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Berlin im Champions-League-Fieber
Champions-League-Finale 2015 im Olympiastadion

Während in London die Vorbereitung für das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund auf Hochtouren laufen, freuen sich Berlins Fußballfans schon jetzt auf das Finale in zwei Jahren: 2105 findet das Endspiel der Fußball-Königsklasse im Berliner Olympiastadion statt.

Berlin ist im Kreis der großen europäischen Fußballmetropolen angekommen: Das Finale der Champions-League 2015 findet im Olympiastadion statt, hat das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag in London entschieden. Damit wird zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in einer deutschen Stadt um Europas begehrteste Klub-Krone gespielt. 2012 war München Austragungsort des Champions-League Finals, damals verlor der FC Bayern sein „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Nun also Berlin. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, wertet die Entscheidung der UEFA für Deutschland gegen zahlreiche Mitbewerber als eine „Anerkennung für unsere Qualitäten als Organisator und Gastgeber“. Er freue sich schon auf „ein tolles Fußball-Fest in Berlin“. Wie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock betonte, werde man jetzt gemeinsam mit der UEFA, der Stadt Berlin und dem Hauptstadtklub Hertha BSC „in die Planung einsteigen und alles für ein perfekt organisiertes, stimmungsvolles Finale tun".

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßt den Zuschlag für seine Stadt. „Das ist eine hervorragende Entscheidung und ein starkes Signal für die Sportmetropole Berlin.“ Zur sogenannten Final Week in zeitlicher Nähe zum Männer-Finale gehöre auch die Austragung des Champions-League-Finales der Frauen.

Dass Berlin ein würdiger Austragungsort ist, beweist die Stadt seit Jahren mit den Finalspielen um den DFB-Pokal. Das Olympiastadion ist immer eine stimmungsvolle Kulisse und es ist mittlerweile auch weltweit zum Markenzeichen für großen Sport geworden, so Wowereit. Unvergessen seien das Finale der Fußball-WM 2006 und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009.
Berlin im Champions-League-Fieber
Champions-League-Finale 2015 im Olympiastadion

Während in London die Vorbereitung für das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund auf Hochtouren laufen, freuen sich Berlins Fußballfans schon jetzt auf das Finale in zwei Jahren.
Champions-League-Finale 2015 im Olympiastadion

Während in London die Vorbereitung für das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund auf Hochtouren laufen, freuen sich Berlins Fußballfans schon jetzt auf das Finale in zwei Jahren: 2105 findet das Endspiel der Fußball-Königsklasse im Berliner Olympiastadion statt.

Berlin ist im Kreis der großen europäischen Fußballmetropolen angekommen: Das Finale der Champions-League 2015 findet im Olympiastadion statt, hat das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag in London entschieden. Damit wird zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in einer deutschen Stadt um Europas begehrteste Klub-Krone gespielt. 2012 war München Austragungsort des Champions-League Finals, damals verlor der FC Bayern sein „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Nun also Berlin. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, wertet die Entscheidung der UEFA für Deutschland gegen zahlreiche Mitbewerber als eine „Anerkennung für unsere Qualitäten als Organisator und Gastgeber“. Er freue sich schon auf „ein tolles Fußball-Fest in Berlin“. Wie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock betonte, werde man jetzt gemeinsam mit der UEFA, der Stadt Berlin und dem Hauptstadtklub Hertha BSC „in die Planung einsteigen und alles für ein perfekt organisiertes, stimmungsvolles Finale tun".

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßt den Zuschlag für seine Stadt. „Das ist eine hervorragende Entscheidung und ein starkes Signal für die Sportmetropole Berlin.“ Zur sogenannten Final Week in zeitlicher Nähe zum Männer-Finale gehöre auch die Austragung des Champions-League-Finales der Frauen.

Dass Berlin ein würdiger Austragungsort ist, beweist die Stadt seit Jahren mit den Finalspielen um den DFB-Pokal. Das Olympiastadion ist immer eine stimmungsvolle Kulisse und es ist mittlerweile auch weltweit zum Markenzeichen für großen Sport geworden, so Wowereit. Unvergessen seien das Finale der Fußball-WM 2006 und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009.

Berliner Zeitung, [23.05.2013]

 
Neuer Glanz für die Beton-Cadillacs
Reinigungsaktion am Rathenauplatz

Sieben Jahre ist es her, dass die Beton-Cadillacs auf dem Rathenauplatz am westlichen Ende des Ku’damms für 100 000 Euro saniert und illuminiert wurden – seitdem hat die Skulptur von Wolf Vostell wieder viel Schmutz und Moos angesetzt.
Reinigungsaktion am Rathenauplatz

Sieben Jahre ist es her, dass die Beton-Cadillacs auf dem Rathenauplatz am westlichen Ende des Ku’damms für 100 000 Euro saniert und illuminiert wurden – seitdem hat die Skulptur von Wolf Vostell wieder viel Schmutz und Moos angesetzt. Deshalb gibt es am heutigen Donnerstag eine Reinigungsaktion, bei der ein Trockeneisverfahren zum Einsatz kommt. Zum Abschluss um 16 Uhr wird Levin Vostell, der Enkel des 1998 verstorbenen Künstlers, erwartet.

Die Kosten tragen Peter Ristau vom Ku’damm-Karree, der zum Vorstand der AG City gehört, und die ausführende Firma ISC aus Zossen.

Die Sanierung 2006 war mit Werbung finanziert worden.

Unter dem Namen „Zwei Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja“ war das Kunstwerk 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins entstanden, es gehörte zum „Skulpturenboulevard“ in der City West. Um den „24-stündigen Tanz der Autofahrer ums Goldene Kalb“ zu symbolisieren, betonierte Vostell auf dem Mittelstreifen des Rathenauplatzes zwei 6,20 Meter lange Cadillacs, Baujahr 1978, ein. Damit schuf er eines der umstrittensten Kunstwerke der Nachkriegszeit: Bürgerinitiativen und Verbände sahen damals nicht nur den Platz in Grunewald verschandelt, sondern das ganze Ansehen Berlins in Verruf gebracht.

Unbekannte stellten auf dem Grünstreifen sogar einen „Beton-Trabi“ als Gegenstück auf: Der in eine Betonpyramide eingefasste Wagen der DDR-Marke Trabant trug die Aufschrift „Einigkeit und Recht auf künstlerische Freiheit".

Der Tagesspiegel, [22.05.2013]

 

 
Champions League im Ellington
Es ist Champions-League Finale und Sie sind dabei

Keine Karten für Wembley bekommen? Machen Sie sich nichts daraus und feiern Sie dieses einmalige Finale in Berlin!
Es ist Champions-League Finale und Sie sind dabei

Keine Karten für Wembley bekommen? Machen Sie sich nichts daraus und feiern Sie dieses einmalige Finale in Berlin!

Wohnen Sie im Ellington, genießen Sie die Hauptstadt und bereiten Sie sich entspannt auf den Finale-Abend vor. Besuchen Sie die Fanmeile oder reservieren Sie sich rechtzeitig die besten Plätze direkt am Grill zur Übertragung im Sommergarten des Ellington Hotels.

Unter dem Buchungsstichwort: "Finale" erhalten Sie unser Special:
1 Übernachtung vom 25.-26.05.2013 zu 80,00 € / Standard-Doppelzimmer
zuzüglich Frühstück,
Upgrade nach Verfügbarkeit

Angebot nach Zimmerverfügbarkeit, Einzel = Doppelzimmer,
buchbar unter Tel. 030 6831 50 oder reservierung@ellington-hotel.com

 

 

 
Champions-League-Finale 2015 im Olympiastadion

Während in London die Vorbereitung für das Champions-League-Finale zwischen Bayern und Dortmund auf Hochtouren laufen, freuen sich Berlins Fußballfans schon jetzt auf das Finale in zwei Jahren: 2105 findet das Endspiel der Fußball-Königsklasse im Berliner Olympiastadion statt.

Berlin ist im Kreis der großen europäischen Fußballmetropolen angekommen: Das Finale der Champions-League 2015 findet im Olympiastadion statt, hat das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag in London entschieden. Damit wird zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren in einer deutschen Stadt um Europas begehrteste Klub-Krone gespielt. 2012 war München Austragungsort des Champions-League Finals, damals verlor der FC Bayern sein „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea mit 3:4 im Elfmeterschießen.

Nun also Berlin. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, wertet die Entscheidung der UEFA für Deutschland gegen zahlreiche Mitbewerber als eine „Anerkennung für unsere Qualitäten als Organisator und Gastgeber“. Er freue sich schon auf „ein tolles Fußball-Fest in Berlin“. Wie DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock betonte, werde man jetzt gemeinsam mit der UEFA, der Stadt Berlin und dem Hauptstadtklub Hertha BSC „in die Planung einsteigen und alles für ein perfekt organisiertes, stimmungsvolles Finale tun".

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßt den Zuschlag für seine Stadt. „Das ist eine hervorragende Entscheidung und ein starkes Signal für die Sportmetropole Berlin.“ Zur sogenannten Final Week in zeitlicher Nähe zum Männer-Finale gehöre auch die Austragung des Champions-League-Finales der Frauen.

Dass Berlin ein würdiger Austragungsort ist, beweist die Stadt seit Jahren mit den Finalspielen um den DFB-Pokal. Das Olympiastadion ist immer eine stimmungsvolle Kulisse und es ist mittlerweile auch weltweit zum Markenzeichen für großen Sport geworden, so Wowereit. Unvergessen seien das Finale der Fußball-WM 2006 und die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009.

Berliner Zeitung, [23.05.2013]

 

 
Reinigungsaktion am Rathenauplatz

Sieben Jahre ist es her, dass die Beton-Cadillacs auf dem Rathenauplatz am westlichen Ende des Ku’damms für 100 000 Euro saniert und illuminiert wurden – seitdem hat die Skulptur von Wolf Vostell wieder viel Schmutz und Moos angesetzt. Deshalb gibt es am heutigen Donnerstag eine Reinigungsaktion, bei der ein Trockeneisverfahren zum Einsatz kommt. Zum Abschluss um 16 Uhr wird Levin Vostell, der Enkel des 1998 verstorbenen Künstlers, erwartet.

Die Kosten tragen Peter Ristau vom Ku’damm-Karree, der zum Vorstand der AG City gehört, und die ausführende Firma ISC aus Zossen.

Die Sanierung 2006 war mit Werbung finanziert worden.

Unter dem Namen „Zwei Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja“ war das Kunstwerk 1987 zur 750-Jahr-Feier Berlins entstanden, es gehörte zum „Skulpturenboulevard“ in der City West. Um den „24-stündigen Tanz der Autofahrer ums Goldene Kalb“ zu symbolisieren, betonierte Vostell auf dem Mittelstreifen des Rathenauplatzes zwei 6,20 Meter lange Cadillacs, Baujahr 1978, ein. Damit schuf er eines der umstrittensten Kunstwerke der Nachkriegszeit: Bürgerinitiativen und Verbände sahen damals nicht nur den Platz in Grunewald verschandelt, sondern das ganze Ansehen Berlins in Verruf gebracht.

Unbekannte stellten auf dem Grünstreifen sogar einen „Beton-Trabi“ als Gegenstück auf: Der in eine Betonpyramide eingefasste Wagen der DDR-Marke Trabant trug die Aufschrift „Einigkeit und Recht auf künstlerische Freiheit".

Der Tagesspiegel, [22.05.2013]

 

 
Es ist Champions-League Finale und Sie sind dabei

Keine Karten für Wembley bekommen? Machen Sie sich nichts daraus und feiern Sie dieses einmalige Finale in Berlin!

Wohnen Sie im Ellington, genießen Sie die Hauptstadt und bereiten Sie sich entspannt auf den Finale-Abend vor. Besuchen Sie die Fanmeile oder reservieren Sie sich rechtzeitig die besten Plätze direkt am Grill zur Übertragung im Sommergarten des Ellington Hotels.

Unter dem Buchungsstichwort: "Finale" erhalten Sie unser Special:
1 Übernachtung vom 25.-26.05.2013 zu 80,00 € / Standard-Doppelzimmer
zuzüglich Frühstück,
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Angebot nach Zimmerverfügbarkeit, Einzel = Doppelzimmer,
buchbar unter Tel. 030 6831 50 oder reservierung@ellington-hotel.com

 

 
Das neue Wahrzeichen für Berlin im 21. Jahrhundert

In der Ausstellung "Berlin Souvenir III" bei Schmelter Juwelen & Galerie zeigt Mané Wunderlich, wie die 3 Säulen als neues Wahrzeichen für die Hauptstadt entstanden sind - von seinen Skizzen bis zur Schmuckskulptur "Wunderlich".

Seine Kuratorin beschreibt das so:

Im umfangreichen Oeuvre von Mané Wunderlich sieht man sie über Aquarellpapier, Bütten und Leinwände tanzen: zunächst in der Anfangsphase der Beschäftigung mit dem Sujet Brandenburger Tor, ist das 6-Säulen-Bauwerk seinem architektonischen Vorbild sehr nahe, dessen steinerne Präsenz in festen Feder – und Pinselstrichen fast greifbar. Umgebung und Hintergrund bleiben flächig, dienen dazu, die Mächtigkeit des Gebäudes hervorzuheben. In der Weiterentwicklung löst sich die zeichnerische Exaktheit immer mehr auf, gewinnt die Linienführung an Dynamik und Kraft.

Die rasanten politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, für die Berlin als Metapher dienen kann, führen in der Folgezeit zu einem Spiel mit der Betrachterperspektive und es entstehen neue Sichtachsen auf das Brandenburger Tor.

Mit fünf oder vier Säulen und einer Quadriga, die zum Sprung ansetzt schafft der Künstler einen Bildraum, dessen magische Anziehungskraft zunächst Irritation und Staunen hervorruft.

Etwas für Berliner und Besucher Alltägliches und für viele von Fotografien Vertrautes erscheint plötzlich neu und löst eine Fülle von Assoziationen aus.
Anfänglich sind es nur dezente Verschiebungen; Automatismen, denen sich jeder Betrachter in seiner Wahrnehmung ausgesetzt sieht und die er – manchmal zögerlich – überwinden muss.
In der Schaffensphase ab 2011 kommt es zu einer Verdichtung sämtlicher formaler und künstlerischer Ansätze. Der Duktus ist noch freier und ungebundener geworden, die Bildträger (Aquarellpapier, Bütten, Leinwand) agieren als Protagonisten für einen neuen begehbaren Raum. Begleitendes, mathematisch Abstraktes entsteht und eröffnet einen neuen Diskurs.

Zahlen und Lettern umgeben das Tor, leichtfüßig tanzend, beschwingt, wie beflügelt, eine Aura des Frohsinns, Heiterkeit, Freude, Fröhlichkeit, verbreitend. Von einem anderen Standpunkt aus betrachtet taumeln sie, fallen, prallen gegen Mauern, sprechen von Konfrontation und Trugschlüssen.

Auf drei Säulen hat der Maler die nationale Herrschaftsarchitektur des 18.Jh. zurückgeführt und einen Pavillon geschaffen, in dem die Wahrnehmung für Raum, Zeit und (persönliche) Geschichte aktiviert wird, Wissensreserven hervorgelockt und Verknüpfungen zu aktuellem Geschehen hergestellt werden. Bauwerk und Maler, Tor und Passant begegnen sich nun vor dem Kontext traditionsreicher Geschichte...

Die drei Säulen sind künstlerische Idee und fußen auf der mathematisch-metaphysischen Bedeutung der Zahl "3" – Gegensätze und Widersprüche vereinigen sich und als Ergebnis entsteht etwas Neues, Erfolgversprechendes.

Mit dem Funk- und Fernsehturm als gespaltene Mittelsäule, der Reichstags- oder Domkuppel als Quadriga und dem hoch aufragenden Sendemasten als Signal verschmelzen zeichnerisch und formal auf Leinwand und handgeschöpftem Bütten nicht nur Bauwerke, sondern es ist eine ausdrucksvolle Schöpfung entstanden, ein neues Berlin Wahrzeichen, das nur für eines steht: für den universellen Gedanken "Einheit".

Zu einem letzten radikalen Schritt entschloss sich der Künstler, als er die malerische Komposition verließ, um seiner Konzeption einen viel weiter gefassten, größeren Bildraum zu erschließen, weg von der Leinwand, weg von Aquarellpapier oder Bütten, weg von der Wand und dem Kubus (Raum) als Ausstellungsfläche, weg von Sockeln, weg von örtlicher Konnotation und kuratierter Präsentation.
Es ist die Bildhauerei und der reine Skulpturengedanke, die freieste Art der Darstellung in seinem Kunstschaffen, zu der er sich entschließt.

In wenigen Stunden entstand bei Schmelter Juwelen eine Kleinstskulptur in direkter Ableitung von einer Skizze aus einem seiner Bücher als Modell (Silber) für Anhänger, Manschettenknöpfe, Krawattennadeln, Pins, Gürtelschnallen und dergleichen.

Das Artefakt ist kein "Objekt" und auch nicht "Design" betont er, "jeder Betrachter erkennt die darin verborgene umfassende Symbolik." Der komplexe malerische und metaphysische Formelkanon ermöglichen die Überlagerung von individueller und kollektiv erlebter Geschichte. Mané Wunderlich nennt das Werk "Schmuckskulptur", Selbstverständlichkeiten hat er damit ad acta gelegt.

http://youtu.be/l7ggWMYGwlc
Schmuckskulptur "Wunderlich" - Vergangenheit, Zukunft und vor allem Gegenwart werden Bedeutung und Wert zugeführt – "Berlin Souvenir III" ist Summe all dessen: das neue Wahrzeichen für Berlin im 21.Jahrhundert!

Text: © 2013 Beate Köppel

Foto: © 2013 Mané Wunderlich

 

 
Startschuss für das Theatertreffen der Jugend

Auf die gerade zu Ende gegangene Jubiläumsausgabe des Theatertreffens folgt – direkt im Anschluss – vom 24. Mai bis 01. Juni 2013 das 34. Theatertreffen der Jugend. 102 Ensembles aus Schulen, der freien Szene und von Theater-Jugendclubs bewarben sich für den jährlichen Bundeswettbewerb der Berliner Festspiele. Die Expertenjury wählte acht Produktionen als Preisträger aus, darunter überwiegend Eigenkreationen und sehr freie Textadaptionen.

Die Auswahl repräsentiert die Vielfalt der aktuellen Jugendtheaterszene. "In ihren Inszenierungen verhandeln die jungen Theatermacher weniger die großen Theaterthemen. Vielmehr beschäftigen sie sich mit dem Hier und Jetzt: dabei geht es um ganz persönliche Träume, Zukunftsängste und Aufbrüche, um Standortbestimmung in Familie, Freundschaft und Gesellschaft. Es werden Fragen gestellt, Haltungen hinterfragt und Antworten gesucht." So Christina Schulz, Leiterin der Bundeswettbewerbe.

Die Auftaktproduktion "Almost Lovers" vom Jungen Schauspielhaus Düsseldorf ist ein Stück über die Lebenswelten und Träume zwölf junger Männer unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft. Neben dem spinaTheater Solingen, dem Jugendclub des Theater Bielefeld, der freien Heidelberger Gruppe RAMPIG und der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Grevenbroich, sind drei Berliner Ensembles unter den diesjährigen Preisträgern: In "hell erzählen" vom Theater o.N. berichten neun Hellersdorfer Jugendliche von ihrem Alltag und dem Mut zum Aufbruch. Der Parkaue-Club 4 vom Theater an der Parkaue bringt "Romeo und Julia" auf die Bühne. Im Schnelldurchlauf durchleben sie den Rausch der ersten Verliebtheit bis hin zu abgeklärter Enttäuschtheit. Die akademie der autodidakten vom Ballhaus Naunynstraße begibt sich mit ihrem Film- und Musikprojekt "Urban Sounds Clash Classic" auf die Spuren des Films "Berlin – die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann und präsentiert ihre eigene Version vom Sound der Großstadt.

Wie alle Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele teilt sich das Theatertreffen der Jugend in drei Schwerpunktbereiche. Im Segment BÜHNE präsentieren die Ensembles ihre Stücke allabendlich dem Publikum. Ein Konzert der Band "MomosMind", ausgezeichnet auf dem Treffen junge Musik-Szene 2012, das Hörspiel "Happy End" von Julia Wolf und Ragnhild Sørensen sowie die Lesung "Seitenwechsel" mit ehemaligen Preisträgern des Treffens junger Autoren ergänzen das Bühnenprogramm.
Die Sektion CAMPUS lädt die Jugendlichen zu unterschiedlichen Gesprächsformaten und Theaterworkshops mit Fachleuten, wie u.a. Alexander Riemenschneider, Nikolai Plath und Nele Lenz (machina eX), Julia Wolf, Jacob Suske u.a. Darüber hinaus dokumentieren ehemalige Preisträger des Treffens junger Autoren das Festivalgeschehen in der täglich erscheinenden Festivalzeitung "FZ".
Mit einem Workshop-Programm richtet sich das FORUM sowohl an Pädagogen und Studierende.

Weitere Informationen unter www.berlinerfestspiele.de/bundeswettbewerbe. Der Kartenvorverkauf läuft (Tickets € 8,-/ ermäßigt € 5,-). Alle Aufführungen werden außerdem ins Obere Foyer übertragen.

Die Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Theatertreffen der Jugend steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Fotos: Dave Großmann

 
Gaslaternen sollen durch Elektrolampen ersetzt werden

Starke Schultern sollen mehr tragen als schwache, oder? Dazu eine Geschichte. In Berlin werden bekanntlich die schönen alten Gaslaternen abgerissen und durch weniger schöne Elektrolampen ersetzt. Hauptgrund für diese Maßnahme: Angeblich sind die Elektrolampen billiger im Verbrauch. Nun haben drei Berliner Hausgemeinschaften beschlossen, dass sie die Gaslampen vor ihren Häusern privat finanzieren.

Als Paten. Das ist für die Stadt Berlin natürlich das Allerbilligste. So entstehen überhaupt keine Kosten. Die Hausgemeinschaften haben sich über die Kosten informiert und je Gaslaterne für den Verbrauch und die Wartungskosten eines Jahres dreimal 250 Euro an die Stadt Berlin überwiesen.

Das Geld wurde zurückgewiesen. Eine Mitarbeiterin der Senatsverwaltung schrieb: „Eine Patenschaft ist vertraglich nicht fixiert, und Bedingungen dazu sind nicht geregelt."

Die Spender antworteten, dass die Stadt das Geld trotzdem behalten dürfe, dann halt nicht als Patenschaft. Die 750 Euro sollten einfach irgendwie für die Erhaltung schöner alter Laternen aus Gusseisen verwendet werden. Nun schrieb die Verwaltung: „Die Beleuchtung öffentlichen Straßenlandes ist eine im Straßengesetz von Berlin verankerte Pflicht, die erforderlichen Haushaltsmittel werden im Haushalt zur Verfügung gestellt. Die Verwendung von Spenden ist für einen derartigen Zweck nicht zulässig.“ Falls die drei Hausgemeinschaften nicht bis zum 31. Mai ihre Kontoverbindung für eine Rücküberweisung mitteilten, werde das Geld der Aktion „Stadtbäume für Berlin“ zur Verfügung gestellt.

So funktionieren Bürokratien. Wie Maschinen. In Kreuzberg, Hochburg der Grünen, werden jetzt die Straßen von jeder Privatinitiative gesäubert. In unserer Straße steht seit Jahren vor einer Kneipe eine Hollywoodschaukel, ein anderes Lokal hat zum Schmuck ein altes Kanu gekauft – sicher nicht ganz billig! –, mit Erde gefüllt und bepflanzt. Das muss jetzt alles weg, obwohl sich niemand davon gestört fühlt, es liegt keine Beschwerde vor. Nur noch Tische und Stühle sollen vor den Kreuzberger Lokalen stehen, in Reih und Glied. Kein Zierrat, kein Schmuck, nichts Kreatives, nichts Privates, denn deswegen ist Kreuzberg ja so beliebt, nicht wahr, weil dort alles so aufgeräumt und so ordentlich ist.

Preußen lebt, leider nur das unangenehme Erbe von Preußen, der Obrigkeitsstaat, und nicht etwa die Sparsamkeit oder die Pünktlichkeit. Preußen ist jetzt grün. Bürokratien bleiben in mancher Hinsicht immer gleich, egal, ob der Kaiser regiert, die große Koalition oder die Grünen. Spenden? Bürgerschaftliches Engagement? Hollywoodschaukeln? Hauptsache, die zulässigen Bedingungen der im Gesetz verankerten Pflicht sind für einen derartigen Zweck geregelt.

Der Tagesspiegel, [20.05.2013]

 

 
In der Nachbarschaft des Zoos entsteht ein etwas anderes Shoppingcenter – mit Blick auf den Affenfelsen

Kennt man eines, kennt man alle, lautet ein geflügeltes Wort über Shoppingcenter – doch für die künftige Ladenpassage im Bikini-Haus zwischen Breitscheidplatz und Zoo gilt das so nicht: Jürgen Büllesbach, Chef der Investorenfirma Bayerische Hausbau, kündigte bei einem Baustellenrundgang am Mittwoch den Verzicht auf allseits bekannte „Ankermieter“ wie große Modefilialisten an.

Stattdessen sollen im Januar bis Februar 2014 auf rund 18 000 Quadratmetern Verkaufsfläche einige Geschäfte eröffnen, die man sonst kaum findet – darunter die erste deutsche Niederlassung des italienischen Schuh- und Taschenherstellers „Ixos“ und ein nur 38 Quadratmeter kleiner Laden der ebenfalls italienischen Hemdenmarke „Naracamicie".

Ein Belgrader Unternehmen plant eine Mischung aus Mode- und Möbelgeschäft, Buchhandlung und Zeitschriftenladen; in dem Shop soll es auch „elektronische Designerprodukte“ und ein „Mini-Spa“ für Wellnesspausen geben. Und gleich vier verschiedene Läden plant der auf Mode und Designerartikel spezialisierte Händler Andreas Murkudis aus Berlin.

Insgesamt entstehen voraussichtlich rund 60 Läden, noch ist nicht alles vermietet. Zum Konzept gehören auch Flächen für „temporäre“ Shops, die sich nur für zwei bis zwölf Monate ansiedeln. Die modernisierten Altbauten entlang der Hardenberg- und Budapester Straße seien aber „nicht als reiner Konsumtempel gedacht, sondern als urbane Oase“, sagte Büllesbach.

Den Anfang macht das Kino Zoo-Palast, es soll im Oktober mit 1700 Plätzen in sieben Sälen wiedereröffnet werden. Kinounternehmer Hans-Joachim Flebbe übernimmt das traditionsreiche Filmtheater und will es aufwerten – ähnlich wie die von ihm betriebene Astor Film Lounge am Ku’damm. Ab 2014 soll der Zoo-Palast auch wieder zur Spielstätte der Berlinale werden. Am Mittwoch war noch kein Blick ins Innere möglich. Der Beginn des Innenausbaus lasse dies leider gerade nicht zu, hieß es.

Eine Besonderheit des Projekts „Bikini Berlin“ ist die Nachbarschaft zum Zoologischen Garten. Aus der Shoppingmall wird man auf den angrenzenden Affenfelsen blicken können – die Bauherren nennen die große Glasfront halb im Scherz ihr „Zoofenster“, was ja eigentlich der Name des neuen 118-Meter-Hochhauses am Breitscheidplatz ist.

In der zweiten Etage soll ab Oktober eine 7000 Quadratmeter große Terrasse namens „Bikini Gardens“ öffentlich zugänglich sein, auch von dort aus schaut man in den Zoo. Gastronomie wird es auf der Terrasse allerdings erst Anfang 2014 geben, wenn auch die Läden aufmachen.

Etwa zeitgleich dürfte das Designhotel der Marke „25hours“ seine Türen öffnen. Es entsteht im sogenannten Kleinen Hochhaus, das zu dem einst als „Zentrum am Zoo“ bekannten Gebäudekomplex gehört und an das Elefantentor des Zoos angrenzt. Auf dem Dach des Hotels ist eine große Bar geplant.

Nebenan wurde das alte Parkhaus abgerissen, ein neues mit 223 Stellplätzen ist fast fertig. Ursprünglich war der Abschluss des Bauprojekts im vorigen Jahr geplant, doch die denkmalschutzgerechte Sanierung nach modernen Maßstäben – etwa bei der Energietechnik und Wärmedämmung – erwies sich als unerwartet kompliziert. Später wurde die Neueröffnung aller Gebäude 2013 angekündigt. Dass es bei den Läden und Lokalen doch noch etwas länger dauert, begründet die Bayerische Hausbau mit einem besonderen Verfahren bei der für September geplanten baulichen Abnahme. Die Einrichtung der Läden solle erst beginnen, wenn die Ämter beim Brandschutz grünes Licht geben. Das beuge späteren Überraschungen vor, koste aber Zeit und „mehrere hunderttausend Euro“ zusätzlich. Insgesamt wird ein „dreistelliger Millionenbetrag“ investiert – dem Vernehmen nach etwa 300 Millionen Euro.

Zur Straße hin sollen die denkmalgeschützten Bauten möglichst genau der ursprünglichen Architektur aus den 50er Jahren gleichen. Den Spitznamen „Bikini-Haus“ hatte das Hauptgebäude damals wegen seines Luftgeschosses in der zweiten Etage erhalten, das die Fassade optisch teilte. Ganz leer ist diese Etage jetzt zwar nicht mehr, aber eine großflächige Verglasung soll einen vergleichbaren Durchblick ermöglichen.

Der Tagesspiegel, [16.05.2013]

 
Selbst in den Randbezirken sinkt die Zahl leerstehender Wohnungen

Für Wohnungssuchende wird es immer schwerer, eine neue Bleibe in Berlin zu finden. Denn es gibt immer weniger freie Wohnungen. Bei den Mitgliedsunternehmen des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) verringerte sich die Zahl der nicht vermieteten Wohnungen im vergangenen Jahr um rund 2 000 auf 15 000, wie der BBU am Dienstag mitteilte. Damit ist der niedrigste Stand seit 17 Jahren erreicht. „Wir nähern uns mit großen Schritten der Situation Anfang der 90er-Jahre“, sagte BBU-Chefin Maren Kern. Damals waren Wohnungen in der Stadt Mangelware.

„Nur mehr Neubau kann für einen entspannten Berliner Wohnungsmarkt sorgen“, sagte Kern und forderte, dass die Wohnungspolitik zur „Chefsache“ werden müsse. Dem BBU gehören in Berlin 143 Unternehmen an.

Besonders alarmierend: Von den rund 15 000 nicht vermieteten Wohnungen stehen nur noch knapp 4 000 aufgrund von Vermietungsschwierigkeiten leer. 28,2 Prozent sind wegen eines Mieterwechsels nur kurzfristig nicht vermietet. Weitere 28,6 Prozent Wohnungen werden gerade instand gesetzt oder modernisiert. Zusätzliches Problem: Von den rund 4 000 schwer vermietbaren Wohnungen dürfte nach Einschätzung des BBU wahrscheinlich nur die Hälfte tatsächlich zur Verfügung stehen, weil es sich bei der anderen Hälfte um Sozialwohnungen handelt, die wegen der hohen Miete kaum noch an Bedürftige zu vermieten sind.

Berliner ziehen immer weniger um

Auffällig ist, dass jetzt auch in den Randbezirken die Zahl der leerstehenden Wohnungen sinkt. Besonders stark verringerte sich die Zahl nicht vermieteter Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf (minus 0,9 Prozentpunkte). In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Leerstandsquote hier um fast zehn Prozentpunkte verringert. Am höchsten war der Leerstand Ende 2012 in Zehlendorf, was der BBU mit laufenden Modernisierungen begründet, am niedrigsten in Friedrichshain und Hohenschönhausen sowie in Charlottenburg und Wilmersdorf.

Weil es immer weniger freie Wohnungen gibt, ziehen die Berliner auch weniger um. Nur noch sieben Prozent der Mieter kündigten ihre Wohnung im Jahr 2012. Im Jahr zuvor waren es noch acht Prozent. „Das sind pro Jahr nochmal fast 10 000 Umzüge weniger“, sagte BBU-Chefin Kern. „Wer eine gute Wohnung hat, gibt sie jetzt so schnell nicht mehr her.“ Der Rückgang bei den Umzügen zeigt sich vor allem in der Innenstadt. In Friedrichshain, Kreuzberg oder dem Altbezirk Mitte ziehen mittlerweile nur noch knapp fünf Prozent der Mieter jährlich um.

Die Mieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen sind im vergangenen Jahr in bestehenden Mietverhältnissen um 2,4 Prozent gestiegen. Sie entwickelten sich nach Darstellung des BBU damit „ganz im Takt mit der allgemeinen Preisentwicklung“ von 2,2 Prozent. Mit 5,15 Euro je Quadratmeter monatlich lagen die Kaltmieten bei den BBU-Mitgliedern im Durchschnitt um 0,12 Euro höher als im Jahr 2011. „Es gibt viele günstige Wohnungen, sie sind aber fast alle vermietet“, sagte Maren Kern. Angaben über die in der Regel sehr viel höheren Neuvertragsmieten im Jahr 2012 legte der BBU nicht vor. Zum Vergleich: Im Jahr 2011 waren neue Verträge für eine durchschnittliche Kaltmiete von 5,60 Euro je Quadratmeter abgeschlossen worden. Sie lagen damit deutlich über den Mieten in bestehenden Verträgen.

BBU-Chefin Kern forderte, dass in Berlin mehr für den Wohnungsneubau getan werden müsse. Ziel sollte es sein, Baugenehmigungen so wie in Köln oder Hamburg innerhalb weniger Monate zu erteilen, statt dafür bis zu drei Jahre zu benötigen. Auf dem Tempelhofer Feld sowie auf dem Areal des Flughafens Tegel müssten zudem jeweils 10 000 Wohnungen gebaut werden. Geplant sind dort insgesamt rund 5 700 Wohnungen.

Dass der Markt auf die Nachfrage reagiert, zeigen erste Zahlen für 2013. Im ersten Quartal wurden nach Angaben des Amtes für Statistik 2 030 Wohnungen in Berlin genehmigt, davon 1 584 in Neubauten. Das entspricht einem Plus von 42,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Berliner Zeitung, [15.05.2013]

 
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Vom 4. bis 9. Juni 2013 laden "first floor"-Chefsommelier Gunnar Tietz und Chef de Cuisine Matthias Diether zu einer Feinschmeckerwoche ein

Der Countdown läuft und die Vorfreude auf die Berliner Genuss-Premiere, die Big Bottle Party 2013, im Gourmetrestaurant "first floor" steigt. Während sechs Gourmettagen treffen 45 Spitzenwinzer auf die ganze Bandbreite Berliner Sternekochkunst.

Zwei bereits ausverkaufte Events, nur noch wenige Karten und nur noch 20 Tage bis der rote Teppich für dieses Berliner Highlight Event ausgerollt wird.

Dieses Jahr präsentiert das Hotel Palace Berlin im Rahmen der Big Bottle Party, dem größten Groß-Weinflaschen Event in Deutschland, erlesene Weine von 45 Spitzenwinzern kombiniert mit Gourmeterlebnissen kreiert von Berlins Sterneköchen mit insgesamt 18 Michelin-Sternen, 222 Gault-Millau-Punkten, 43 Feinschmecker-F’s und 47 Aral Schlemmer Atlas Kochlöffeln.

Vom 4. bis 9. Juni 2013 laden "first floor"-Chefsommelier Gunnar Tietz und Chef de Cuisine Matthias Diether zu einer Feinschmeckerwoche ein, die mit der legendären Big Bottle Party den krönenden Abschluss erhält. Die Gourmetwoche erstreckt sich über sechs Tage und verspricht Großes: drei Genießerabende mit Berliner Sterneköchen und Käseveredler Maître Bernard Antony, einen prominenten Winzerabend mit Günter Jauch und befreundeten Winzer, die Gourmetsafari durch Berlin am Samstag und als Höhepunkt die Big Bottle Party am Sonntag.

Zur Big Bottle Party am 9. Juni 2013 werden 45 Top-Winzer aus Deutschland und Europa, aber auch aus Neuseeland und Südafrika ihre 3-Liter-Doppelmagnum- und 6-Liter-Imperial-Abfüllungen zum Genießen bereithalten. "Weinliebhaber und Kenner wissen, dass Weine aus Großflaschen ein ganz besonderes Gourmeterlebnis versprechen", freut sich Chefsommelier Gunnar Tietz auf die Weinverkostung der Superlative.

Nach einem großen Sternekorso mit den Berliner Kochgrößen durch die Hauptstadtmetropole am Tag der Big Bottle Party, ziehen schließlich die Top-Winzer zusammen mit den Köchen um 12:30 Uhr über einen roten Teppich in das Hotel Palace Berlin ein. Anschließend wird Chefsommelier Gunnar Tietz mit der Öffnung der ersten Sechs-Liter-Flasche das 7. Groß-Weinflaschen Event feierlich eröffnen.

Nicht nur die Sterneköche kümmern sich um das kulinarische Wohl der Gäste, sondern auch Gast-Chocolatier Gerhard Skrovanek sowie Curry 36, die mit der legendären Currywurst für den letzten Berliner Feinschliff sorgt.

Wie jedes Jahr ist auch diesmal die Big Bottle Party mit einem Spendenaufruf für das Kinder- und Jugendhilfezentrum Neukölln des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes (EJF) verbunden. Der Erlös der Big Bottle Party Tombola geht zu hundert Prozent an den Förderverein Kinder- & Jugendhilfezentrum Neukölln, Buckow e.V. Eine Vielzahl an hochwertigen Preisen wird am 9. Juni 2013 während der Big Bottle Party verlost: Reisen zu interessanten Zielen im In- und Ausland, fantastische Dinners bei Deutschlands besten Köchen, erstklassige Weine und anderes mehr.

Big Bottle Party 2013 – Feinschmecker-Events auf einen Blick:

4. bis 6. Juni 2013 - Genießerabende im "first floor"
Sternekoch Matthias Diether kreiert täglich mit einem Berliner Sternekoch ein kulinarisches 6-Gänge-Menü. € 249,00 pro Person / Beginn 19:00 Uhr

4. Juni 2013: Michael Kempf (FACIL, 1 Michelin Stern) &
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)
Käseveredler Maître Bernard Antony

5. Juni 2013: Michael Hoffmann (Margaux Berlin, 1 Michelin Stern)
Marco Müller (Weinbar Rutz, 1 Michelin Stern)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)

6. Juni 2013: Hendrik Otto (Lorenz Adlon Esszimmer, 2 Michelin Sterne)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)

7. Juni 2013 - Günther Jauch & Friends - Karten bereits vergeben
Günther Jauch vom Weingut von Othegraven und befreundete Winzer laden zusammen mit Matthias Diether und zwei Berliner Sterneköchen zu einem Abend der Extraklasse ein: 6-Gänge-Sternemenü mit Weinbegleitung für € 249,00 pro Person / Beginn 19:00 Uhr.

Winzer
Günther Jauch vom Weingut von Othegraven
Friedrich Becker vom Weingut Friedrich Becker
Job Nell vom Weingut Karl Schaefer
Thomas Siegrist vom Weingut Siegrist

Sterneköche
Tim Raue (Restaurant TIM RAUE, 2 Michelin Sterne)
Thomas Kammeier (Hugos Restaurant, 1 Michelin Stern)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)

8. Juni 2013 - Gourmetsafari "besuchen, probieren, genießen" - Karten bereits vergeben
Sternekoch Matthias Diether und Chefsommelier Gunnar Tietz nehmen Weinliebhaber und Genießer mit auf eine Gourmetsafari einmal quer durch Berlin und besuchen sechs Sterneköche. Begleitet werden sie von drei Top-Winzerinnen. € 279,00 pro Person / Beginn 14:00 Uhr.

Winzer
Theresa Breuer vom Weingut Breuer
Meike Näkel vom Weingut Meyer-Näkel
Eva Fricke vom Weingut Eva Fricke

Sterneköche
Sebastian Frank (Horváth, 1 Michelin Stern)
Thomas Kammeier (Hugos Restaurant, 1 Michelin Stern)
Kolja Kleeberg (Restaurant VAU, 1 Michelin Stern)
Marco Müller (Weinbar Rutz, 1 Michelin Stern)
Stefan Hartmann (Restaurant HARTMANNs, 1 Michelin Stern)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)

9. Juni 2013 - Big Bottle Party 2013
Für die Big Bottle Party am 9. Juni 2013 wird die gesamte "first floor" Bel Etage des Hotel Palace Berlin, einschließlich der "first floor"-Küche zum Flanieren, Probieren und Degustieren reserviert. 45 Spitzenwinzer treffen auf sechs Sterneköche und sorgen zusammen für kulinarischen Glamour.
€ 179,00 pro Person / 12:30 bis 18:00 Uhr.

Daniel Achilles (Restaurant reinstoff, 2 Michelin Sterne)
Christian Lohse (Fischers Fritz, 2 Michelin Sterne)
Michael Kempf (FACIL, 1 Michelin Stern)
Kolja Kleeberg (Restaurant VAU, 1 Michelin Stern)
Thomas Martin (Jacobs Restaurant, Hotel Louis C. Jacob, 2 Michelin Sterne)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)
Gast-Chocolatier: Gerhard Skrovanek, Skrovanek Edelpralinen Manufaktur, München

Tickets unter 49(0)30-2502 1126 oder per E-Mail a.vos@palace.de. Weitere Details, Übernachtungs-Arrangements und die komplette Winzerliste unter www.bigbottleparty.de.

Fotos: Hotel Palace Berlin

 

 
Am Samstag, den 25. Mai 2013 von 10:00-16:00 Uhr

Die City-Station, ein Restaurant mit Beratung und Seelsorge der Berliner Stadtmission für Menschen mit und ohne Dach über dem Kopf, lädt herzlich ein zum Sommer-Basar am 25. Mai von 10:00 bis 16:00 Uhr. Beim Sommer-Basar in der Joachim-Friedrich-Str. 46 können sich die Gäste bei Life-Musik und Unterhaltung für Jung und Alt informieren und jede Menge Spaß haben. Ein Kinderprogramm wendet sich speziell an junge Familien, die mit ihren Kindern die City-Station und den City-Laden kennenlernen möchten. Für das leibliche Wohl sorgen Köstlichkeiten von Gegrilltem über Crepes bis Kaffee und Kuchen.

In einer Seitenstraße des Kurfürstendamms, nur wenige Meter vom Boulevard entfernt, befindet sich die City-Station. Hierher kommen Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftschichten. Im angeschlossenen "City-Laden" stöbern Menschen, die sich für Nippes, Antiquitäten, Second-Hand-Bekleidung oder Bücher interessieren. Die City-Station öffnet von Dienstag bis Freitag ab 18 Uhr ihre Tür, um armen oder wohnungslosen Menschen ein gutes und preiswertes warmes Essen anzubieten. Es ist bewusst keine Suppenküche sondern ein Restaurant, in dem jeder Besucher die Würde eines Gastes genießt, der sein Essen auswählt und bezahlt. Die günstigen Preise werden durch Spenden ermöglicht.

Gerne informieren die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter über ihre soziale Arbeit in der City-Station und im City-Laden. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich selbst für die gute Sache der Berliner Stadtmission ehrenamtlich zu engagieren. Auch Spenden für den Basar sind herzlich willkommen: Schönes Altes, Bücher und gute Second-Hand-Kleidung können montags bis samstags von 11-16 Uhr (montags 11-19, donnerstags 14-19 Uhr) im City-Laden in der Joachim-Friedrich-Straße 46 abgegeben werden.

 
Starten Sie Ihr persönliches "Konferenzgrillen" für sich und Ihre Kollegen als besonderes Highlight für die Sommermonate

Wer tagsüber gearbeitet hat, dem steht natürlich ein Recht auf Freude und Entspannung zu. Wo kann man das besser, als in einem frisch renovierten Vier-Sterne-Privathotel mit einem tollen Sommergarten, einer Dachterrasse mit viel Licht, Luft und Grün - einer Oase in der aufregenden Stadt Berlin.

Starten Sie Ihr persönliches "Konferenzgrillen" für sich und Ihre Kollegen als besonderes Highlight für die Sommermonate Juni, Juli und August 2013 und genießen Sie einen Rabatt von 10 % (39 € statt 43€!).

Ihr Sonnenscheinpreis beinhaltet:

- Raummiete für Ihren Tagungsraum

- Beamer, Leinwand, Pinnwand, Flipchart, Blöcke & Stifte

- Einer Kaffeepause auf der Dachterasse oder im Sommergarten

- Mineralwasser und verschiedene Säfte zur Tagung unlimitiert

- Mittags-Barbecue (wahlweise am Abend) auf der Dachterrasse oder im Sommergarten

- Wireless-Lan

Gerne erstellen wir Ihnen auf Anfrage ein individuelles Angebot. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 030 212 42 748 zur Verfügung.

 
Das von den Fußballfans heiß ersehnte Champions-League-Finale wird auf großer Leinwand am Brandenburger Tor übertragen

In zwölf Tagen ist es soweit: Am Brandenburger Tor steigt wieder eine Riesenfußball-Party, wenn FC Bayern München und Borussia Dortmund am 25. Mai im Champions-League-Finale im Londoner Wembley Stadion gegeneinander antreten. Hier haben schon zu den Europa- und Fußballweltmeisterschaften 2006, 2008, 2010 und 2012 tausende Fans zusammen gefiebert und gejubelt. Fünf Großbildleinwände sollen zwischen Brandenburger Tor und kleiner Querallee aufgestellt werden.

Am Montag konnten die Finanzierung sowie die Planung abgeschlossen werden. "Ich freue mich sehr, dass ausreichend Sponsoren für dieses einmalige Fußballfest gefunden werden konnten", sagt Carsten Spallek, der zuständige Stadtrat in Berlin-Mitte.

"Wir werden mit Hochdruck gemeinsam mit den Veranstaltern die Planungen prüfen und sind zuversichtlich, dass wir Dank der guten Vorbereitung die Fanmeile zeitnah genehmigen werden können." Er sehe keine Fragen, die nicht kurzfristig geklärt können könnten.

Schon nach den eindeutigen Siegen des FC Bayern München und von Borussia Dortmund in den Hinspielen entstand bei der Wohlthat Entertainment GmbH der Gedanke, wieder ein großes Fußballfest zu organisieren.

Kurzfristig wurden die Konzepte und Pläne in Zusammenarbeit mit der K.I.T. Group erarbeitet. Die Einschaltquoten hatten gezeigt, wie groß das Interesse schon zu den Halbfinalspielen war; Bayern- und Dortmund-Fans gibt es eben nicht nur im Süden und Westen der Republik, sondern in ganz Deutschland. Am Brandenburger Tor soll es neben der Live-Übertragung auch ein Rahmenprogramm mit Show und Unterhaltung geben.

Der Tagesspiegel, [13.05.2013]

 
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Wechsel im Top Management

Gerasimos Ferentinos wurde zum Executive Assistant Manager (Stellvertretung des General Managers) befördert. Er übernimmt die Position von Anne Guelfenburg, welche als General Manager in das Schwesterhotel Crowne Plaza nach Bratislava wechselte.

Gemeinsam mit Robert Herr, dem General Manager, leitet Ferentinos ab sofort das Business Hotel in der Hauptstadt. Der 42-jährige Grieche ist langjähriger Mitarbeiter der InterContinental Hotels Group (IHG). Er transferierte bereits im August 2011 als "Director of Finance & Business Support" aus dem InterContinental Budapest nach Berlin. In Budapest war Ferentinos zuvor drei Jahre in gleicher Position tätig.

Nach seinem Universitätsabschluss in Finance & Business Administration folgten verschiedene Stationen in Griechenland und acht Jahre im The Ritz-Carlton in Wolfsburg, bevor er zu IHG wechselte. In 2011 schloss Ferentinos seinen MBA mit Auszeichnung in Finance & Business Administration ab.

Lukacs Dörfner wird zeitgleich zum neuen Manager of Finance & Business Support befördert und übernimmt damit die Leitung für den Finanzbereich des Hotels. Der 33-jährige Ungar besitzt verschiedene Abschlüsse im Bereich Accounting und Finance, unter anderem von der London School of Economics. Er verfügt über langjährige Finance-Erfahrung mit einem starken operativen Hintergrund und ist in den vergangenen Jahren in unterschiedlichsten Ländern in Führungspositionen bei der InterContinental Hotels Group (IHG) tätig gewesen.

 
Am 15. & 16. Juni am Nollendorfplatz

Über 100 Projekte aus dem In- und Ausland, Organisationen und Parteien nehmen dieses Jahr am Lesbischschwulen Stadtfest teil und machen es zum größten Schaufenster der Community!

"Gleiche Rechte für Ungleiche!"

Unter diesem Motto veranstaltet der Regenbogenfonds e.V. zum 21. Mal Europas größtes Lesbisch-schwules Stadtfest im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg.

Auf 20.000 m² präsentieren sich in der Motz-, Eisenacher-, Fugger- und Kalckreuthstrasse die sieben Stadtfest-Welten: "Aidswelt", "Filmwelt", "Politikwelt", "Radiowelt", "Reisewelt", "Sportwelt" und "Wellness- und Gesundheitswelt" sowie das breite Spektrum lesbischer, schwuler, bisexueller und transidentischer Projekte, Vereine und Organisationen.

Neben den zahlreichen Info- und Verkaufsständen gibt es ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Und für Unterhaltung sorgen an beiden Tagen die fünf Bühnen: "98.8 KISS FM" mit dem Beat von Berlin, die "Connection-Bühne" mit House und Techno, die "FrauenLesbenTrans*Bühne" und "Queere Medien" mit einem Mix der lesbischwulen Kleinkunstszene.

Der Publikumsmagnet des Stadtfestes ist jedoch die "Hauptbühne" Eisenacher- / Ecke Fuggerstrasse! Und zu den absoluten Höhepunkten gehört auch in diesem Jahr wieder die Promi-Talkshow "Das wilde Sofa". Gerhard Hoffmann und seine bezaubernden Assistentinnen Tilly Creutzfeldt-Jakob und Giselle d´Apricôt prüfen am Samstag von 15 bis 16 Uhr ihre Gäste aus Politik und Kultur auf Herz und Nieren.

Die Termine:

- Rathaus Schöneberg zeigt Flagge!
Zum 18. Mal werden in diesem Jahr wieder vor dem Schöneberger
Rathaus die Regenbogenfahnen anlässlich des Lesbisch-schwulen
Stadtfestes und des Christopher-Street-Days wehen!
Flaggen hissen: Donnerstag, 13. Juni um 15 Uhr
am Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz

- Ökumenischer Gottesdienst
Zur Eröffnung des 21. Lesbisch-schwulen Stadtfestes.
Predigt: Pfarrerin Andrea Richter
Freitag, 14. Juni um 19.30 Uhr
Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1

- 21. Lesbisch-schwules Stadtfest Berlin am 15. / 16. Juni
Das Fest der Liebe
Samstag, 15. Juni von 11 Uhr bis 24 Uhr
Sonntag, 16. Juni von 11 Uhr bis 22 Uhr

- Klaus Wowereit und Elisabeth Ziemer eröffnen das Stadtfest
auf der Hauptbühne Eisenacher- / Ecke Fuggerstraße
Samstag, 15. Juni um 16 Uhr

- Das wilde Sofa - die Promi-Talkshow
Glaube Liebe Hoffmann
Gerhard Hoffmann prüft seine Gäste auf Herz und Nieren.
Hauptbühne Eisenacher- / Ecke Fuggerstraße

- Samstag, 15. Juni von 15 bis 16 Uhr
Gäste:
Carolin Emcke (Publizistin)
Margarete Koppers (Polizeivizepräsidentin)
Gulya Sultanova (Organisatorin des Internationalen Filmfestivals
Side by Side, St. Petersburg, Russland)

- Rainbow-Award 2013
Der diesjährige Rainbow-Award wird an
Manny de Guerre und Gulya Sultanova,
den Organisatorinnen des Internationalen Filmfestivals Side by Side,
St. Petersburg - Russland, verliehen.
Hauptbühne Eisenacher- / Ecke Fuggerstraße
Samstag, 15. Juni um 16 Uhr

>> hier finden Sie weitere Informationen

 
Exklusiver Muttertagslunch für die Familie und ein Pralinen-Workshop für kleine Nachwuchspatissiers

Die Brasserie Le Faubourg laden Sie und Ihre Kinder am Muttertag zu einem Pralinen-Workshop und einem 3 Gänge Lunch ein. Von 11.30 Uhr bis 15.00 Uhr können die Nachwuchspatisseries mit Johannes Köhler, unserem Chef Pâtissier, die Kunst der Pralinenherstellung kennenlernen. Die Kinder dürfen die selbst hergestellten Leckereien in einer kleinen Pralinenbox ihren Müttern schenken und mit nach Hause nehmen.

Lassen Sie sich im Anschluss oder davor mit einem drei Gänge Muttertags-Lunch verwöhnen. Freuen Sie sich beispielsweise auf Krustentiermousse mit Fenchel, Orange und Passe Pierre oder auf Wildlachsfilet mit Kartoffel-, Rhabarberpüree und Cima di Rapa. Für die Kinder gibt es ein Kinder-Menü mit u.a. Fischnuggets und Spaghetti.

Ihre Reservierung hierfür nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 030 800 999 7700 entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Muttertag am Sonntag, 12. Mai

11.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Pralinen-Workshop & exklusiver Muttertags-Lunch
2 Gänge € 25 | 3 Gänge € 29

18.00 Uhr bis 23.30 Uhr Muttertags-Dinner

4 Gänge € 44

 
Wilmersdorfer Arcaden stellen jungen nationalen und internationalen Fashion-Designern kostenlos Ladenflächen zur Verfügung

Unter dem Namen "Urban Cool" bieten die Wilmersdorfer Arcaden jungen Modemachern die Möglichkeit im umkämpften Berliner Modemarkt Fuß zu fassen. Junge Fashion-Designer, Brands und Labels sind dazu aufgerufen ihre Kollektionen hier den rund 23.000 täglichen Besuchern der Wilmersdorfer Arcaden zu präsentieren. Ihnen wird eine sechsmonatige Laufzeit garantiert, in der sie weder Miet- noch Nebenkosten für die Verkaufsflächen zahlen.

Der erste "Urban Cool"-Shop eröffnete am vergangenen Wochenende am. Konzipiert, eingerichtet und betrieben wird er vom Initiator von "Berlin Design Net", einem Zusammenschluss von über 400 Berliner Designern, Swen Alwardt in Kooperation mit dem Londoner Projekt "Exposed". Angeboten wird Mode von anfangs rund 50 verschiedenen jungen Berliner und Londoner Designern. Doch nicht nur die Mode darf gefallen, grundsätzlich ist alles im Shop verkäuflich: Vom Teppich, über eine Vielzahl von Bildern bis hin zum stylischen Kleiderständer.

 
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Berliner Theatertreffen 2013

Das Geheimnis des Theatertreffens liegt in seinem dialektischen Wesen. Es verändert sich – nicht. Man könnte natürlich einfach sagen, es ist eine Erfolgsgeschichte. Wenn eine Institution ein halbes Jahrhundert alt wird, muss da schon etwas dran sein. Aber auch das Gegenteil lässt sich behaupten: Das Theatertreffen ist einfach übrig geblieben. Niemand braucht es wirklich. Nur: Es wurde auch noch niemals überzeugend dargelegt, weshalb man auf das Theatertreffen verzichten sollte. Im Gegenteil. Wann immer an dieser Einrichtung gerüttelt wurde, hat sie sich wieder aufgerichtet.

Erster Versuch, das Theatertreffen zu verstehen: Es schreibt Geschichte.

Weil aber Geschichte eben nicht Gegenwart ist, merkt man das nicht immer gleich. Im Mai 2013 wäre in jedem Fall festzuhalten: Je kurzlebiger das Theater selbst wird, desto wichtiger könnte das Theatertreffen als historischer Anhaltspunkt sein, zumal an seinem 50. Geburtstag.

Denn das Theater verliert den Bezug zu seiner eigenen Biografie. Es leidet darunter, nicht mehr das Leitmedium zu sein, das es noch bis in die neunziger Jahre hinein war. Man muss nur in die Listen der Theatertreffenjahrgänge schauen, um zu ahnen, wie massiv der Wandel ist. Peter Zadeks Hamburger „Lulu“ mit Susanne Lothar, Einar Schleefs Frankfurter „Vor Sonnenaufgang“ mit all seiner Sprachmacht, Heiner Müllers „Lohndrücker“, der im Mai 1989 über die Grenze von Berlin nach Berlin reiste, Frank Castorfs krawallig-kluge Münchner „Miss Sara Sampson“, die 1990 die Freie Volksbühne schier sprengte, Luk Percevals vielstündige „Schlachten!“ nach Shakespeare: Das sind nur einige Beispiele dafür, wie eine Nominierung durch die Jury und ein Gastspiel in Berlin die Aufmerksamkeit für eine ohnehin schon wirkungsmächtige Inszenierung verstärkt und bestärkt haben. Ohne das Theatertreffen wären sie zwar nicht vergessen, aber sie hätten den ganz großen Auftritt und den Eintrag ins Geschichtsbuch verpasst.

Peter Zadek führt mit 21 Einladungen die ewige Liste an, gefolgt von Peter Stein und Claus Peymann mit 17, Christoph Marthaler mit 14, Luc Bondy und Jürgen Gosch mit je 13 Einladungen. Gosch und Zadek sind verstorben, die anderen sind zwar noch aktiv, aber kaum mehr theatertreffentauglich, was auch die Verjüngung der Jury mit sich bringt. Der nächst jüngere Einladungskönig ist Michael Thalheimer, Jahrgang 1965. Er eröffnet mit seiner Frankfurter „Medea“ das diesjährige Treffen. Er ist jetzt auch derjenige, der mit seinem atemlosen Stil für das traditionelle Schauspiel steht. Er stellt Stücke hin und aus wie Skulpturen. Fragile Menschen, erdbebensicheres Konzept.

Die Jury hat es immer wieder geschafft, gute Inszenierungen zu übersehen

Aber auch hier gibt es die andere Seite: Wie viele Aufführungen meist aus kleineren Städten sind durchgefallen in Berlin. Wie viele Stücke erwiesen sich als nicht transportabel von A nach B, waren schlicht zu flach, zu schwach, zu lokal. Das Treffen funktioniert wie ein sehr heller Scheinwerfer und ein starkes Mikrofon. Man schaut genauer hin und hört genauer zu, auch ungeduldiger, weniger verzeihend. So wie Thalheimer inszeniert.

Das wäre der zweite Versuch: Das Theatertreffen ist immer ein Krisengipfel gewesen. Es hat sämtliche Theaterkrisen und Verschiebungen der vergangenen fünfzig Jahre nicht nur überlebt, sondern dokumentiert, präzisiert, überhöht.

Die Auswahl der „bemerkenswerten Inszenierungen“ im deutschsprachigen Raum fällt der Jury von Jahr zu Jahr schwerer, mangels Klasse. Aber ein Überblick entsteht, im Negativen wie im Positiven. Man sieht, dass so gut wie keine Dramatiker nachwachsen. Und dass freie und Festivalproduktionen immer mehr an Bedeutung gewinnen, während das traditionelle Stadt- und Staatstheater zähe Beharrungskämpfe führt. Festivalkuratoren sind mit ihren Köpfen anderswo. Sie planen möglichst konvertible Produktionen, für die internationale Touren nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. In den letzten Jahren sind parallele Theaterwelten entstanden, das Theatertreffen spiegelt auch dies wider. Tatsächlich existiert kaum ein Unterschied zwischen Geschichte und Krise.

Herbert Fritschs „Murmel, Murmel“ von der Volksbühne ist das ideale Geburtstagsstück zum Fünfzigsten. Es ist Regietheater, weil hier jemand radikal eine Idee umsetzt, und es ist Schauspielertheater, weil dazu stets viele gehören. Fritsch war als Schauspieler beim Theatertreffen und ist nun schon zum dritten Mal als Regisseur ausgewählt. Er bringt Avantgarde und Entertainment zueinander.

Der dritte Versuch: Das Theatertreffen ist die Summe dessen, was es nicht ist – nicht unbedingt eine Auswahl der Besten. Erstaunlich, wie es die wechselnden Jurys über die Jahre geschafft haben, Meisterwerke zu übersehen. „Die Perser“ in der Regie von Dimiter Gotscheff waren ebenso wenig eingeladen wie so manches wegweisende Tanztheaterstück von Pina Bausch. Fehlanzeige auch bei den großen Stücken des Grips-Theaters. Eigentlich will das Theatertreffen auch gar kein Festival sein, eher ein Wettbewerb, wobei es offiziell nichts zu gewinnen gibt.

Das Theatertreffen ist eine Veranstaltung zwischen dem Baum der Tradition und der Borke der Innovation. Es hat einen zutiefst demokratischen Charakter, diskutiert am liebsten über sich selbst und ähnelt einem Familientreffen, vor dem man sich fürchtet und auf das man sich freut, also Widerstreit vehementer Gefühle und Vorstellungen, Austausch, Attacke, Party. Es ist das Stück, an dem viele mitschreiben, besonders das Publikum. Das Treffen ist auch dieses Mal schon wieder ausverkauft.

Die große Geburtstagsfeier steigt am 11. Mai im Festspielhaus. Auch der Stückemarkt feiert Jubiläum, er wird 35. Die Jury (Ulrike Kahle-Steinweh, Anke Dürr, Christine Wahl, Vasco Boenisch, Franz Wille) hat 10 Inszenierungen ausgewählt, darunter aus Berlin Herbert Fritschs „Murmel, Murmel“ von der Volksbühne und Jérôme Bels „Disabled Theater“, eine Koproduktion mit Beteiligung des HAU. Vom Thalia Theater Hamburg kommt „Jeder stirbt für sich allein“ (Luk Perceval), aus Leipzig „Krieg und Frieden“(Sebastian Hartmann), von den Münchner Kammerspielen „Die Straße. Die Stadt. Der Überfall“(Johan Simons) und „Orpheus steigt herab“(Sebastian Nübling), aus Köln die „Reise durch die Nacht“ ( Katie Mitchell) und „Die Ratten“(Karin Henkel), aus Zürich „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ (Sebastian Baumgarten – und zur Eröffnung am heutigen Freitag die „Medea“ vom Schauspiel Frankfurt in der Regie von Michael Thalheimer.

Infos und Restkarten: www.berliner-festspiele.de

Der Tagesspiegel, [02.05.2013]; Foto: Berliner Festspiele