dass die Kennzeichen des Fluchtautos gestohlen waren. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt. Die Ermittler des Landeskriminalamtes sind gegenwärtig dabei Spuren auszuwerten und Zeugenaussagen zu überprüfen.

So will eine Frau gesehen haben, wie ein Mann kurz vor dem Feuer aus dem Citröen ausgestiegen und in ein anderes weißes Auto eingestiegen ist, das in Richtung Stadtautobahn davon fuhr. Über die Ergebnisse der Auswertung von Handyfotos, die von Zeugen gemacht wurden, äußerte sich die Polizei am Sonntag nicht. Da sei man erst am Anfang, hieß es im Landeskriminalamt. Bislang steht fest, dass gegen 17.50 Uhr vier Maskierte in dem Citröen gegenüber des Apple-Geschäfts anhielten. Drei Männer stiegen aus und liefen zu dem gepanzerten gelben VW-Transporter. Als der Geldbote mit dem Behälter aus dem Geschäft kam, drängten ihn die Täter in den Transporter, stahlen den geladenen Revolver und entrissen ihm den Geldbehälter. Anschließend flüchteten die Männer in ihrem Auto über die Meinekestraße zur Bundesallee.

Großer Ansturm auf das iPhone 6

Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Zur Höhe des Schadens sowie zum Überfall selbst äußerte sich Apple nicht. In der Filiale wird seit vergangenem Freitag unter großem Ansturm das neue iPhone-Modell verkauft. Die Höhe des Schadens sei sechsstellig, vermuten Sicherheitsleute. Nicht ohne Grund würden Spezialfirmen den Transport des Geldes übernehmen.

Indes beschäftigen sich die Ermittler mit der Frage, warum der Geldbote im Laden allein unterwegs war und nicht von seinem Kollegen begleitet wurde. Marcel Kuhlmey, Professor für Polizei und Sicherheitsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, sagte am Sonntag, dass es in solchen Fällen bundesweite Regeln gebe, die in Unfallvorschriften für Wach- und Sicherungsdienste zusammengefasst sind.

Überfall dauerte nur wenige Minuten

Demnach kann ein Wachschützer allein das Geld transportieren, wenn der Behälter besonders gesichert ist. Unklar ist, warum dessen Kollege, der im Transporter saß, nicht einschritt. Möglicherweise, so Ermittler habe er den Raub nicht mitbekommen, weil er zum einen in der vom Transportraum getrennten Fahrerkabine saß und zum anderen, weil der Überfall nur wenige Minuten dauerte. Vielleicht wollte er sich auch nicht in Gefahr bringen, sagte ein Fahnder.

Ob der Behälter wie üblich mit Farb- oder Gaspatronen ausgerüstet war, wurde nicht bekannt. Zündet eine Patrone, ist das Geld wertlos. Die Technologie sei sehr fortgeschritten, sagen Fachleute. Deshalb hat die Zahl solcher Überfälle stark abgenommen. 2013 registrierte die Polizei zwei Fälle. Einer ereignete sich am 30. Dezember. Zwei maskierte Täter hatten in der Tauentzienstraße vor dem Modehaus Peek&Cloppenburg einen Geldtransporter überfallen. Ihr Fluchtauto wurde später brennend in der Wexstraße gefunden.

Möglicherweise waren es die selben Räuber.

Berliner Zeitung, [21.09.2014]

 
Gottesdienst ist Teil der Predigtreihe zum evangelischen Themenjahr Reformation und Politik

Wolfgang Schäuble MdB, Bundesminister der Finanzen, predigt am Sonntag, den 28. September 2014 um 18:00 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin. Reformation und Politik lautet das Thema des Gottesdienstes mit Pfarrerin Cornelia Kulawik. Schäuble beschäftigt sich mit der Frage, wie die individuelle Freiheit des Menschen als eine Folge der Reformation auch im 21. Jahrhundert bewahrt werden kann.

Schäuble macht deutlich, dass diese Freiheit in vielen Regionen dieser Welt erneut durch Krieg, Gewalt, Unterdrückung und Diktatur gefährdet ist. Gleichzeitig hätten Globalisierung und Digitalisierung zu einem Grad an Freiheit geführt, der diese wiederum selbst zu gefährden scheine. Beides zeige einmal mehr: Der Mensch brauche Regeln, einen Rahmen für sein Handeln. Nur dann könne Freiheit auch Verantwortung für sich und seinen Nächsten sein. Ohne diese Verbindung könne es keine wirkliche Freiheit und kein Zusammenleben in Frieden geben, entfaltet Schäuble.

Der Gottesdienst ist Teil der Predigtreihe zum evangelischen Themenjahr Reformation und Politik. Von Anfang an hat die Reformation auch politisch gewirkt. Martin Luther und die anderen Reformatoren bestimmten den Charakter und die Aufgaben von politischer Gewalt und Kirche neu. Ihre Einsichten haben kulturelle Spuren hinterlassen, die bis heute gesellschaftliche Relevanz entfalten. Das Verständnis von Bildung als staatlicher Aufgabe oder eine Neubewertung der Rechtsstellung der Frau gehen auf die Reformation zurück.

In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin predigen dazu einmal im Monat Vertreterinnen und Vertreter verschiedener politischer Parteien mit evangelischem oder katholischem Hintergrund. In den kommenden Monaten werden Wolfgang Thierse MdB und Konstantin von Notz MdB erwartet.

 
Die Jury der Berlin-Partner zeichnet Roel Lintermans vom "Les Solistes by Pierre Gagnaire" zum "Berliner Meisterkoch 2014" aus

Mancher Koch hat es nicht leicht, sich ein eigenes Profil zuzulegen und damit auch bekannt zu werden. So mag es Roel Lintermans gehen, dem Küchenchef im „Les Solistes“ in Berlin – denn er arbeitet dort als Statthalter des berühmten Pariser Küchenchefs Pierre Gagnaire. Doch Lintermans hat trotzdem nur ein gutes Jahr gebraucht, um sich auf dem umkämpften Berliner Markt einen eigenen Namen zu machen; inzwischen raunen viele, die Solistes-Küche sei durchaus besser, wenn Lintermans selbst kocht und nicht, was manchmal vorkommt, seinem Herrn und Meister den Vortritt am Herd lässt.

Nun wurde Roel Lintermans von der Jury der Berlin-Partner zum „Berliner Meisterkoch 2014“ gewählt, und das gegen hochkarätige Konkurrenz. Er sei „wahrhaft in Berlin angekommen“, heißt es in der Laudatio, die der Juryvorsitzende Stefan Elfenbein am Mittwoch der Presse vorstellte, „gekonnt, kunstvoll und ausgesprochen mutig kombiniert er intensivste Aromen und ungewohnte Texturen.“ Das Restaurant im Hotel Waldorf-Astoria am Zoo ist seit dem vergangenen Herbst mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet. Lintermans hatte vor seinem Wechsel nach Berlin für Gagnaire das Londoner „Sketch“ geleitet. „Der Titel ‚Berliner Meisterkoch‘ bedeutet mir sehr viel, vor allem“, sagte Lintermans, „weil ich in Berlin eine zweite Heimat gefunden habe.“

Zum „Aufsteiger des Jahres“ wählte die Jury Marcus Zimmer vom neu eröffneten Restaurant im Hotel am Steinplatz. Er wird gelobt für seine Konsequenz im Umgang mit deutscher und Berliner Küche. Dies zeige, „dass Berlins neue Genussgeneration auch mit Stolz mit den eigenen kulinarischen Wurzeln umgehen kann“.

Die Auszeichnung für den „Brandenburger Meisterkoch“ geht diesmal wieder nach Potsdam, und zwar an Carsten Rettschlag, schon länger Küchenchef, nun aber auch Besitzer des „Juliette“ in der Altstadt. Er habe durch sein Spiel mit besten lokalen Produkten eine eigene Handschrift ausgearbeitet, die seine Küche unverkennbar mache, hieß es.

„Berliner Szenerestaurant“ des Jahres wurde das „The Grand“ in der Nähe des Alexanderplatzes, das sich laut Laudatio jeden Tag vom Ort für den Business-Lunch bis zum ausgelassenen Club mit Bar wandele und mit der dennoch unverkennbaren Küchenhandschrift von Tilo Roth beeindrucke.

Außerdem vergab die Jury wie jedes Jahr den Titel „Berliner Gastgeber“, der an Peter Frühsammer ging, einen guten alten Bekannten, der schon in den 80er Jahren als Sternekoch erfolgreich war und nun die Gerichte seiner Frau Sonja an den Gast bringt. „Man fühlt sich als Gast schlichtweg an die Hand genommen“, urteilte Jury-Leiter Elfenbein.

Fehlt noch was? Tim Raue, natürlich. Der einzige international bekannte Berliner Küchenchef ist der „gastronomische Innovator“ des Jahres, ein Titel, den die Jury noch über den „Meisterkoch“ stellt. Raue, im Moment Herr über drei Restaurants, trat dem möglichen Eindruck entgegen, dies sei eine Art Lebenswerk-Auszeichnung. Er möchte, so kündigte er an, bis 2018 jedes Jahr in der Stadt ein weiteres Restaurant eröffnen, und immer eine Nische besetzen. „Tim Raue“ in Kreuzberg, „Sra Bua“ im Adlon und das „Soupe populaire“ in der Bötzow-Brauerei laufen bestens, die Weddinger „Factory“ soll im November kommen. Das nächste könnte schlicht und echt kantonesisch sein.

Der Tagesspiegel, [10.09.2014]

 
Jeden Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr ausgelassen tanzen

Dancing@Palace ist gut erholt aus der Sommerpause zurück und freut sich ab 14. September 2014 wieder mit Ihnen das Tanzbein zu schwingen.

Jeden Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr ausgelassen tanzen und gleichzeitig einen Afternoon Tea mit Sandwiches, Scones, Marmelade und Clotted Cream genießen. Nach einem prickelnden Sekt sorgt DJ Jan-Paul mit vielseitiger Musik für gute Stimmung. Also runter vom Sofa, rauf aufs Parkett!

Vorkasse € 33 p.P. / vor Ort € 39 p.P.
Inkl. Sekt zur Begrüßung & Afternoon Tea

Tickets unter 030 2502 1126 oder unter a.vos@palace.de

 

 
Die Arbeitsgemeinschaft City schlägt vor, den 500 Meter langen Boulevard zwischen Breitscheid- und Wittenbergplatz in Kurfürstendamm umzubennen

Sie ist Berlins Einkaufsstraße Nummer eins mit den meisten Passanten und den höchsten Ladenmieten – nur der Name der Tauentzienstraße ist viel weniger bekannt als der anschließende berühmte Ku’damm. Viele Touristen ordnen etwa das KaDeWe irrtümlich dem Kurfürstendamm zu. Das will die Arbeitsgemeinschaft City mit einer überraschenden Idee ändern: Wie der Tagesspiegel erfuhr, setzt sich der Anrainerverein für die Umbenennung der Tauentzienstraße in Kurfürstendamm ein.

„Die meisten Besucher glauben sowieso, dass die Straße zum Ku’damm gehört“, sagt der AG-City-Vorsitzende Klaus-Jürgen Meier.

Die Straße zwischen Breitscheid- und Wittenbergplatz ist 500 Meter lang, der Kurfürstendamm 3,5 Kilometer. Dessen Verlängerung bis zum Wittenbergplatz erleichtere die weltweite Vermarktung und verbessere die „Auffindbarkeit“, sagt Meier.

Am Kurfürstendamm sind noch Hausnummern frei

Entscheidend ist für Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied und Immobilienunternehmer, dass „die Eigentümer mitmachen“. Man sondiere bei Vermietern und Mietern. Am Ku’damm müssten Anrainer keine Adressenänderung befürchten, die ersten zehn Hausnummern seien zurzeit nicht vergeben. Das liegt am geänderten Straßenverlauf, früher reichte der Boulevard bis in die heutige Budapester Straße. Auf der Südseite enden die bisherigen Ku’damm-Hausnummern bei 237.

Der Tourismus-Chef ist für ein einheitliches Ku'damm-Erlebnis

Unterstützung versprechen die Tourismuswerber: Der Ku’damm „steht wie kein anderer Boulevard als Synonym für die Stadt“, schrieb Visit-Berlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker der AG City. Wegen der „enormen touristischen Anziehungskraft“ sei die Gegend „geradezu prädestiniert, einheitlich als Kurfürstendamm erlebbar zu werden“.

Einzelhandelsexperte Christoph Meyer von der Firma CM Best Retail, der ehrenamtlich den Stadtentwicklungsausschuss der IHK Berlin leitet, nennt den Ku’damm „eine Weltmarke wie Mercedes-Benz oder die New Yorker 5th Avenue“. Mit dessen Namen könne die „weitgehend unbekannte“ Tauentzienstraße „in die erste Reihe internationaler Shopping- und Büroadressen aufrücken“.

Die Bezirke wollen den Namen nicht nur des Profits willen ändern

Doch aus den Bezirken, die erst durch Tagesspiegel-Anfragen von der Idee erfuhren, kommt nur Kritik. Ein Teil der Tauentzienstraße gehört zu Charlottenburg-Wilmersdorf, der Bereich zwischen Nürnberger Straße und Wittenbergplatz zu Tempelhof-Schöneberg. Dort sieht Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne) keinen Grund, den Namen „nur wegen geschäftlicher Interessen“ zu ändern. Außerdem würde „ein Teil des Generalszugs herausgebrochen“. Dabei geht es um viele Straßen und Plätze in Schöneberg und Kreuzberg, die nach preußischen Generälen aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon oder nach Schlachten benannt sind.

Die Tauentzienstraße erinnert an General Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien (1760 bis 1824), der nach der Eroberung der Stadt Wittenberg den Beinamen „von Wittenberg“ trug. Auf denselben militärischen Erfolg geht der Name des Wittenbergplatzes zurück.

Der Charlottenburg-Wilmersdorfer Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) lehnt es ab, die Tauentzienstraße „150 Jahre nach ihrer Benennung aus rein vermarktungstechnischen Erwägungen umzubenennen“. Das sei „weder rechtlich möglich noch historisch sinnvoll“. Auch Vertreter aller BVV-Fraktionen reagierten ablehnend.

Anwälte sehen eine rechtliche Chance

Berlins Straßengesetz erlaubt Umbenennungen nur ausnahmsweise, etwa um Namen von Nazis zu tilgen. Namen aus der Zeit vor 1933 können geändert werden, falls sie „nach heutigem Demokratieverständnis negativ belastet sind“ und „nachhaltig dem Ansehen Berlins schaden“. Darin sehen Anwälte in einem Gutachten für die AG City ein Schlupfloch: Tauentzien sei ein „Haudegen“ gewesen, bei der Belagerung von Torgau habe er viele zivile Häuser bombardieren lassen. Heute wäre dies ein „Kriegsverbrechen“.

Die meisten Anrainer schweigen noch

Anrainer wie das KaDeWe, Peek & Cloppenburg, Adidas und Uniqlo sagen bisher nichts. Zu den treibenden Kräften zählt das Europa-Center, dessen Centermanager Uwe Timm im AG-City-Vorstand sitzt.

Ein Mittelständler in der von Filialisten geprägten Straße ist der Gastronom Christian Ridderskamp vom „Schlemmer Pylon“ an der Ecke Marburger Straße. Er glaubt nicht, dass eine Umbenennung viel ändere, in erster Linie profitierten wohl nur Makler.

Berlins Handelsverband spricht zurückhaltend von einer „ungewöhnlichen Idee“. Dirk Spender vom Regionalmanagement City West wendet ein, es werde Luxusläden am Ku’damm ärgern, falls dieser „künstlich aufgebläht“ werde. Müssten „Weltmarken“ den Straßennamen mit den Textilketten in der Tauentzienstraße teilen, bedeute das für ihre Adressen „eine Abwertung“.

Der Tagesspiegel, [10.09.2014]

 
Das gilt nicht für alle Bezirke gleichermaßen

Er meckert zwar gerne, wenn es in der Innenstadt mal wieder zu voll, zu laut oder zu teuer ist. Aber eigentlich hat der Berliner ja gar nichts gegen Touristen. Das legt zumindest eine aktuelle Meinungsumfrage der Tourismuswerber der landeseigenen Gesellschaft Visit Berlin nahe, die jetzt veröffentlicht wurde. Neun von zehn Berlinern sind demnach stolz darauf, dass Menschen aus aller Welt ihre Stadt besuchen, 88 Prozent der Stadtbewohner fühlen sich durch Touristen „weder eingeschränkt noch gestört“.

3000 Berliner wurden befragt.

Immerhin 77 Prozent der Befragten sehen in den nächsten Jahren Vorteile für die Einwohner durch den steigenden Tourismus.

3000 Berliner wurden für die repräsentative Untersuchung befragt, das Ergebnis erfreut auch den Senat. „Die Akzeptanz für den Tourismus ist in Berlin ganz überwiegend sehr hoch“, heißt es in einer zehnseitigen Stellungnahme des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) und Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) fürs Parlament.

Etwas negativer wird das Bild allerdings, wenn man sich die Ergebnisse in jenen Vierteln anguckt, die besonders viele Touristen anziehen. Gefragt, ob sie sich durch die vielen Besucher gestört oder eingeschränkt fühlen, antwortete jeder dritte Befragte in Friedrichshain und Kreuzberg mit „eher ja“, in Mitte immerhin noch jeder Fünfte. Auch in Tiergarten, Schöneberg und Prenzlauer Berg liegen die Negativwerte leicht über dem Durchschnitt, in Charlottenburg und Neukölln hingegen ist die Stimmung etwas besser.

Der Senat zieht aus der Studie den Schluss, dass „das Thema Akzeptanzerhaltung in Bezug auf den Berlin-Tourismus ein nicht zuletzt medial erzeugtes Problem ist und nicht originär auf den Tourismus zurückgeführt werden kann“. Was Wowereit und Yzer allerdings für ein reales Problem halten, ist das aus ihrer Sicht zu gering entwickelte Bewusstsein der Berliner, wie wichtig Besucher für die Wirtschaft sind.

Nur sechs von zehn Berlinern bewerten den Tourismus demnach als wichtigen Wirtschaftsfaktor – obwohl inzwischen 275000 Berliner vom Tourismus lebten, der zehn Milliarden Euro Umsatz erziele. Daher wollen der Senat und Visit Berlin den Bürgern gerade im Jahr des auch touristisch wichtigen Mauerfall-Jubiläums die Vorzüge der Gäste anschaulicher vermitteln.

Der Tagesspiegel, [09.09.2014]

 
Am 9. November ist der 25. Jahrestag des Mauerfalls

"Dieser 9. November 1989 war und ist ein ganz besonderer Tag für Berlin, für Europa und die ganze Welt, die auf uns geblickt und gefragt hat: Wie fällt diese Mauer?", sagt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und präsentiert die Vorhaben der Stadt zum 25. Jahrestag des Mauerfalls. Zur offiziellen Feier im Schauspielhaus am 9. November um 16 Uhr werden als Hauptredner der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, sowie Michail Gorbatschow, Lech Walesa und der damalige ungarische Ministerpräsident Niklas Nemeth erwartet.

Vom 7. bis 9. November steht Berlin ganz im Zeichen einer zuversichtlichen Erinnerung an die Grenzöffnung, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen. „Berlin, nun freue dich!“, hatte der damalige Regierende Bürgermeister Walter Momper ausgerufen – heute könnte es heißen: „Berlin, nun leuchte doch!“ Klaus Wowereit möchte das Ereignis mit Emotionen verbinden: „Licht ist Freude und Freiheit“. Der 9.11.89 sei ein Glückstag nicht nur für Berlin, sondern für die ganze Welt. Die Stadt erinnert daran wie berichtet mit einer temporären Lichtinstallation von rund 8000 Ballons, die an drei Tagen abends auf einer Strecke von 15 Kilometern den einstigen Mauerverlauf zwischen Bornholmer Straße und Oberbaumbrücke markieren. Die runden Ballons mit 60 Zentimetern Durchmesser bestehen aus weißem Naturkautschuk und werden, mit Helium gefüllt, erleuchtet.

An jenem historischen Abend vor 25 Jahren, als die Ost-Berliner in den Westteil strömten, löste sich die Grenze auf, 2014 werden die Ballons von ihrem Haltestab und damit von der Batterie getrennt – und schon entschwebt die Erleuchtung in den Himmel. Jeder, der Lust hat, kann Ballonpate werden, eine Botschaft auf ein Kärtchen schreiben und seinen Traum mit dem Ballon auf die Reise schicken.

Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung

Der 9. November, ein Sonntag, beginnt mit einer Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung und der Eröffnung einer neuen Dauerausstellung in der Bernauer Straße. Zeitgleich mit dem offiziellen Festakt am Gendarmenmarkt gibt es ein Bürgerfest am Brandenburger Tor, bei dem die Staatskapelle und der Staatsopernchor unter der Leitung Daniel Barenboims Beethovens „Ode an die Freude“ intonieren. Ab 19 Uhr lassen dann tausende Ballonpaten ihre individuellen Botschaften in die Luft steigen. Die Brüder Christopher und Marc Bauder hatten die Idee dazu, einer von ihnen, Marc, montierte außerdem eine Filmcollage unter dem Titel „Mauerstücke“. Sie stellt Berlin-Bilder mit und ohne Mauer einander gegenüber. So entsteht ein spannendes Vorher-nachher-Panorama, das auch an wichtigen Punkten in der Innenstadt zu sehen sein wird.

Entlang der Lichtgrenze trifft der Besucher zudem alle 150 Meter auf ein Stück einer Open-Air-Ausstellung: „Hundert Mauergeschichten – Hundert Mal Berlin“ zeige „den Mut und die Kreativität derjenigen, die sich weigerten, das monströse Bauwerk als Normalität zu akzeptieren“, sagt Frank Ebert von der Robert-Havemann-Gesellschaft. Veranstalter des Ganzen ist die Kulturprojekte Berlin GmbH, und die Touristenwerber von Visit Berlin haben sich einen hübschen Slogan einfallen lassen: „Berlins spannendster Fall“.

Der Tagesspiegel, [08.09.2014]

 
Die Wilmersdorfer Arcaden setzen ein Zeichen und geben Honigbienen Asyl

Inzucht, Pestizide, Varroamilbe, Colony Collapse Disorder, Klimawandel - die möglichen Gründe für das weltweite Bienensterben sind vielfältig. Noch ist eine nachweisbare Ursache nicht gefunden und Bienenforscher überall auf der Welt stehen vor einem Rätsel. Klar ist, ohne Honigbiene wäre unsere Gesellschaft, so wie sie heute besteht, dem Untergang geweiht denn kein anderes Nutztier ist wichtiger für die Menschheit. Rund 150 Nutzpflanzen - vor allem Obst und Gemüse - werden von den fleißigen Bienen bestäubt.

Auch wenn der wahre Grund für das Bienensterben noch nicht gefunden ist, der Mensch kann helfen, die Biene zu retten, denn Bienen brauchen Platz! Jedes Volk sammelt im Umkreis von rund 10 Quadratkilometern Nektar für den Honig.

Die Wilmersdorfer Arcaden stellen ihr begrüntes Dach zur Verfügung und lassen dort vier Bienenvölker einziehen. Einzugstermin ist Mittwoch, der 10. September um 13 Uhr.

Der hauseigene Wilmersdorfer Arcaden Honig kann Ende Juli 2015 geerntet werden und soll dann an die Kunden des Hauses verteilt werden.

 

 
Mode-Fans feierten die VOGUE Fashion’s Night Out 2014 in Berlin

Auf Einladung von VOGUE feierten tausende Berliner Mode-Fans letzte Woche die sechste VOGUE Fashion´s Night Out (VFNO) – die Einkaufsnacht, die alle internationalen VOGUE-Ausgaben weltweit zelebrieren. Über 125 exklusive Shops, Boutiquen und Luxus-Department-Stores hatten ihre Türen bis weit in die Nacht geöffnet und überraschten ihre Kunden mit besonderen Aktionen, Premieren, Limited Editions und kreativen Ideen. Auf Shopping-Tour in den Geschäften unterwegs war auch VOGUE-Chefredakteurin Christiane Arp mit ihrem Team, die dabei auch auf prominente Persönlichkeiten traf.

Einen besonderen Blickfang auf dem Kurfürstendamm bot der von VOGUE gebrandete Airstream: Aus dem amerikanischen Oldtimer-Wohnwagen heraus verteilten die Redaktionsmitglieder Popcorn und verkauften T-Shirts und Shopping-Bags zum Event. Außerdem dabei: die aktuelle September-Ausgabe von VOGUE, die mit dem Titelmotto "Shoppinglust" und einem 52-seitigen VFNO-Shopping-Supplement die perfekte Inspiration für die Mode-Nacht bot.

"Berlin ist eine der wichtigsten deutschen Modemetropolen und VOGUE Fashion´s Night Out hat hier mittlerweile Tradition. Es freut mich zu sehen, mit welcher Begeisterung die Berliner die Mode feiern und diesen Abend gemeinsam genießen", so Chefredakteurin Christiane Arp.

In diesem Jahr findet die VOGUE Fashion´s Night Out in über 18 Nationen mit mehr als 27 Partnerstädten statt. In Deutschland geht das Event heute Abend in die nächste Runde: Dann haben auch die Düsseldorfer Gelegenheit, bei der vierten VFNO am Rhein nach Lust und Laune bis weit nach offiziellem Ladenschluss zu shoppen.

"Shwe Shwe Poppis" und VFNO-Shopping-Bag: Shopping für den guten Zweck

Für Begeisterung bei den Fashion Fans sorgte auch der Verkauf der "Shwe Shwe Poppis" – Designerstoffpuppen im Patchwork-Stil aus Südafrika. Der Verkaufserlös der limitierten VFNO-Sonderkollektion, für die Stoffspenden von neun Modehäusern und Designern verarbeitet wurden, kommt dem Waisenhaus "Zola Crèche" in Soweto zugute. Der Erlös aus dem Verkauf der von VOGUE designten Shopping-Bag wird traditionell karitativen Einrichtungen in Berlin und Düsseldorf gespendet.

 
Für die Zukunft des ICC gibt es ein Gutachten – mit 216 Seiten voller Analysen

Die Botschaft ist eindeutig: Das Internationale Congress Centrum (ICC) kann nur wiederbelebt und wirtschaftlich betrieben werden, wenn es an einen privaten Investor verkauft, mindestens teilweise entkernt und zu einem klassischen Shoppingcenter umgebaut wird. Ausdrücklich als Gegenpol zu ähnlichen Zentren in Berlins Mitte, die schon viel Kaufkraft binden. „Um dem entgegenzuwirken, besteht seitens der potenziellen Investoren hohes Interesse, ein weiteres Projekt mit Einzelhandel im Westen Berlins anzusiedeln“, heißt es in einem Gutachten, das von der Beraterfirma Drees & Sommer im Auftrag der Wirtschaftsverwaltung des Senats erarbeitet wurde.

Nach derzeitigem Wissensstand sei nur dieses Konzept zur Rettung des ICC finanzierbar, steht in dem 216 Seiten starken Bericht, der dem Tagesspiegel vorliegt. In diesem Fall müsste ein Privatinvestor lediglich 53 Millionen Euro zuschießen. Hinzu kämen 200 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt, die der Senat für das ICC in Reserve hält. Bei allen anderen Varianten müssten „seitens des Senats erhebliche weitere Mittel freigegeben werden“, sagen die Gutachter. Für das Modell „Shopping“ spreche auch die hohe Zahl der interessierten Investoren.

Als zweitbeste Lösung, die unter günstigen Umständen noch wirtschaftlich machbar wäre, bietet das Gutachten ein „House of Interaction and Living“ an. Gemeint ist eine spezielle Form des Einzelhandels, mit vielen kleinen, schick gestalteten Läden, weitgehend ohne Filialisten. „Das Erleben der Produktwelt steht im Vordergrund.“

Vorbilder seien Zentren in Osaka (Elektronik) oder Turin (Lebensmittel), heißt es im Bericht. Diese Nutzung ließe sich ergänzen mit Flächen für Sport/Fitness inklusive Bowling, Gastronomie, Clubs oder eine Kindererlebniswelt. Oder für Ausstellungen, Kunst und Kultur, Kino und Musicaltheater. Ein „Casino mit klassischem Spiel“, das es bisher nur am Potsdamer Platz gebe, sei ebenfalls als ergänzende Nutzung machbar.

Für andere Lösungen ist es zu dunkel

Ein Hotel, Wohnungen oder Büros im ICC-Gebäude schließt das Gutachten schon deshalb aus, weil es dort kein Tageslicht gibt. Der Bau eines Hotels und zusätzlicher Büroräume sei aber in einem Neubau denkbar, der an der Stelle des Parkhauses entstehen könnte. Das sei ohnehin abrissreif. Die Ansiedlung von Wissenschaftseinrichtungen, einer Klinik oder von Handwerksbetrieben scheide aus. Auch für einen modernen Kongressbetrieb sei das ICC weniger geeignet – und „tendenziell unwirtschaftlich“.

Den immer noch diskutierte Umbau des ICC zu einer Zentral- und Landesbibliothek schließen die Gutachter nicht aus, sehen dies aber schon aus finanziellen Gründen sehr skeptisch. So eine „rein öffentliche“ Nutzung würde 484 Millionen Euro kosten. Eine utopisch hohe Summe, die aus dem Berliner Haushalt bezahlt werden müsste. Ganz zu schweigen von den Folgekosten, die ebenfalls vom Land Berlin zu tragen wären.

Die Rettung des ICC wird schwierig

Die Vorschläge von Drees & Sommer setzen voraus, dass nicht nur das Parkhaus abgerissen, sondern auch die gigantische Tragwerkstruktur wenigstens im oberen Saalgeschoss entfernt wird. So wäre es möglich, drei bis fünf weitere Ebenen in das Gebäude einzuziehen, als Voraussetzung für eine kommerzielle Nutzung, die rentabel wäre. Denn zurzeit seien weniger als zehn Prozent der Gesamtfläche des ICC tatsächlich vermarktbar. Die Technik, die ihre Nutzungsdauer längst überschritten habe, müsste ersetzt und Schadstoffe entfernt werden.

Die Fassade sei in gutem Zustand, aber sehr verschmutzt und müsse „energetisch ertüchtigt“ werden. Auch der Beton sei sanierungsreif. Andererseits loben die Gutachter das ICC als architektonisches Unikat und „baukulturelle Visitenkarte Berlins“. Solche „schlafenden Riesen“, die das Stadtbild prägen, aber ihre Nutzung verloren haben, gebe es leider in vielen Städten der Welt.

Nebenbei erwähnt der Bericht, dass während der Bauarbeiten die Stadtautobahn A 100 und „weitere Verkehrswege“ wohl teilweise gesperrt werden müssten. Voraussichtlich müsse ein neuer Bebauungsplan erarbeitet werden. Das Urheberrecht des Architekten und Belange des Denkmalschutzes seien zu beachten. Außerdem empfehlen Drees & Sommer dem Senat aus vergaberechtlichen Gründen dringend eine EU-weite Ausschreibung und die akribische Prüfung des europäischen Beihilferechts.

Der Tagesspiegel, [05.09.2014]

 
Nachbarschafts-Genießer-Markt im ELLINGTON Sommergarten

Bereits zum fünften Mal findet am Sonntag, den 7. September 2014 von 14:00 bis 21:00 Uhr der Nachbarschafts-Geniesser-Markt im Ellington Sommergarten statt.

Ein entspannter Tag in loungiger Atmosphäre, an dem sich einige Freunde des Kudamms und andere befreundete und benachbarte Köche, Restaurants und Geschäfte mit ihren Spezialitäten präsentieren. Angeboten werden dieses Mal zum Beispiel Süßkartoffel Pommes, Pulled Pork mit Ellington Dry Rub, Austern in verschiedenen Varianten und Erdbeertörtchen. Vorbild ist der Neigbourgoods Market in Kapstadt: Entspannte Musik, ein Glas Champagner oder Wein in der Hand, viele leckere Köstlichkeiten an unterschiedlichen Ständen und Kleinigkeiten shoppen.

Mit dabei sind dieses Mal: Culiartis-Kochschule-Catering-Bistro, Filetstück, Hotel am Steinplatz, Hotel Palace Berlin, Wilson´s The Prime Rib Restaurant und das Ellington Hotel Berlin.

Der Eintritt ist frei! Keine Reservierungen möglich.

"Summer in the city"
Sonntag, 7. September 2014, 14:00 bis 21:00 Uhr.

 
Erstmals gehört bei der Modenacht Vogue Fashion’s Night Out auch das Bikini Berlin zu den Zielen

Jedes Jahr beteiligen sich mehr Geschäfte an der Vogue Fashion’s Night Out, die am Donnerstagabend wieder in die Geschäfte lockt. Rund 125 Läden sind diesmal dabei. Erstmals gehört auch Bikini Berlin zu den Zielen. Wolfgang Joop nutzt die Nacht, um eine Voreröffnung seiner neuen Wunderkind-Boutique zu feiern. Schon zum sechsten Mal wird die globale Shopping-Nacht in Berlin zelebriert. Viele der bis Mitternacht geöffneten Geschäfte bieten besondere Aktionen.

Im KaDeWe können die Kunden bei Drinks und Flying Buffets zwischen 20.30 und 24 Uhr neue Trends inspizieren.

Erstmals öffnet das Haus zu diesem Anlass auch die zweite Etage mit der Damenmode und die dritte Etage mit den Accessoires. Typische Outfits des neuen Normcore-Trends will der Departmentstore Quartier 206 zeigen. Dabei wird es besonders puristische, hochwertige und wohl auch teure Looks zu sehen geben. Im Haus Cumberland wird Grosz-Wirt Roland Mary eine Pop-up-Bar errichten. Erwartet werden dort unter anderen die Models Franziska Knuppe und Eva Padberg, die Designer Wolfgang Joop und Jette Joop, Bread&Butter-Chef Karl-Heinz Müller und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Dort ist auch die italienische Luxusmarke Brunello Cucinelli ansässig, die Kunden mit Jazz- und Pop-Classics des Trios Vocal Invitation unterhalten will.

Bei The Corner am Gendarmenmarkt in Mitte debütiert die Nagellack-Linie von Christian Louboutin, dem Erfinder der roten Schuhsohlen. Das schwedische Label Filippa K feiert mit „Organic Food“, und bei Peek&Cloppenburg kann man sich Stylingtipps von der Expertin abholen. Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service zwischen den teilnehmenden Shops.

Der Tagesspiegel, [04.09.2014]

 
Luxus für Körper, Geist und Seele

In Deutschlands erstem Guerlain Spa Waldorf Astoria erwartet Sie ein rundum luxuriöses Spa-Erlebnis mit den exklusiven Guerlain-Produkten. Das elegante Spa bietet sechs Behandlungsräume auf 1.000 Quadratmeter, einen wolkenförmigen Pool, Sauna, Dampfbad, ein 24-Stunden Fitnesscenter und eine Dachterrasse mit Blick über die Dächer Berlins. Pflegen Sie Ihre Haut sommerfrisch und entspannen Sie einen ganzen Tag lang im exklusiven Guerlain Spa im Waldorf Astoria Berlin mit unserem Summer in the City-Angebot.

Das Summer in the City-Paket für 149 EUR beinhaltet:

• Tageseintritt für den Guerlain Spa mit Pool und Saunabereich und Chill-Out-Möglichkeit auf unserer Dachterrasse in der 6. Etage mit Blick über Berlin

• Ganzkörperpeeling gefolgt von unserer exklusiven Signature Behandlung „Berlin Chic Massage“ (90 Minuten)

• Guerlain Make-Up-Refresher für die Dame

Buchungen telefonisch unter der Rufnummer 49 30 814000 2950 oder per E-Mail an Berlin.Guerlainspa@waldorfastoria.com.

Waldorf Astoria Berlin
Hardenbergstraße 28
10623 Berlin
www.waldorfastoriaberlin.de

 
Rudolph the red nosed reindeer

Das Arbeitsjahr geht zu Ende und Sie möchten Ihren Mitarbeitern als Dankeschön eine ganz besondere Weihnachtsfeier bieten. Das Team vom Hotel Palace Berlin unterstützt Sie mit Freude bei der Planung und Ausführung Ihrer Wünsche. Stellen Sie sich aus diversen Event-Bausteinen Ihre Wunschveranstaltung zusammen.

So könnte Ihr Package aussehen:

• Raummiete bsp. das Kaminzimmer mit offenem Kamin
• Weihnachtliche Tischdekoration und Menükarten
• Drei-Gang-Menü nach Wahl des Küchenchefs
Hauptgang: traditioneller Gänsebraten mit Rot- & Grünkohl, Klößen, Bratapfelpüree
• Weiß- & Rotwein, Bier, Mineralwasser, alkoholfreie Getränke in unbegrenzter Menge

Ab 89 Euro* p. P. für vier Stunden

Fragen Sie auch nach dem X-Mas Upgrades wie Flammkuchen und Glühwein ab 16 Euro* p.P. und gestalten Sie so Ihr Get-Together beliebig und einfach.

Das Hotel Palace freut sich auf Ihre Anfrage unter der Rufnummer (030) 2502 1170 oder via E-Mail convention@palace.de.

* Angebote auf Anfrage und nach Verfügbarkeit buchbar für Gruppen ab 10 Personen; nicht kombinierbar mit anderen Angeboten.

 
Die Trendshow am Kudamm

Vom 5. bis 10. September 2014 findet parallel zur IFA auch dieses Jahr die große Trendshow auf dem Breitscheidplatz statt. Täglich von 10 bis 20 Uhr präsentieren sich Unternehmen mit den neuesten Trends und Innovationen rund um Technik und Lifestyle. Dazu zählen Telekom, Samsung, eMO, Teufel und weitere.

Neben den Neuigkeiten aus Technik und Lifestyle sowie aktuellen Videoberichten von der Messe, sorgen bekannte Künstler für ein attraktives Bühnenprogramm mit vielen Highlights. Freuen Sie sich auf YouTube-Star Michael Schulte, Cora Lee & Flying Steps Academy, das Mark Wenzel Trio, The Berlin Blues Brothers, Rapper und Tanz-Acts als Warm-Up-Show für die Hip Hop Convention und Bands wie Venterra, San Quentin, Wedding und finalstair.

Eröffnung:
Freitag, 5. September 2014, 16:00 Uhr auf der Programmbühne
18:15 Uhr – Konzert mit Michael Schulte

Für die kleinen Besucher gibt es am Familiensonntag einen kostenfreien Basteltisch und viele Spielmöglichkeiten.

Auch in diesem Jahr können die Besucher im Rahmen der Charity-Aktion „Dein Handy hilft!“ ihre alten Mobiltelefone für einen guten Zweck spenden und mit Glück attraktive Preise gewinnen. Der Erlös der Kooperation mit wirKaufens.de kommt zu 100 Prozent dem Berliner Projekt Straßenkinder e. V. zugute. Ein kostenloser Busshuttle verbindet die Trendshow am Ku'damm mit der IFA.

Anlässlich der IFA führen die Händler am Kudamm & Tauentzien am 7. September 2014 einen verkaufsoffenen Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr durch.

 
Der BASLER Fashion Store Berlin Kurfürstendamm bittet am 4. September 2014 zur Neueröffnung und Vogue Fashion´s Night Out

Seit dem 18. August 2014 hat BASLER mit dem Umbau des BASLER Stores begonnen, um Sie am 4. September 2014, im Rahmen der Vogue Fashion´s Night Out, zur Wiedereröffnung begrüßen zu dürfen.

Als Special an diesem Tag erhalten Sie ein limitiertes BASLER Reiseset* als Geschenk.

Lassen Sie sich bei einem Glas Sekt verwöhnen und entdecken Sie unsere Herbst/Winter Kollektion im neuen Ambiente.

Ihr BASLER Team freut sich auf Sie!

* Wird nicht zum Kauf angeboten und nur so lange der Vorrat reicht. Gekoppelt an einen Einkauf und nur erhältlich am Tag des Events.

BASLER Store
Kurfürstendamm 220
10719 Berlin
Tel.: 0c30 88 47 29 49
www.basler-fashion.com

 
Wegen der Gema könnte es mit dem Straßenfest in Berlin jetzt vorbei sein

Nach 20 Jahren steht die Zukunft des traditionellen Musik-Straßenfestivals in Berlin auf dem Spiel. Schuld daran ist die Gema, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Sie stuft das öffentliche Fest der Musik künftig nicht mehr als Stadtfest ein, sondern als Konzert.

Dieser Tarif ist erheblich teurer und bedeutet für die Organisatoren eine Kostensteigerung von 63 Prozent. Das sind etwa 8 000 Euro mehr als bisher eingeplant und finanziert sind. Fast 20 Prozent den Gesamtbudgets würden nach dieser Abrechnung an die Gema fließen, bisher waren es maximal 10 Prozent, teilen die Organisatoren mit.

Öffentlich gefördert

„Mit dieser Erhöhung steht die Fête de la musique vor einem Problem“, sagt die Geschäftsführerin des Festivals, Simone Hofmann. Denn das Musikfest, das jedes Jahr am 21. Juni stattfindet, wird komplett aus öffentlichen Mitteln gefördert. Der Berliner Senat, genauer die Abteilung für Kulturelle Angelegenheiten von Kulturstaatssekretär Tim Renner, finanziert jährlich 24.200 Euro, die Lotto-Stiftung gewährt 88.000 Euro. Mehrausgaben sind nicht erlaubt. „Ein Posten für Unvorhersehbares ist nicht vorgesehen“, sagt Hofmann. Sie befürchtet, dass das Musikfest im kommenden Jahr nicht mehr finanzierbar sei.

Seit Mai 2014 verhandeln Gema und Veranstalter über eine Einigung. Die Organisatoren der Fête de la musique verweisen auf eine vereinbarte Summe von 7000 Euro, die Gema fordert hingegen künftig 20.000 Euro. „Es gab bisher keine Einigung“, sagt Hofmann. Auch ein Brief von Kulturstaatssekretär Tim Renner an den Gema-Vorstand in München brachte kein neues Ergebnis. Weitere Unterstützung kann Hofmann vom Land Berlin jetzt nichjt mehr erwarten. „Notfalls müssen die zusätzlichen Kosten aus dem bestehenden Budget erwirtschaftet werden“, sagte der Sprecher der Kulturverwaltung, Günter Kolodziej. Das lasse das Budget auch zu.

Hoffmanns letzte Hoffnung ist nun die Bewilligung eines Antrages bei der Lotto-Stiftung, die die anfallenden Mehrkosten übernehmen könnte. Am 24. September wird die Stiftung darüber entscheiden. „Sagt die Lotto-Stiftung Nein, gibt es in Berlin keine Fête de la musique mehr“, sagt Hofmann.

Seeed würden das Aus des Festivals bedauern

Das weltweite Musikfest findet in mehr als 520 Städten in 106 Ländern statt, 1982 zum ersten Mal in Frankreich. In Berlin wurde das musikalische Straßenfest am 21. Juni („umsonst und draußen“) seit dem Start im Jahr 1995 von Jahr zu Jahr populärer, immer mehr Menschen kamen, anfangs waren es 4000 Zuschauer, in den vergangenen Jahren um die 100.000.

In diesem Jahr spielten Musiker, Sänger, Bands und Orchester an 110 Orten in allen zwölf Bezirken. Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt der Berliner Band Element of Crime mit Sven Regener. Mehr als 3000 Fans waren zum Konzert der Band am Oranienplatz in Kreuzberg gekommen. Im Mauerpark feierten etwa 15.000 Besucher.

Eine erste Reaktion kommt von der Band Seeed. Auf ihrer Facebook-Seite schreiben die Musiker: „Wir selbst haben dreimal auf der legendären Mauerpark-Bühne im Rahmen der Fête de la musique gespielt, und diese Konzerte gehören zu den band-geschichtlichen Highlights und bleiben unvergesslich! Berlin würde ohne die Fête etwas fehlen.“

Berliner Zeitung, [02.09.2014]